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Rezensionen


 
Baker Damani - Still Bill - Ain´t no Sunshine (when he´s gone)
Buchinformation
Damani, Baker - Still Bill - Ain´t no Sunshine (when he´s gone) bestellen
Damani, Baker:
Still Bill - Ain´t no
Sunshine (when he´s
gone)

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(Bücher frei Haus)

Als der 32-jährige Toilettenklempner Bill Withers beschloss, eine Musikkarriere einzuschlagen und nicht mehr Kameras auf Flugzeugtoiletten einzubauen, rieten die Plattenbosse ihm davon ab, da er schon viel zu alt dafür sei. Heute, mit 70 Jahren, blickt er amüsiert auf seine Anfangsjahre zurück, während er seine Füße auf einem Marmorboden in seiner Villa in Beverly Hills ausstreckt und gemächlich in sein eigenes Tonstudio schlurft um seiner Tochter beim Singen zuzuhören. Bill Withers hatte es mit Songs wie „Lean on Me", "Ain't No Sunshine", "Use Me", "Just the Two of Us", "Lovely Day", und "Grandma's Hands".geschafft, sich in die Herzen seiner Zuhörer zu singen. In einem Interview aus der damaligen Zeit wird er auf seinen vorherigen Beruf angesprochen und schlagfertig wie nur ein Afroamerikaner sein kann, antwortet Bill: „Yes, it was a nice job. For all those flying within a Boing 747, I can tell you, I know you all very well.“

“I know you all very well“
„Ain't no sunshine when she's gone/It's not warm when she's away./Ain't no sunshine when she's gone/And she's always gone too long/Anytime she goes away“, sang Withers in seinem wohl bekanntesten Song, der 1971 von 0 auf Platz 3 in den amerikanischen Charts einstieg. Sein größter Hit wurde in über 350 Versionen von den verschiedensten Interpreten aufgenommen, unter anderem von Michael Jackson, Sting, Isaac Hayes, Tom Jones und der Lighthouse Family. Natürlich schrieb Withers auch Songs für viele andere Stars des internationalen Musikbusiness, ebenso wie viele Hommagen an ihn erschienen sind, so etwa von Al Jarreau, der 1998 ein ausschließlich aus Withers-Titeln bestehendes Album veröffentlichte. Seine anderen Alben waren auch sehr erfolgreich, aber Withers, der als Halbwaise aufwuchs wollte seinen beiden Kindern dasselbe Schicksal ersparen und widmete sich bald mehr seinem Privatleben, seiner Frau und den Kindern. Zudem misstraute er schon seit seinen ersten Erfahrungen (siehe oben) dem amerikanischen Musikbusiness.

Schöpfer des besten Refrains
Die vorliegende Dokumentation über den amerikanischen Singer Songwriter entstand zur Zeit seines 70.Geburtstages, der auch im Film gefeiert wird. Heute, 2013, ist Bill Withers schon 75 und managt die Karriere seiner Tochter, die schon in diesem Film von 2009 ordentlich zur Geltung kommt, denn tatsächlich hat sie eine ebenso schöne Stimme wie ihr Vater. Die unaufgeregte Dokumentation zeigt nicht nur Bill Withers heutiges Privatleben, sondern auch einige Interviews aus seiner Vergangenheit, zum Beispiel auch mit seiner zweiten Frau, mit der er seit den 70ern verheiratet ist. Ob er seinen größten Hit ihr oder seiner ersten Frau widmete, wird vielleicht durch einige der Textzeilen klar: „And I know, I know, I know, I know,I know, I know, I know, I know, I know“. Das mantramäßig wiederholte „Ja, ich weiß eh“, gehört wohl zu den spannendsten und geheimnisvollsten Refrains der Musikgeschichte. Eine entspannte Dokumentation über einen entspannten Star also

Regie: Damani Baker & Alex Vlack.
Still Bill - Ain't no Sunshine (when he's gone). Zweitausendeins
Dokumentation mit Bill Withers, Sting u.a.
Zweitausendeins Edition. 2013.
DVD Spr.: D/E. 76 Min. FSK 0. Stereo DD.

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2013-05-21)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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