Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 


Biographie: Johannes Robert Becher


 
(* 22.05.1891 – † 11.10.1958)

Buchvorstellung
Becher, Johannes Robert -  bestellen
Becher, Johannes Robert:


Bei amazon bestellen

(Bücher frei Haus)
Johannes Robert Becher, geboren am 22. Mai 1891 in München, studiert von 1911 bis 1918 Philologie, Philosophie und Medizin in München, Berlin und Jena. 1911 macht er seine ersten literarischen Veröffentlichungen, von 1913 bis 1915 arbeitet er an der expressionistischen Zeitschrift "Verfall und Triumph" mit. Er bricht sein Studium ab und ist als freier Schriftsteller überwiegend in Berlin tätig. Von der Teilnahme am Ersten Weltkrieg bleibt er aufgrund einer Schussverletzung von 1910, die er sich bei einem Selbstmordversuch zugefügt hat, verschont. Als Morphiumabhängiger hält er sich zwischen 1914 und 1918 immer wieder in psychiatrischen Kliniken auf. 1917 tritt er in die USPD ein, 1919 in die KPD und bricht gleichzeitig für immer mit seinem Elternhaus. Von 1920-22 ruht seine KPD-Mitgliedschaft, da plötzlich die Religion für ihn in den Vordergrund tritt, 1923 ist er jedoch wieder in der KPD tätig. 1925 wird sein Buch "Levisite oder Der einzig gerechte Krieg" veröffentlicht, weswegen er in der Zeit von 1925-28 des "literarischen Hochverrats" angeklagt ist. Das Verfahren wird nach nationalen als auch internationalen Protesten eingestellt. 1932 tätigt Becher mehrere Besuche in der Sowjetunion und ist Reichtstagskandidat der KPD. 1933 emigriert er zuerst nach Prag, dann Paris und schließlich Moskau. 1935 werden ihm dort trotzkistische Neigungen unterstellt, 1936 wird er als politisch nicht zuverlässig eingestuft und darf die UdSSR nicht mehr verlassen. Er wird 1941 nach Taschkent evakuiert, unternimmt dort mehrere Suizidversuche und veröffentlicht "Die Winterschlacht". 1945 kehrt er nach Deutschland zurück und ist ab 1946 Mitglied des Parteivorstandes und Zentralkomitees der SED. Becher ist der Textautor der DDR-Nationalhymne (1949) und von 1954-58 erster Minister für Kultur. 1956 tritt er für politische Reformen ein und verliert ein Jahr später jeglichen politischen Einfluss. Becher stirbt am 11.Oktober 1958.

Werke
Verfall und Triumph, 1914
Verbrüderung, 1916
An Europa, 1916
Die heilige Schar, 1918
Gedichte um Lotte, 1919
Gedichte für ein Volk, 1919
An Alle!, 1919
Ewig in Aufruhr, 1920
Um Gott, 1921
Arbeiter Bauern Soldaten / der Aufbruch eines Volkes zu Gott, 1921
Drei Hymnen, 1923
Am Grabe Lenins, 1924
Vorwärts, du Rote Front, 1924
Levisite oder der einzig gerechte Krieg, 1925
Maschinenrythmen, 1926
Die hungrige Stadt 1927/28
Der große Plan. Epos des sozialistischen Aufbaus, 1931
Deutscher Toitentanz 1933, 1933
Deutschland, ein Lied vom Köpferollen und von den Nützlichen Gliedern, 1934
Gewißheit des Siegs und Sicht auf große Tage. Gesammelte Sonette 1935/1938, 1939
Wiedergeburt, 1940
Abschied, 1940
Deutschland ruft, 1942
Schlacht um Moskau, 1942
Dank an Stalingrad, 1943
Heimkehr, 1947
Neue deutsche Volkslieder, 1950
Auf andere Art so große Hoffnung (Tagebuch), 1950
Schöne deutsche Heimat, 1952
Poetische Konfession (I), 1953
Macht der Poesie, 1955
Schritt der Jahrhundertmitte, 1958


Diese Biographie schrieb: Redaktion (2005-02-26)

Hinweis: Für die Richtigkeit der Daten kann versalia.de keine Garantie übernehmen. Sollten Sie in dieser Biographie Fehler finden, schicken Sie bitte eine Email an den Webmaster.


-> Bücher von Johannes Robert Becher ansehen


zurück zur Übersicht

 



Aus unseren Buchrezensionen


Das BöseKava, Alex:
Das Böse
Wenn ich mir diesen Scheißdreck von Buch so angucke, frage ich mich, was es dann noch so alles in die New York Times-Bestsellerliste schafft. Ich habe das Buch nur deswegen gelesen, weil ich meine Website füllen will und es immerhin ca. 8 € gekostet hat. Ansonsten hätte ich wohl nach spätestens 40 Seiten das Handtuch geworfen. Man [...]

-> Rezension lesen


 Die schwarze LedertascheMalorny, Hartmuth:
Die schwarze Ledertasche
Ein neuer Wallraff Hartmuth Malorny über seine Erfahrungen als Straßenbahnfahrer in Dortmund Von Sabine Scholz Hartmuth Malorny: Die schwarze Ledertasche. Verlag Max-Stirner-Archiv, Leipzig, erscheint Juli 2003. 187 Seiten, 15,90 EUR. ISBN 3-933287-54-5 Die deutsche Erzählliteratur widmet sich viel zu selten dem Thema [...]

-> Rezension lesen


Dich schlafen sehenBrasme, Anne-Sophie:
Dich schlafen sehen
Die düstere Geschichte über ein trauriges, verlassenes Mädchen, welches von ihrer Besessenheit verzehrt wird. Charlene war schon immer ein Problemkind, sie war immer alleine, verlassen, ohne Freunde, nicht mal ihre Familie beachtet sie. Sie ist nie in der Gesellschaft eingegliedert, deshalb bleibt ihr nur die Schule. Sie will nur die [...]

-> Rezension lesen


 ZwölfMcDonell, Nick:
Zwölf
Inhaltsangabe Es spielt in den Weihnachtsferien bei High-Society-Kids in New York. Deren Eltern sind irgendwo auf schicken Partys, aber sie lassen Kreditkarten und genügend Geld im Haus zurück, damit sich die zukünftigen Erben auf verschiedene Art und Weise die Langweile verschönern können. Immer die angesagtesten Klamotten, die [...]

-> Rezension lesen


Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net



005 Micro Button 3  88x31 / SBS

Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Buchladen | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2017 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.038243 sek.