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Biographie: Fjodor Dostojewskij


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(* 11.11.1821 – † 09.02.1881)
Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde am 11. November 1821
in Moskau als Sohn eines Arztes aus verarmtem
Adelsgeschlecht geboren.
Von 1837-43 besuchte er die Petersburger
Militäringenieurschule und lebte seit 1844 als freier
Schriftsteller.
Im Alter von 28 Jahren wurde er wegen seiner Zugehörigkeit
zum revolutionären Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt,
unmittelbar vor seiner Hinrichtung jedoch zu vier Jahren
Zwangsarbeit und vier Jahren Militärdienst begnadigt.
Nach seiner Entlassung aus der Festung Omsk im Jahre 1854
machten sich erste Anzeichen von Epilepsie bemerkbar.
Dennoch leistete Fjodor Dostojewski bis 1859 seinen
Militärdienst in Semipalatinsk ab.
1859 kehrte er aus der Verbannung nach St. Petersburg
zurück. In der Folgezeit schrieb er Kurzromane und arbeitete
1860-62 an den "Aufzeichnungen aus einem
Totenhaus", einer autobiografischen Darstellung seiner
Zeit in der Verbannung.
Aufgrund seiner durch krankhafte Spielsucht enstandenen
Schulden musste er sich jahrelang im Ausland aufhalten. In
dem Roman "Der Spieler" verarbeitete Dostojewski
diese Erfahrungen.
Erst 1871 kehrte er endgültig nach St. Petersburg zurück, wo
er bis zu seinem Tod am 9. Februar 1881 lebte.
Zu Dostojewskis erfolgreichsten Werken zählen "Schuld
und Sühne" (1866), "Der Idiot" (1868),
"Die Brüder Karamasow" (1879/80). Sie zeichnen
sich vor allem durch ihre philosophische und psychologische
Gedankentiefe aus.
Werke
Arme Leute (1846)
Der Doppelgänger (1846)
Weisse Nächte (1848)
Onkelchens Traum (1859)
Das Gut Stepantschikowo und seine Bewohner (1859)
Aufzeichnungen aus einem Totenhaus (1860)
Die Erniedrigten und Beleidigten (1861)
Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864)
Schuld und Sühne (1866)
Der Spieler (1866)
Der Idiot (1869)
Die Dämonen (1873)
Der Jüngling (Erscheinung in Buchform 1876)
Die Brüder Karamasow (1880)
Diese Biographie schrieb: Redaktion (2002-02-10)
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