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Bücher > Bücher von Heinrich Heine



Deutschland: Ein Wintermärchen (insel taschenbuch)

Deutschland: Ein Wintermärchen (insel taschenbuch)

Erschienen: 2005-11-28 bei Insel Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 3458348530

Heines Winterreise durch deutsche Kleinstaaten
»Deutschland. Ein Wintermärchen« ist ein Gedichtszyklus und ein satirisches Versepos des deutschen Dichters Heinrich Heine (1797-1856), dargestellt als ene Mischung aus Reisebeschreibung und in feine und heitere Ironie gesponnene Zeit- und Gesellschaftskritik, genauer gesagt: Kritik an den deutschen Verhältnissen der Restaurationszeit und der deutschen Kleinstaaterei mit einer Mischung von Satire und Hymnus als literarischen Schreibweisen. Seine Entstehung verdankt der Gedichtzyklus einer Reise durch Deutschland am Ende des Jahres 1843. In diesem Gedichtszyklus verarbeitet Heine die Eindrücke, die der Dichter bei seiner Deutschlandreise gesammelt hatte.

Unzufrieden mit den politischen Verhältnissen im Deutschland der Restaurationszeit, die ihm als getauftem Juden keine Möglichkeit für eine juristische Tätigkeit bot, und um der Zensur zu entgehen, emigrierte Heine 1831 nach Frankreich. 1835 verbot ein Beschluss des deutschen Bundestags> seine Schriften zusammen mit den Veröffentlichungen der Dichter des Jungen Deutschland. Ende 1843 kehrt er noch einmal für wenige Wochen nach Deutschland zurück, um seine Mutter und seinen Verleger Julius Campe in Hamburg zu besuchen. Auf der Rückreise entstand der erste Entwurf zu seinem Versepos »Deutschland. Ein Wintermärchen«.

Heines wehmütiges Gedicht Wintermärchen" über Deutschland ist entstanden von Januar bis April 1844. In diesem Gedichtszyklus verarbeitet Heine die Eindrücke, die er bei seiner Deutschlandreise ein Jahr zuvor unternommen hat. Mit spitzer Feder portraitiert und skizziert Heine darin ein ihm fremd gewordenes Deutschland, über das sich der kalte Eishauch der Restaurationszeit gelegt hat. Er zeigt die Misere der deutschen Verhältnisse auf: die Restauration hat das Land im Griff und ein freies Denken sowie Meinungs- und Pressefreiheit sind nicht mehr möglich. Es ist ein grundsätzliche Kritik an den deutschen Verhältnissen der Zeit in einer Bissigkeit, die sie nur außerhalb des Einflußbereichs der deutschen Zensoren entstehen konnte.

Nachdem Heine 1831 in sein Pariser Exil ging, kehrte der Dichter Ende des Jahres 1843 er noch einmal für wenige Wochen nach Deutschland zurück, um seine Mutter und seinen Verleger Julius Campe in Hamburg zu besuchen. Auf der Rückreise entstand der erste Entwurf zu seinem Versepos »Deutschland. Ein Wintermärchen«. Inhaltlich ist dieses kritische Versepos eine Abfolge von Reisebildern von tatsächlichen Stationen auf seiner Reise durch Deutschland, die ihn auf mehreren Stationen nach Hamburg zu seiner kranken Mutter führte. Der Gedichtszyklus atmet eine höhere Politik, in der schon die Visionen von Deutschlands Zukunft eingeflochten sind und hymisch beschworen werden.

Heine verwendet für sein im Stile des Volksliedes abgefasstes Versepos eine äußerst bildhafte Sprache mit vielen Metaphern und versteckten Andeutungen als literarisches Mittel, um der nach dem Wiener Kongress vorherrschenden Zensur zu entgehen. In 27 Kapiteln (von Heine Caputs genannt) beschreibt Heine auf satirische Weise die politische Lage im Deutschland der Restaurationszeit. Jeder Ort wird von Heine mit einem speziellen Thema verknüpft, mit einem spezifischen Aspekt seiner Deutschland-Kritik, z.B. Aachen mit dem stocksteifen preußischen Militär, Köln mit der Kritik an der katholischen Kirche, Hannover mit dem Verfassungsbruch von König Ernst August, Hamburg mit philiströser Geschäftstüchtigkeit etc. Jede Station seiner Reise wird satirisch auf die Bedeutung abgeklopft.

So erklärt sich, dass das Werk aus 27 Gesängen (Caput I - XXVII) besteht, die in Strophen zu je vier Versen aufgeteilt sind. Jeder Vers enthält in der Regel vier Hebungen, die Zahl der unbetonten Senkungen variiert dagegen, wie es typisch für Volkslieder ist. So sorgt Heine in liebevoller Abneigung dafür, daß jede Stadt und jedes Land "sein Fett wegbekommt". Die Landschaften, die Bewohner, die Preußen zumal, die er aufs Korn nimmt, alles, die Liebe zu einigen ganz speziellen Landschaften und deren Charaktere, alles wird kunstvoll und geistvoll zu Papier gebracht in einem Sington, in einem liedhaften, einem deutschen volksliedhaften Grundton dargebracht.

Durch die Abfolge der Reisebilder entsteht ein kunstvolles und hymnisches Gesamtkunstwerk, das eine höhere Politik atmet und in dem Heine aber auch nicht an Gesellschaftskritik spart. In seinem trefflichen Werk wider der konfiszierten Gedanken platziert er seine feine Ironie wie die Stiche eines im Umgang mit den Florett geschickten Fechters. Durch seine feine und heitere Ironie entstehen kunstvolle Reisebilder und literarische Landschaften, welche für stilvolle Unterhaltung im besten Sinne sorgen. Diese Reisebilder lassen den Leser teilnehmen an Heines Reise und so wird die Winterreise Heines zum literarischen Vergnügen nicht nur in der Winterzeit.


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So zärtlich, Herz an Herz. Die schönsten Liebesgedichte

So zärtlich, Herz an Herz. Die schönsten Liebesgedichte

Erschienen: 2005-08 bei Hoffmann und Campe
Format: Taschenbuch. ISBN: 3455030319

Für die Literatten
dieses Buch ist für die wahren Literaten/Leseratten = Literatten!
Sehr schön und immer wieder eine Freude!


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Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge (insel taschenbuch)

Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge (insel taschenbuch)

Erschienen: 1997-04-27 bei Insel Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 345833663X

Ein Leckerbissen
Das Buch erinnert mich an die Schulzeiten von anno dazumal.Damals machten wir Bekanntschaft mit Heines Gedichten. Das Buch ist wirklich ein Leckerbissen, den man in die Hand nehmen kann, wenn man nichts anderes zu tun hat
SK/Finnland


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Das Buch der Lieder

Das Buch der Lieder

Erschienen: 2005-09-30 bei Anaconda
Format: Taschenbuch. ISBN: 3938484489

"Gedrucktes Narrenhaus"
Im Schwabenspiegel bezeichnet Heinrich Heine das "Buch der Lieder" als gedrucktes Narrenhaus, "worin meine verrückten Gedanken eingesperrt sind". Wahrhaft düstere Gedanken und dunkle Träume kreisen um die Themen Tod, Teufel, Friedhof, Grab, Kobolde und Gerippe. Jedoch gelingt es ihm auch immer wieder, diese dunklen Schatten zu vertreiben und uns mit zarten Liebesliedern und blumenreichen Naturbeschreibungen, die den Wonnemonat Mai besingen, zu verzaubern.

Im Stile der griechischen Poeten ruft Heine im Vorwort die Götter an: "Lasst mich ein Greis werden, der die Jugend liebt und trotz der Altersschwäche noch immer teilnimmt an ihren Spielen und Gefahren!"

Heine Volkslieder zählen zum schönsten Liedgut der Deutschen. "Ich weiß nicht was soll es bedeuten... ", mit diesen Worten beginnt das Lied über die schöne Jungfrau Loreley, durch deren Gesang Schiffer samt Kahn in den Wellen versinkt. Wessen Gedanken wandern bei diesen Strophen nicht zu Homers Helden, der, an den Mast gekettet, dem unwiderstehlichen Gesang der Sirenen lauscht.

In einem anderen Lied vergleicht Heine den Rhein mit einer schönen Frau. Das Spiel der goldenen Wellen ähnelt dem freundlichen Nicken der Liebsten, doch das Innere birgt Tod und Nacht.

Noch einfühlsamer ist das "Liedchen von der Reue". Junker Ulrich reitet durch den Wald und singt ein Lied über die Verlockungen des Weibes. Auch hier treffen wir auf die Ambivalenz, die so oft Heines Lieder begleiten. Er bezeichnet die Lippen als Röslein, durch die jedoch auch tückische Worte, gleich giftigen Schlangen zischen können. Die blauen Augen können sowohl das Tor zum Himmel als auch die Pforte zur Hölle sein.

Nachdenklich stimmt Heines zeitlose Ermahnung, nicht durch das Leben zu hasten:
"Eine große Landstraß ist unsre Erd',
wir Menschen sind Passagiere;
Man rennet und jaget zu Fuß und zu Pferd,
wie Läufer oder Kuriere."

Der Mond wird von Heine als "bleicher Gesell" tituliert, der den von Liebesleid Geplagten verhöhnt. An anderer Stelle verheiratet er die Mondgöttin Luna mit dem Sonnengott Sol. Tags über strahlt Sol voll Herrlichkeit, aber den Nachts wandelt Luna mit den "verwaisten Sternenkindern" über den Himmel und glänzt in "stiller Wehmut".

In dem Lied "Untergang der Sonne" ist die Sonne die Braut des alten Meergottes: "Des Tages über wandle sie freudig am hohem Himmel, purpurgeputzt ... Aber des Abends, trostlos gezwungen, kehre sie wieder zurück in das nasse Haus, in die öden Arme des greisen Gemahls". Wen wundert's, dass es im Hause eines solch ungleichen Paares zu Streitereien kommt, die wir Menschen als Sturm erleben.


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Gedichte

Gedichte

Erschienen: 1986 bei Reclam, Ditzingen
Format: Taschenbuch. ISBN: 3150089883

Für Schüler und Studenten-eine ideale Zusammenfassung
Diese Reclam-Ausgabe fällt durch die optische Aufmachung aus der sonstig eher einfachen "gelb/orange/grün/blauen Aufmachung der Reclambücher. Trotz der farbigen Aufmachung ist es nicht teuerer als andere Reclam-Ausgaben und ist daher ideal, wenn man eine Kompaktausgabe der Heine Gedichte sucht. Die Gedichte sind geordnet nach Entstehungsdatum der Gedichte, angefangen mit Heines "Buch der Lieder", das sich einteilt in "Junge Leiden, lyrisches Intermezzo, Die Heimkehr, Aus der Harzreise und Die Nordsee." Anschließend folgen "Neue Gedichte" , "Romanzero" und "Gedichte. 1853 und 1854."
Außerdem enthält das Buch einen detaillierten Anhang und Kommentar.
Alles in Allem ist es eine ideale Ausgabe für Schüler und Studenten, die die Heine Gedichte in einem Band haben wollen und dabei Geld sparen wollen bzw. müssen.


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Interpretationen: Gedichte von Heinrich Heine

Interpretationen: Gedichte von Heinrich Heine

Erschienen: 1995 bei Reclam, Ditzingen
Format: Taschenbuch. ISBN: 3150088151

Ideal für Schüler und Studenten
Wer auf der Suche nach ausführlichen Interpretationen von bekannten Heine-Gedichten ist, ist mit diesem Büchlein gut beraten. Anerkannte Geisteswissenschaftler gehen in ?längeren", gut zu lesenden Aufsätzen auf den geschichtlichen und biografischen Hintergrund einzelner Gedichte ein, basierend auf dem derzeitigen (1995) Stand der Forschungsliteratur.

Es sind Beiträge zu folgenden Gedichten enthalten:
?Das ist der alte Märchenwald", Die Grenadiere, ?Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", ?Leise zieht durch mein Gemüt", ?Auf diesem Felsen bauen wir", Doktrin, Der Kaiser von China, Nachtgedanken, Die schlesischen Weiber, ?Wo wird einst des Wandermüden", Enfant perdu, Das Sklavenschiff, ?Wie langsam kriechet sie dahin", Die Wanderratten.


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Reisebilder

Reisebilder

Erschienen: 1982-09-01 bei Goldmann Verlag
Format: Sondereinband. ISBN: 3442075939

Bissig, pointiert, gnadenlos
Heines Reisebilder sind mit herkömmlichen Reiseberichten wohl kaum zu vergleichen. Während die meisten sich ausschließlich mit den besuchten Orten befassen, schweift Heine bei seinen Beschreibungen oft ab und bietet dem Leser nicht nur einen amüsanten Einblick in seine Reisen, sondern auch in seine Zeit, sowie die damaligen politischen und gesellschaftlichen Schichten. Dabei geht er mit Orten, Menschen und Personengruppen gnadenlos ins Gericht.

Heines Reise beginnt in Göttingen, einer Stadt die er nicht sonderlich mag. So merkt er zu Beginn schon kaltschnäuzig an, Göttingen sei "eine schöne Stadt, vor allem wenn man sie mit dem Rücken ansieht". In ähnlicher Weise geht es weiter während seiner Reise durch den Harz (wobei Heine hier zugegebenermaßen anderen Stoff für seine bissigen Kommentare findet) bis hin nach Italien. Dabei ist so gut wie niemand vor ihm sicher. Seitenlang lässt er sich über Literaturkritiker, Graf von Platen, Zensoren, Juristen, Graf von Platen, Schlegel und natürlich Graf von Platen aus. Nebenbei weiß er auch noch so manch ein Erlebnis von seinen Reisen zu berichten. Seine Beschreibungen sind stets messerscharf und so treffend, dass sie im Kopf des Lesers lebhafte Bilder annehmen. Stellenweise kommt man nicht drum herum etwas Mitleid mit seinen Opfern zu empfinden, doch die Belustigung nimmt stets Überhand.

Diese Ausgabe umfasst alle Teile von Heines Reisebildern und lässt sich dementsprechend fließend lesen. Auch finden sich hier auch einige seiner Gedichte wieder, so dass man nicht nur in den Genuss von Heines schriftstellerischen sondern auch seiner dichterischen Fähigkeiten kommt.



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Sämtliche Gedichte: Kommentierte Ausgabe

Sämtliche Gedichte: Kommentierte Ausgabe

Erschienen: 2006 bei Reclam, Ditzingen
Format: Broschiert. ISBN: 3150183944

Die volle Packung Heine
Heinrich Heine ist ein hervorragender Lyriker!

Ich denke das kann mir wohl Niemand absprechen

Grund genug für mich diese Ausgabe zu erwerben und ich war angenehm überrascht. Für 12? bekam ich hier 1117 Seiten Gedichte mit nützlichen Informationen, das ist ein ganz schöner Wälzer. Angefüllt mit den Gedichten Heines an denen ich mich nicht satt-lesen kann.

Soviel zu den Guten Seiten, was ich bemängele ist die Unübersichtlichkeit, die gedichtbände wohl ansich haben müssen, über die Mann hinwegsehen muss, ein genaueres Inhaltsverzeichiss würde hier Abhilfe schaffen.

Und eine Warnung noch hier befinden sich nur die Gedichte des Meisters, wer hier das großartige Versepos "Deutschland ein Wintermärchen sucht, sucht wohl Vergebens, wird aber vermutlich vieles erspähen das ihm gefällt, denn diese Buch ist voll mit einzigartiger Poesie.

Empfehlung: Heine-Fans greifen zu, und auch alle die das werden wollen, und generell wer Lyrik mag wir Heine lieben.
Dieses Buch ist etwas für Alle und Jeden, die Vielseitigkeit seines Werkes machen diese Ausgabe zum reinen Vergnügen.
Wem also die genannten Mängel egal sind, greift zu!!!


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Mit scharfer Zunge: 999 Aperçus und Bonmots: 999 Apercus und Bonmots

Mit scharfer Zunge: 999 Aperçus und Bonmots: 999 Apercus und Bonmots

Erschienen: 2005-11-01 bei Deutscher Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch. ISBN: 3423133929

Die Dummheit geht oft Hand in Hand mit Bosheit.( Heinrich Heine)
Heinrich Heines Waffe war der Ideenwitz, die Satire. Selbst große Menschheitsfragen machte er durch beißende Bonmots seinen Lesern zugänglich.
Heine schrieb unter Zensur. Ihm blieb nur die feinsinnige Ironie, die er wie kein zweiter beherrschte, um die Verlogenheit und die überkommenen Strukturen der Gesellschaft aufzuzeigen.

Im vorliegenden Buch findet man 999 Apercus und Bonmots , die u.a. die Literatur, die Liebe, die Ideale und Irrtümer, die Künstler und die Kunst, aber auch die Deutschen auf Korn nehmen.

So liest man: - Die Deutschen bedürfen weder der Freiheit noch der Gleichheit. Sie sind ein spekulatives Volk, Ideologen, Vor- und Nachdenker, Träumer, die nur in der Vergangenheit und in der Zukunft leben und keine Gegenwart haben-

Meine Frage: Hat sich daran etwas geändert?

oder:
- Wir leben in einer traurigen Zeit, Schurken werden zu den Besten, und die Besten müssen Schurken werden. Ich verstehe sehr gut die Worte des Psamlisten: Herr Gott, gib mir mein täglich Brot, dass ich Deinen Namen nicht lästere!-

Meine Frage: Hat sich daran etwas geändert?


- Die Dummheit geht oft Hand in Hand mit Bosheit.-


Eine Nachfrage ist nicht nötig! Stimmt, genau!


Heines Wahlspruch war: Kunst ist Zweck der Kunst, wie Liebe Zweck der Liebe und gar Leben selbst der Zweck des Lebens ist.-

So ist es! Besser kann man es nicht in Worte fassen!


Heine bringt die Dinge in knappen Sätzen auf Punkt. Das ist nur wirklich intelligenten Menschen vorbehalten!

Werden Sie bloß nicht schon wieder quietschgelb vor Neid !!!! Sie können beruhigt sein. Heine ist bereits tot!

Sehr empfehlenswert!





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Shakespeares Mädchen und Frauen

Shakespeares Mädchen und Frauen

Erschienen: 2006 bei Wunderkammer Verlag
Format: Gebundene Ausgabe. ISBN: 393738992X

Scharfsinnig, witzig, aufklärend.
Ein ausgezeichnetes Buch, scharfsinnig, witzig, aufklärend. Vordergründig eine Besprechung der schönen englischen Stiche, von Heine aus Geld- und Rivalitätsgründen kurzfristig übernommen, beschenkt er den aufmerksamen Leser nicht nur mit Informationen zu Shakespeare und dessen Schaffen, sondern auch zur Shakespeare-Rezeption und zu den politischen Verhältnissen in verschiedenen Ländern und Zeiten, zu Dichterkollegen und Philosophen, und nicht zuletzt zu seiner eigenen Biografie. Engländer, Franzosen, Italiener und Deutsche, Juden und Christen bekommen auf intelligente und ironische Weise, was sie Heines Meinung nach an ätzendem Spott verdienen. Shakespeare selbst und das Elisabethanische Zeitalter im Allgemeinen hebt er dagegen auf den Thron seiner Verehrung.
Den Tragödien widmet er viel Aufmerksamkeit und Herzblut, wohingegen die Komödien etwas lieblos mit Textstellen der Stücke bedacht werden. Richtiggehend unheimlich war die Besprechung der Portia aus dem ?Kaufmann von Venedig?, in der er das spätere Verhängnis des jüdischen Volkes regelrecht prophezeite. Und das 1838!
Weil in der sozialistischen Volksbildung jedem ein rotes Schwänzchen angehängt wurde, konnte ich Heine nie richtig leiden. Nach diesem Buch hat sich das geändert. Ich habe es in zwei Tagen regelrecht verschlungen


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