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Piotr Wilkon - Leopanther
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Wilkon, Piotr:
Leopanther

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(Bücher frei Haus)

Dieses zauberhaft illustrierte Bilderbuch handelt von einer eigentlich unmöglichen Liebe. Die von Ulrike Herbst-Rosocha aus dem Polnischen ins Deutsche übertragene Geschichte erzählt von dem kleinen Leoparden Bruno, der zu seiner ersten Jagd aufbricht. Da sieht er nach Kurzem schon zwei riesige Augen vor ihm aufleuchten. Er faucht furchterregend, doch eine lustige Stimme sagt: „Willst du mich etwa fressen? Ich heiße Lisa. Und du?“

Lisa ist ein schwarzes Panthermädchen, schwarz wie die Nacht und wunderschön. Bruno ist hingerissen und deshalb vergisst er nach einer ersten zarten Unterhaltung und der Verabredung sich morgen wieder zu treffen, einen Treffpunkt auszumachen. Schnell findet er sie am nächsten Tag und eine wunderbare Zeit beginnt für die beiden, mit treffen an jedem Abend. Bruno sehnt sich danach, Lisa einmal zu berühren doch er traut sich nicht. Als er andere Freunde erwähnt, ist Lisa eingeschnappt und verschwindet mit den Worten: „Dann lass mich doch in Ruhe und geh zu deinen Panther-Freunden!“

Nächtelang durchstreift Bruno den Dschungel auf der Suche nach Lisa und wird dabei von anderen Tieren unterstützt. Seine Mutter spürt, dass ihn etwas quält und sie erklärt ihm das für ihn unverständliche Verhalten Lisas: „Weil sie dich mag.“

Als sie sich wieder begegnen tut sich ein tiefer Abgrund zwischen ihnen auf, doch mit einem mutigen Sprung überwindet Bruno dieses Hindernis. Als Lisa zu weinen beginnt, weil sie glaubt, schwarze Panther und Leoparden seine zu unterschiedlich um sich liebzuhaben, da „drückte Bruno sie, ohne lange nachzudenken fest an sich. Und sie spürten, wie lieb sie sich hatten.“

Wie die Geschichte wohl weitergeht? Am Ende des berührenden Bilderbuchs werden die Kinder eingeladen, sie weiter zu erzählen.

Piotr Wilkon, Jozef Wilkon, Leopanther. Eine Liebesgeschichte, Bohem 2017, ISBN 978-3-85581-539-5

[*] Diese Rezension schrieb: Winfried Stanzick (2017-01-19)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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