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Rezensionen


 
John Nicolella - Kull, der Eroberer
Buchinformation
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Nicolella, John:
Kull, der Eroberer

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(Bücher frei Haus)

„Selbst ein König, soll sich vor einer Freu verbeugen“, einer schönen Frau, sei wohl hinzugefügt, denn Kull, der Barbar, der diese Worte spricht, meint natürlich Tia Carrere mit seinem charmanten Kompliment, denn selbst ein Barbar kann gute Manieren haben, wie Kull in diesem Fantasy-Spektakel mit Splatterelementen zeigt. Aus der Hand eines Königs wird der barbarische Kull (weil er statt eines galanten Schwertes eine behäbige Axt benutzt) zum König, so sagt es auch die Prophezeiung der Karten. Kull hatte zwar nicht seine Axt, aber immerhin ein Schwert in des Königs Brust gestoßen, doch dieser bestimmt ihn – mit seinen letzten Atemzügen – zum Nachfolger. Und natürlich trachten nun alle anderen Erben nach dem Leben Kulls, denn jeder möchte der rechtmäßige Erbe des Königs sein. Und dabei soll auch die schon tote rote Zauberin helfen, die Erzfeindin des eigentlich friedlichen Königreichs Valusia.
Kull, der Krieger aus dem sagenumwobenen Atlantis, kämpft nicht nur gegen Ducalon und Taligaro, sondern auch gegen den Hohepriester Menaros. Ihr Plan, die Macht zurückzuerobern, wird vor allem mit Verrat verwirklicht, denn die alte Hexe Akivasha wird mit Kull verheiratet und so zur rechtmäßigen Königin. Aber gemeinsam mit der Sklavin Zareta und ihrem Bruder Ascalante macht sich Kull auf den Weg über den Ozean zur Eisinsel, um den „Atem Valkars“ zu finden: Denn das Feuer der Hexe, kann nur mit dem eisigen Atem Valkars, des einstigen wahren Herrschers besiegt werden. Am Ende zerschlägt Kull alle Gesetzestafeln und erklärt alle Bewohner des Reiches für frei, heiratet die ehemalige Sklavin Zareta und macht sich doch selbst zum König: „In meinem Königreich herrsche ich durch diese Axt“, ruft er in`s Volk. Noch Fragen? „Anarchy through my monarchy“ könnte man das wohl nennen, der Kleinbubentraum jedes frustrierten erwachsenen Mannes eben. Doch Kevin Sorbo ist so überzeugend in seiner Rolle, dass man ihm das alles gerne abnimmt und auch die klamaukhaften Monster bald weniger lächerlich wirken. Aber ein jedes Genre hat halt seine eigenen Gesetze. Und Kull (der Film) folgt diesen, auch wenn Kull (der Mann) diese mit der Axt zerschlägt.
„Kull- the conquerer“ – der Film basiert auf derselben Geschichte wie der eben bei Paninicomics erschienene Comic, einer Vorlage, die auf das Jahr 1929 (!) zurückgeht. „Kull-das Schattenkönigreich“ erzählt die Geschichte vom dekadenten Valusien, einem geheimnisvollen Schlangenkult und unheimlichen grausamen Mächten. Die Verfilmung „Kull, der Eroberer“ geht auf die Geschichten von Robert E. Howard zurück, den Erfinder des Barbaren „Conan“ und der Schwertkämpferin „Red Sonja“. Kull, der Eroberer (USA 1997) erscheint bei KOCH erstmals auf DVD und Blu-ray und in den Hauptrollen spielen Fantasykultstar Kevin Sorbo („Hercules“) und „True Lies“-Schönheit Tia Carrere. Wem schon „Conan der Barbar“ und „Der Wüstenplanet“ gefallen hat, dem wird bei Kull auffallen, das sie von denselben Leuten gemacht wurde, ein echtes „Action-Fantasy-Highlight“, wie immerhin die renommierte New York Post zum Film meinte.

DVD-Extras: Deutscher und englischer Trailer, Interviews mit Cast & Crew (ca. 28 Minuten)

KOCH-Entertainment
Kull, der Eroberer

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2012-08-08)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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