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Bücher > Bücher von Andre Gorz



Brief an D.: Geschichte einer Liebe

Brief an D.: Geschichte einer Liebe

Erschienen: 2009-03-02 bei btb Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 344273875X

Ruehrend, ehrlich, schoen
In dem Buch reflektiert Gorz die Geschichte zwischen ihm und seiner Frau Dorine. Es gibt den Vorgaengerrezensionsn an und fuer sich nicht viel hinzuzufuegen, der Brief ist sprachlich und inhaltlich wunderschoen und in jedem Fall lesenswert.
Das einzige was mich etwas gestoert hat waren die grosse zeitliche Spruenge die in diesem Brief auftreten. Aber das kann ich Herrn Gorz nicht wirklich negativ verbuchen.


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Auswege aus dem Kapitalismus: Beiträge zur politischen Ökologie

Auswege aus dem Kapitalismus: Beiträge zur politischen Ökologie

Erschienen: 2009-05-20 bei Rotpunktverlag, Zürich
Format: Broschiert. ISBN: 385869391X

Ökologie und eine bessere Zukunft für die arbeitenden Menschen lassen sich sehr wohl zusammendenken
Der 2007 zusammen mit seiner Frau aus dem Leben geschiedene ( vgl. sein Buch: Brief an D., ebenfalls im Rotpunktverlag) französische Philosoph Andre Gorz war eigentlich sein ganzes Leben lang ein Vordenker der Linken. Als einer der ersten aus deren Umfeld hat sich Gorz in seinem Buch "Abschied vom Proletariat" 1980 mit der ökologischen Zukunft des Kapitalismus und der Rolle der Arbeiterklasse beschäftigt und schon damals eigene Beiträge zu einer "Politischen Ökologie" veröffentlicht.

Hier im vorliegenden Band sind Aufsätze und Interviews zu politischen Ökologie versammelt, die Andre Gorz kurz vor seinem Tod noch selbst zusammengestellt hat. Eingeleitet ist das aufschlussreiche und immer noch höchst aktuelle Buch von einem Gespräch, das Gorz mit Marc Robert geführt hat und das sehr gut in das Denken von Gorz einführt. Dann folgt ein 2007 erschienener Aufsatz mit dem Titel "Das Ende des Kapitalismus hat schon begonnen", gefolgt von anderen Aufsätzen aus den Jahren zwischen 1975 und 2005. Auch ein überarbeiteter Abschnitt aus seinem "Abschied vom Proletariat" ist dabei.

Die Aufsätze sind eine höchst anregende und wichtige Lektüre, zeigen sie doch auf, dass sich Ökologie, eine entsprechende Zukunft unseres dann veränderten Wirtschaftssystems und die Utopie von einem besseren Leben für die arbeitenden Menschen eben doch zusammendenken lassen. Es gibt mittlerweile eine Fülle von Veröffentlichungen, auch aus dem Bereich der Wirtschaft und ihren entsprechenden Forschungsinstituten, die durchaus in eine ähnliche Richtung gehen. Als Beispiele seien hier genannt:

Maximilian Gege, Unterwegs zu einem ökologischen Wirtschaftswunder, EVA 2008
Wolf Lotter, Die kreative Revolution. Was kommt nach dem Industriekapitalismus ?, Murmann 2009

Es wird in der Zukunft wohl vor allem darauf ankommen, alte ideologische Barrieren im Denken und Handeln zu überwinden, um sowohl für die Ökologie als auch die Lebenswelt der Menschen nötige und wichtige Veränderungen zu erreichen.

Die Aufsätze dieses Buches können einen wichtigen Beitrag dazu leisten.



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Wissen, Wert und Kapital: Zur Kritik der Wissensökonomie

Wissen, Wert und Kapital: Zur Kritik der Wissensökonomie

Erschienen: 2004-08-01 bei Rotpunktverlag, Zürich
Format: Taschenbuch. ISBN: 3858692824

Ne-e-e
Die Lebenseinstellungen und Meinungen zum Arbeitsleben vom Autor finde ich klasse! Leider hat der Autor es selbst nicht verkraftet und entschieden sich das Leben zu nehmen...
Wer lebt mit eingener Logik und Verstand braucht das Buch mit vielen Zitaten und Analysen nicht zu lesen. Der findet dort nichts neues.


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Brief an D: Geschichte einer Liebe

Brief an D: Geschichte einer Liebe

Erschienen: 2007-08-01 bei Rotpunktverlag, Zürich
Format: Gebundene Ausgabe. ISBN: 3858693537

Ruehrend, ehrlich, schoen
In dem Buch reflektiert Gorz die Geschichte zwischen ihm und seiner Frau Dorine. Es gibt den Vorgaengerrezensionsn an und fuer sich nicht viel hinzuzufuegen, der Brief ist sprachlich und inhaltlich wunderschoen und in jedem Fall lesenswert.
Das einzige was mich etwas gestoert hat waren die grosse zeitliche Spruenge die in diesem Brief auftreten. Aber das kann ich Herrn Gorz nicht wirklich negativ verbuchen.


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Der Verräter: Mit dem Essay "Über das Altern": Mit dem Essay "Über das Altern": Mit dem Essay "Über das Altern"

Der Verräter: Mit dem Essay "Über das Altern": Mit dem Essay "Über das Altern": Mit dem Essay "Über das Altern"

Erschienen: 2008-09-01 bei Rotpunktverlag, Zürich
Format: Gebundene Ausgabe. ISBN: 3858693790

Eine wichtige Neuauflage eines Klassikers eines Autors, der bis zu seinem Tod immer dazugelernt hat
Als Andre Gorz mit diesem Erstling 1958 in Frankreich auf die Bühne der Intellektuellen trat, war es eine Sensation. In der Form einer Autobiographie in der Er-Form erzählte er sein bisheriges Leben. Seine Kindheit in Wien als Sohn eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter, die Jahre als Schüler und Student, seine Flucht in die Schweiz und seinen Entschluss, die französische Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Mit einer so vorher noch nie gelesenen Genauigkeit hat der junge Andre Gorz schon damals Zeitgeschichte, die Entwicklung von sozialwissenschaftlichen und politischen Theorien verknüpft mit seiner individuellen Erfahrung.

Andre Gorz war eigentlich bis zu seinem Tod in die Auseinandersetzungen der europäischen Linken verwickelt, die er immer wieder mit provokanten und wegweisenden Büchern anregte und weitertrieb, zum Beispiel mit seinem 1980 erschienenen Buch "Abschied vom Proletariat".

In seinen letzten Lebensjahren hat sich Gorz von seinem "Verräter" etwas abgesetzt. In seinem 2006 im Rotpunktverlag erschienenen letzten Buch "Brief an D." schreibt er dazu: "Ich habe die gründliche Erforschung, die ich mir vornahm, als ich 'Der Verräter' schrieb, nicht wirklich geleistet. Es bleiben noch viele Dinge, die ich verstehen, klären muss."

Dieses, 1958 geschriebene Buch, so meinte er, habe die Liebe zu seiner Frau entstellt, was er in "Brief an D.", einer wunderbaren Liebeserklärung an seine Frau, 2006 richtig stellte. Dabei hat er auch verfügt, dass in jeder eventuellen Neuauflage von "Der Verräter" eine Korrektur enthalten sein müsse, die in dieser Ausgabe auf der Seite 309 abgedruckt ist, zwei Seiten aus eben diesem "Brief an D.". Dort schreibt er über die Passagen, die seiner Gefährtin damals galten: "Ich bereue es bitter, sie geschrieben zu haben."

Dennoch ist diese Neuauflage eines über lange Jahre vergriffenen Klassikers lesenswert, nicht nur wegen des erstmaligen Abdrucks eines Essays "Über das Altern", den der noch junge Gorz 1961/62 geschrieben hat.

Nicht umsonst hatte Jean Paul Sartre das Werk seines Schülers 1958 enthusiastisch begrüßt: "Bücher sind Tote; hier jedoch liegt eines vor, das, kaum haben Sie es in Händen, ein lebendiges Tier wird."

Thomas Schaffroth schreibt in seinem instruktiven Vorwort zu dieser Ausgabe von dem Eindruck, den seiner Meinung nach die Lektüre von "Der Verräter" und "Brief an D." beim achtsamen Leser hinterlassen:
"Mitleiden mit dem Verräter, der im Leben nie das tut, was er tun wollte, sondern was die Anderen und die Geschichte beschlossen haben, mit ihm anzustellen. Um diesem Risiko auszuweichen, isolieren sich viele Intellektuelle oder passen sich an. Gorz zeigte mit seinem Leben einen weiteren Weg auf, denjenigen des Widerstandes: 'Man muss akzeptieren, endlich zu sein: hier und nirgendwo anders zu sein, dies zu tun und nicht etwas anderes, jetzt Leben zu haben.'"

Genau.






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Wege ins Paradies. Thesen zur Krise, Automation und Zukunft der Arbeit

Wege ins Paradies. Thesen zur Krise, Automation und Zukunft der Arbeit

Erschienen: 1984 bei Rotbuch Verlag
Format: Broschiert. ISBN: 3880222797



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Arbeit zwischen Misere und Utopie

Arbeit zwischen Misere und Utopie

Erschienen: 1999-11-22 bei Suhrkamp Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 3518410172

Was aus der Arbiet werden soll
Schon seit über einem Jahr war es angekündigt, nun liegt es endlich vor - das Buch von André Gorz über das Arbeitsleben in der Zweiten Moderne. Der Autor geht dabei zunächst den eher konventionellen Weg. Eine Beschreibung der veränderten Welt des Kapitalismus in der Globalisierung dient im ersten Kapitel als Ausgangspunkt, das zweite Kapitel widmet sich dann den neuen Formen der Arbeit: Post-Fordismus, prekäre Arbeitsverhältnisse und die anderen eigentlich bekannten Themen. Doch die weitere Analyse weicht dann doch zahlreichen anderen Werken zum Thema ab. Gorz singt nicht einfach das Lied der Informationsökonomie, sondern betrachtet die Konsequenzen dieser Entwicklungen für eine Gesellschaft, die seit der Industrialisierung vor allem von der Lohnarbeit geprägt ist - nicht nur in der Produktion, sondern auch im sonstigen Leben. Gorz sieht den Ausweg aus den anstehenden Problemen der Arbeitsgesellschaft in der Ausweitung des ?Dritten Sektors", also eine Stärkung der freiwilligen Arbeit in der Gemeinschaft. Ein Bürgereinkommen und neue Formen des Arbeitens, die es den Menschen erlauben, Raum und Zeit dem kapitalistischen System wieder zu entziehen sind die Lösungsvorschläge des Autors für die Krise der Arbeit. Höchst lesenswert, auch mit Blick auf die aktuelle (wirtschafts-) politische Debatte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


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Und jetzt wohin? Zur Zukunft der Linken. Mit Fragen von Otto Kallscheuer

Und jetzt wohin? Zur Zukunft der Linken. Mit Fragen von Otto Kallscheuer

Erschienen: 1994-05 bei Rotbuch Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 3880220468



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Ökologie und Politik.

Ökologie und Politik.

Erschienen: 1984-03 bei Rowohlt TB-V., Rnb.
Format: Broschiert. ISBN: 3499141205



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Abschied vom Proletariat. Jenseits des Sozialismus

Abschied vom Proletariat. Jenseits des Sozialismus

Erschienen: 1980 bei Europäische Verlagsanstalt
Format: Broschiert. ISBN: 3434004378

"Die Telematik wird den Unterricht ebenso umwälzen wie die Medizin und also die Kultur insgesamt."
Gorz verabschiedet sich in diesem Buch 1980 vom Klassenkampf und er sieht ein neues Produktionsmittel heraufdämmern, das wir heute als das versammelte, gemeinsame Wissen durch das Internet erkennen. Der Arbeiter wird zum Wissens- und Netzwerk-Unternehmer. Er erkennt die Möglichkeiten echter Selbständigkeit, umgeben von genossenschaftlichen, anderen helfenden Kooperationsringen. Die Sprache äußert sich auf einem hohen Abstraktionsniveau bekannter Art. Und doch: wenn man durch diese Scheinklugheit hindurchblickt, eröffnet Görz sein Sehnen und Hoffen auf eine Gesellschaft mit Autonomie und Kreativräumen für den Einzelnen.

Die Kraft eines Individuums kann dieses nicht nur aus der Integration in ein gesellschaftliches System ziehen, sondern primär durch die eigene Autonomie, sie darf nicht von oben verordnet werden, sondern sie muss individuell erprobt und gelebt sein.

Einfach hellsichtig beschreibt Görz schon 1980, was heute Realität ist: Kodifizierend und summarisch sei der neue Sprachtypus. "Die kultivierten Klassen werden der neuen Sprache zunächst heftigen Widerstand entgegensetzen, um sie sie sich schließlich gründlich anzueignen und ihren Nutzen daraus zu ziehen."

Gorz spricht vom Internet als "Selbstunterrichts-Maschinen" und der Umwälzung des Schulunterrichts sowie von Selbstbehandlungs- bzw. Selbstdiagnostik-Maschinen. "Die Aufgabe der Lehrer werden von dieser "kopernikanischen Revolution der Pädagogik" erschüttert werden."


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