Start | Biographien | Bücher | Forum | Klassiker | Neu | Netzbibliothek | Rezensionen | Shop | Werke | Mitmachen |
|
|
Bücher > Bücher von Max Frisch![]() Homo faber: Ein Bericht (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1977-03-01 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 3518368540 Es geht Das Buch habe ich aufgrund meiner Schule kaufen müssen, ich empfand es war gut zu lesen. Mein Geschmack ist es nicht, aber wenn man danach den Film sieht, erkennt man den Unterschied von Buch zu Film. Ein Blick wert. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Fragebogen (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1998-08-24 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 3518394525 Geniale Fragen "Gibt es Feinde, die Sie insgeheim zu Freunden machen möchten, um sie müheloser verehren zu können?" Diese und andere geniale Fragen stecken in diesem Büchlein, das zum Nachdenken und zur Selbstkritik anregt. Sollte sich jeder denkende Mensch zulegen. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Entwürfe zu einem dritten TagebuchErschienen: 2010-04-05 bei Suhrkamp VerlagFormat: Gebundene Ausgabe. ISBN: 3518421301 Tagebuch-Fragment (1982/83) Die Publikation dieses Tagebuchfragmentes war in der Schweiz höchst umstritten. Die ehemalige Sekretärin von Max Frisch, die das Typoskript bei sich gefunden und dem Max-Frisch-Archiv übergeben hatte, ist der Meinung, dass der Text noch zu wenig überarbeitet sei und folglich nicht publiziert werden dürfe. Sie brachte ihre Meinung mit folgendem Satz auf dem Punkt: "Max Frisch ging nicht in Unterhosen auf die Strasse.". Die Verantwortlichen des Max-Frisch-Archivs waren anderer Meinung und publizierten den Text. Meiner Meinung nach zu Recht. Der Text wirkt nicht unfertig, sondern er ist sehr gut durchgearbeitet. Allerdings fragt sich, ob der Text in einem eigenständigen Buch oder nicht im Zusammenhang mit anderen Texten hätte veröffentlich werden sollen. Ich finde die Publikation etwas fragwürdig, da, um ein Buch zu rechtfertigen, jeder Textteil auf eine eigene Seite gedruckt worden ist. Das hat zur Folge, das auf vielen Seiten nur gerade drei Zeilen Text sind und das Buch halb leer ist. Durch diese Veröffentlichungsart hat man den Eindruck, dass einfach Mosaiksteine aneinandergereiht worden sind. So ist der Zusammenhang der einzelnen Teile, im Gegensatz zum "Tagebuch 1966-1971", nicht so gut erkennbar. Inhaltlich kann der Text natürlich nicht mit den früheren Tagebüchern mithalten. Schliesslich handelt es sich um ein Fragment. Spannend ist, dass Frisch wohl nie so persönlich geworden ist, wie in diesen Aufzeichnungen. Besonders berührend fand ich, wie er das langsame Sterben seines Freundes Peter Noll (Vgl. "Diktate über Sterben und Tod") beschreibt. Frisch Amerikakritik ist jedoch bereits aus früheren Büchern bekannt. Dieses Tagebuch ist glücklicherweise noch nicht das Letzte, was man von Max Frisch gehört hat. Es liegt noch ein weiteres Tagebuch in einem Banksafe, bei dem Frisch eine Sperrfrist zur Publikation verfügt hat, die 2011 abläuft. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Andorra: Stück in zwölf Bildern (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1975-11-02 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 3518367773 Deutschlektüre wir haben dieses Buch als Deutschlektüre durchgenommen, als solche ist das Buch auch super geeignet, aber von selbst hätte ich es mir nicht gekauft. Nicht ganz mein Themengebiet. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Homo faber: Ein Bericht (Suhrkamp BasisBibliothek)Erschienen: 1998-07-27 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 3518188038 Wenn Sie... Wenn wiedermal ihr Fahrrad einen Platten hat, der Sprit für sie zu teuer ist, beim PC der Lüfter ausgefallen ist, ihre Schlaftabletten alle sind und das Wetter einfach nichts hergibt -- dann lesen sie Max Frischs "Homo Faber. Atemberaubend lange Sätze bei denen man nach dem 23. Komma automatisch abschält und in den Tiefschlaf versinkt. Er glaubt weder an Fügung noch an Schicksal und liebt es Sach zu spielen, zu rauchen und allem kommentarlos zuzuschauen. Homo Faber wurde als Einfschlafhilfe von Stiftung Warentest mit 1,2 bewertet, wohin gegen Pharma Industry und zugleich Marken Schlaftabletten nur 1,8 erhielten. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Montauk: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1981-05-03 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 3518372009 Ein Leben fassen "DIES IST EIN AUFRICHTIGES BUCH, LESER / und was verschweigt es und warum?" - trifft man auf diese Zeilen, ist man schon nahe dem Ende des Buches. Eine letztes Besichtung New Yorks findet noch statt, in Wehmut, ein leztes Treffen mit Lynn, des Erzählers Muse, das in einem kurzen Abschied ohne Schmerz endet. Dann schliesst sich für den Erzähler ein Lebenskapitel - Amerika, New York, eine kurze Liebe mit einer um über dreissig Jahre jüngeren Frau. Einer Liebe, die Anlass gab, für einen Rückblick des Erzählers auf sein Leben. Der Erzähler - der Autor Max Frisch selbst? Die Vermutung liegt auf der Hand, Nachweise dafür aus Frischs Briefwechseln und Tagebüchern können erbracht werden. Und doch geht der Autor auf Distanz, zu sich selbst, zu seiner Vergangenheit. Wird, und das ist die grosse Leistung des Romans, Figur im Roman seines eigenen Lebens. Wie über ein Leben berichten? Darauf gibt Frisch eine überzeugende Antwort: Er beginnt, ein Wochenende zu beschreiben, wie es war, "ohne etwas zu erfinden, diese dünne Gegenwart". Die dünne Gegenwart bietet jedoch genug Leerstellen, Momente, in denen nichts geschieht und in denen Gedanken wandern können, und in solchen Momenten kehrt die Erinnerung des Erzählers zurück zu Episoden, die sein Leben bestimmt haben, die sein Leben wenigstens verraten. Vor allem Personen, die auf ihn einen nachhaltigen Einfluss haben, lässt er in prägenden, meist aber undramatischen Szenen wieder erstehen. Das sind zunächst die Frauen, mit denen er nie auf lange Dauer auskam, ohne die er aber auch nicht auskam. Das sind die ersten Schritte in seinen Brotberuf, nachdem er als junger Schriftsteller gescheitert war. Das sind Freunde wie der mysteriöse W. (eine Szenenfolge, sie mir besonders gut gefällt), Förderer und zugleich wegen seines reglementierenden, vorurteilenden Einflusses Hemmnis auf dem Weg des Autors. Das sind die vielen, manchmal belanglosen Szenen, die aber ein Leben ausmachen. Und immer wieder die Gegenwart, das Wochenende mit Lynn, die mögliche, aber letztlich in ihren Anfängen schon wieder abflauende Liebe. Eine Möglichkeit, die sich zur Unmöglichkeit entwickelt. Doch wieviel verrät der Autor wirklich über sich (und andere)? "Ich habe mich selbst nie beschrieben. Ich habe mich nur verraten." sagt er, als er bedenkt, dass er sich sein "Leben verschwiegen hat", indem er weite Teile und Personen, Vater, Schwester, Bruder, in seinem Schreiben ausgeblendet hat. Holt er dies nun nach? Er lässt den Leser im Ungewissen. Stets schwankt er in der Darstellung zwischen "ich" und "er", sieht sich von aussen, dann wieder von innen, geht auf Distanz, und ist sich gleich wieder nahe, manchmal findet der Wechsel im selben Satz statt. Dem Leser darf also ein Restzweifel bleiben, ob er die Person Max Frisch vor sich hat. Vieles spricht dafür. Doch wo die Person wieder hinter der litararischen Selbstspiegelung und ihren Entfremdunsgmechanismen verschwindet - man kann es nur erraten. Wie von der dünnen Gegenwart berichten? Der Erzähler lässt sich von Fragen leiten, die an ihn gerichtet werden, von Lynn oder von sich selbst, dazu von Dingen, die ihm gerade vor Augen kommen. Fragen und Anblicke, die manchmal nur aus einem Wort bestehen, die aber einen weiten Erinnerungsbogen auslösen können (z.B. 'Architektur'). Diese Fragen oder Momente werden in gesperrter Schrift, vom sonstigen Textkörper abgesetzt, eingeworfen, meist abrupt, nachdem ein anderer Gedankengang gerade erst zu Ende gekommen ist. Sie treiben den Leser vorwärts, sie ziehen das lesende Auge an: Kaum hat man einen Reflektionsbogen durchlesen, schon springt einen der nächste an. Da stört es bald nicht mehr, dass die Sprünge in der Zeit vor und zurück gehen, dass manchmal nicht sofort klar wird, welche Lebensphase jetzt eigentlich gemeint ist, welche Person beschrieben wird. Jeder solche Sprung wirft den Leser mitten hinein ein Leben, so dass man die Lektüre kaum abzusetzen vermag. Die mögliche, unmögliche Liebe zu Lynn ist der alles zusammenhaltende rote Faden durch die Erinnerungen. Mit 'Montauk' hat Max Frisch ein intimes, ein offenes Buch geschrieben. Wie alle Literatur liest man es nicht um der Wahrheit willen sondern um des möglichen Lebens willen, das im Buch beschrieben wird. Ein Leben, das in diesem Fall nicht weit neben der historischen Realität stehen mag, und das das Buch doch wunderbar schonend umschreibt. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Max Frisch: Homo Faber. LektüreschlüsselErschienen: 2001-07 bei Reclam, DitzingenFormat: Taschenbuch. ISBN: 3150153034 Hilfreich Dieser Lektüreschlüssel beinhaltet alles, was man braucht ( Schule ) Sachlich verfasst und ein sehr Übersichtliches Layout begleitet dieses Beiheft von der ersten bis zur letzten Seite. Da das Buch "Homo Faber" sehr viele Details parat hält, fehlen daher manche dieser Details in der Zusammenfassung des Beiheftes. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Mein Name sei Gantenbein: Roman (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1975-10-29 bei Suhrkamp VerlagFormat: Broschiert. ISBN: 3518367862 Eine Frage der Lebenserfahrung? Von allen Werken Frischs, die ich bisher gelesen habe, hat mir dieses am wenigsten zugesagt. Ich denke es liegt vor allem daran wie er sein Thema Identitaetsfindung hier angeht. Ich denke jedes Buch hat seine Zeit im Leben und dieses ist nicht unbedingt eins fuer junge Menschen. Die Tiefe der geschilderten Liebe zu Lila, grade aus den verschiedenen Perspektiven heraus, fordert vom Leser ein Verstaendnis fuer die Lebenssituation des Protagonisten Gantenbein/Enderlin, die man nur durch Zeit gewinnt. Sicher gibt es Ausnahmen, aber mit Anfang 20 fand ich die Schilderungen stellenweise zu langatmig, die "Banalitaeten des Alltags" zu ausufernd beschrieben. Drei Sterne mindestens verdient es trotzdem, denn wie auch die anderen Werke Frischs ist es sprachlich wie gedanklich herausragend und man findet einige zitierwuerdige Aeusserungen zu den Themen Liebe, Eifersucht und Persoenlichkeit. Ich denke, werde es in 10 Jahren noch einmal lesen und es sicher mehr schaetzen als heute. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Stiller: Roman (suhrkamp taschenbuch)Erschienen: 1973-04-01 bei Suhrkamp VerlagFormat: Taschenbuch. ISBN: 351836605X Naja... Sicher, Montauk hat mir gefallen. Auch Biedermann. Aber jetzt bin ich zum wiederholten Male gescheitert, "Stiller" zu lesen. Vielleicht liegt es ja doch am Buch? Entgegen hochgestochener Interpretationen weiß ich weder, was es über die Zeit sagt (1954) noch über den modernen Menschen.Eher wirkt es furchtbar langweilig, sicher die Sprache ist virtuos. Trotzdem trau ich mich mal und gebe nur 2 Sterne... -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen ![]() Interpretationshilfe Deutsch: Interpretationshilfen Deutsch Frisch: Homo faberErschienen: 2010-01-18 bei Stark Verlagsgesellschaft mbH & Co. KGFormat: Taschenbuch. ISBN: 3894494417 Daumen hoch Die Interpretationshilfe von Homo faber ist jedem ans Herz zu legen, der mit dem original Buch nichts anzufangen weiß. Hier werden komplizierte Szenen näher erläutert und ihre Bedeutungen dargestellt. Mir persönlich hat es geholfen. -> Dieses Buch bei amazon.de bestellen Ähnliche Beiträge zu Max Frisch aus unserem Literaturforum: |
|
|
|
Start | Biographien | Bücher | Forum | Klassiker | Neu | Netzbibliothek | Rezensionen | Shop | Werke | Mitmachen |
|
|
|
|
|
|
|
|
netzbibliothek | Anti-Literatur | Termine | Buchladen | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Literatur | Schlesien | RSS
Systementwurf und -programmierung von zerovision.de © 2001-2010 by Arne-Wigand Baganz |