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Karl-Wilhelm Weeber - Super! Griechische und lateinische Wörter im Deutschen
Buchinformation
Weeber, Karl-Wilhelm - Super! Griechische und lateinische Wörter im Deutschen bestellen
Weeber, Karl-Wilhelm:
Super! Griechische und
lateinische Wörter im
Deutschen

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(Bücher frei Haus)

Butter? Kirche? Spaziergang? Sollen diese deutschen Worte tatsächlich aus dem gemeinhin als Welsch genannten Romanischen stammen? Tatsächlich sprechen wir tagtäglich Latein und Griechisch ohne es zu bemerken, denn die Lehnwörter oder auch Sprachmigranten haben sich längst in ihre deutsche Umgebung integriert und assimiliert, indem sie sich in Lautung, Schreibweise und Grammatik angepasst haben.

Alphabet der Etymologie
Dass das deutsche Kapitän und das französische Chef eigentlich denselben lateinischen Ursprung haben, mag angesichts der unterschiedlichen Schreibweise doch verblüffen, aber tatsächlich ist „caput“ oder „capo“ nichts anderes als der Kopf oder das Haupt des Ganzen und eignet sich somit hervorragend für Industriekapitäne ebenso wie für Hochseeliner und Kreuzfahrtschiffe, denn wer ganz oben thront, auf der Brücke, der hat auch den Überblick, wie der Kopf eben über den Körper, nur sollte er dabei nicht auf seine Glieder vergessen. Glied ist zwar kein Lehnwort und tatsächlich germanischen Ursprungs, dafür aber kommt Gas aus dem Griechischen und bedeutete eigentlich „leerer Raum“: cháos. Schon Paracelsus hatten den Begriff verwendet, aus ch wurde g, beides klingt ja sehr ähnlich, je nach Aussprache und Herkunft des Sprechers. Null aus dem Italienischen gab es zwar im Lateinischen, aber die Römer kamen ohne die Zahl Null aus, denn nullus bedeutete keiner, aber nicht nichts. Was vielleicht zum Monat Februar (der letzte Monat im altrömischen Jahr) führen könnte, denn das römische Jahr begann am 1. März und der Monat davor eignete sich für das Reinigen: „februare“. Wer das alles nicht versteht, ist vielleicht „schwer von Kapee“ und sollte mal unter dem Stichwort

Von A wie Abenteuer bis Z wie Zypresse erzählt Karl¬Wilhelm Weeber vom Ursprung der griechischen und lateinischen Fremdwörter und führt sie auf ihre Wurzeln zurück. Der Autor, der auch schon durch zahlreiche Publikationen und unterhaltsame Vorträge zur antiken Kulturgeschichte, bekannt ist, ist Klassischer Philologe und Althistoriker und als Honorarprofessor für Alte Geschichte an der Universität Wuppertal tätig.

Karl-Wilhelm Weeber
Super! Griechische und lateinische Wörter im Deutschen
330 S. Klappenbroschur.
Format 12,5 x 20 cm
ISBN: 978¬3¬15¬011040¬9

[*] Diese Rezension schrieb: juergen weber (2015-12-29)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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