Moritz, Karl Philipp (#1) Anton Reiser Deutet man die Anzeichen recht, scheinen Buch und Autor seit
einiger Zeit wieder zunehmend auf Interesse zu stoßen. Karl
Philipp Moritz (1756 – 1793) nannte sein Hauptwerk „Anton
Reiser“ einen psychologischen Roman, doch handelt es sich
tatsächlich …
| Bräker, Ulrich (#2) Der arme Mann im Tockenburg Ulrich Bräker (1735 – 1798) war keine der großen Gestalten
der Literatur seiner Zeit. Dennoch sind er und sein
Hauptwerk, eine Autobiographie, bis heute unvergessen. Das
hat im Wesentlichen drei Gründe: reiches sozial- wie
kulturgeschichtliches …
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Goethe, Johann Wolfgang (#3) Wilhelm Meisters Lehrjahre Der sich selbst erschaffende Mensch: Bürger der Neuzeit,
Wilhelm Meister. Bildung ist ihm mehr als das halbe Leben,
der Rest: Streben nach Glück. Die Lehrjahre, von Goethe in
übersatter Sprache dargestellt, als Ganzes: der Roman einer
Epoche, …
| Stendhal (#4) Über die Liebe "Über die Liebe" - welch ansprechender Titel! Noch
schöner klingt er im französischen Original: De l´amour. Stendhal alias Henri Beyle (1783-1842) hat ihn seinem
Essay, der hier nun besprochen werden soll, verliehen.
"Ich suche …
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Stendhal (#5) Rot und Schwarz Die Geschichte, die uns der Roman "Rot und
Schwarz" erzählt, spielt im Frankreich der 1830er
Jahre. Die damalige Gesellschaft ist von den
Klassenunterschieden zwischen Adel, Bürgertum und
Unterschicht geprägt. Julien Sorel, Held des …
| Leopardi, Giacomo (#6) Canti / Gesänge Wen der Pfeil des Schönen je getroffen ... - das wäre ein passender Einleitungssatz, wenn man vorhätte,
die Canti/Gesänge des Giacomo Leopardi (1798-1837) zu
besprechen und sogleich in die rechte Richtung zu weisen.
Oder man fängt mit einem anderen …
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Hugo, Victor (#7) Der Glöckner von Notre-Dame Mal ehrlich, liest man den Titel: "Der Glöckner von
Notre-Dame", dann rümpft sich die Nase. Man verbindet
mit ihm unzählige Kitsch- und Trickverfilmungen, hat vor
Augen, wie der hässliche Quasimodo den Menschen Schrecken
ein- und der …
| von Platen, August (#8) Memorandum meines Lebens "Memorandum meines Lebens" ist die Autobiographie
des längst in Vergessenheit geratenen deutschen Dichters
August Graf von Platen-Hallermünde (1796-1835). Sie folgt
der Intention, eine aufrichtige Selbstschilderung abzuliefern, also, so …
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von Platen, August (#9) Wer wusste je das Leben? "Wer wusste je das Leben?" ist eine Auswahl an
Gedichten von August von Platen (1796-1835), die von Rüdiger
Görner getroffen worden ist. Um beurteilen zu können,
inwiefern man diese Auswahl an sich für gelungen halten
kann, müsste man …
| Puschkin, Alexander (#10) Gedichte Alexander Sergejewitsch Puschkin, 1799 in Moskau geboren und
1837 in St. Petersburg einem Duell zum Opfer gefallen,
verfasste zwischen diesen Jahren Poesie und Prosa, die mit
der Zeit nichts verloren hat, auch wenn die Mehrheit der
hiesigen …
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Büchner, Georg (#11) Leonce und Lena „Dantons Tod“ und „Woyzeck“ sind allgegenwärtig. Seltener
hört man jedoch von „Leonce und Lena“, ein komödiantisches
Lustspiel Büchners (1813-1837), welches hiermit kurz
vorgestellt wird.
Die Handlung ist gänzlich einfach erzählt: Prinz Leonce …
| Thackeray, William (#12) Jahrmarkt der Eitelkeit Den Titel "Jahrmarkt der Eitelkeit" zitiert der
Verfasser im "Roman ohne Held", so der Untertitel,
unzählige Male. Er fügt ihn in solchen Momenten ein, in
denen der Autor unterschwellig seine Meinung zu den eben
geschilderten …
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