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Buchrezensionen


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Köhlmeier, Michael: Idylle mit ertrinkendem HundKöhlmeier, Michael (#4021)
Idylle mit ertrinkendem Hund
„Die größten Ereignisse sind unsre stillsten Stunden“, heißt es bei Friedrich Nietzsche. Aber Michael Köhlmeier hat ein sehr stilles Buch geschrieben und dieses stille Buch ist dennoch lauter als so mancher Aufschrei. Vordergründig geht es

Sullivan, Chris: PUNKSullivan, Chris (#4022)
PUNK
Chris Sullivan/Steven Colgrave „Die Disponibilität der Ressourcen schafft die Ästhetik einer jeden Bewegung.“ Viel mehr als das „absichtlich gemachte“ Design entscheidet die Verfügbarkeit von Mitteln (Ressourcen) über deren visuelle

Spies, Werner: Max Ernst: Traum und RevolutionSpies, Werner (#4023)
Max Ernst: Traum und Revolution
„La vierge corrigeant l`enfant Jesus devant toris temoins: Andre Breton, Paul Eluard et le peintre“ ist der etwas lange geratene Titel eines der berühmtesten Werke von Max Ernst und zeigt eine Pieta, aus einer einmal etwas ganz anderen

Rimbaud, Arthur: Das trunkene SchiffRimbaud, Arthur (#4024)
Das trunkene Schiff
Vorliegende Ausgabe des „bateau ivre“ wäre wohl genau nach dem Geschmack des leider schon verstorbenen Paul Celan gewesen. Nicht nur die Aufmachung als Schulheft und das grau-schwarze Design hätten wohl genau seinen Geschmack getroffen, der

Bräunig, Werner: RummelplatzBräunig, Werner (#4025)
Rummelplatz
Vierzig Jahre lebte Moses in der Wüste, vierzig Jahre existierte ein Staat namens DDR, mehr als vierzig Jahre mussten vergehen, bis Werner Bräunigs (1934 - 1976) ostdeutscher Bergarbeiter-Roman "Rummelplatz" erscheinen konnte. Warum?

Céline, Ferdinand-Louis: Tod auf KreditCéline, Ferdinand-Louis (#4026)
Tod auf Kredit
Ein Roman von 700 Seiten, so blödsinnig wie das Leben: "Tod auf Kredit" (1936) heißt er, ist vom bösen Franzosen Louis-Ferdinand Céline (1894-1961), der war lange Zeit Armenarzt und zeitweilig Antisemit, Nazikollaborateur usw., eine

Grossman, Wassili: Leben und SchicksalGrossman, Wassili (#4027)
Leben und Schicksal
"Das Leben verdorrt dort, wo man mit Gewalt versucht, seine Eigenarten und Besonderheiten auszulöschen" - so steht es auf der ersten Seite des Buches, welches selbst die Gewalt des kommunistischen Staates erleiden musste: Im Februar 1961

Döblin, Alfred: Reise in PolenDöblin, Alfred (#4028)
Reise in Polen
Nach zuletzt hundertdreiundzwanzig Jahren Fremdbestimmung und mehreren gescheiterten Aufständen konnte sich Polen im Zuge des Ersten Weltkrieges von seinen Besatzungsmächten Deutschland, Österreich und Russland befreien. Im Dezember 1918 hatte

Schitkow, Boris: Wiktor WawitschSchitkow, Boris (#4029)
Wiktor Wawitsch
"Nicht Menschen sollte man umbringen, sondern die Ordnung, und umbringen sollte man sie in den Gehirnen der Menschen." (Schitkow, Boris: Wiktor Wawitsch. Reinbek bei Hamburg, 2005. S. 863.) Wiktor Wawitsch: Ein Polizist, ein Roman. Der

Breuer, Theo: Kiesel & KastanieBreuer, Theo (#4030)
Kiesel & Kastanie
Eine beliebte Süßigkeit, die man für ein paar Groschen am Kiosk erwerben konnte, war das sogenannte Eßpapier. Theo Breuer, so scheint es, hat nie damit aufgehört. Charmant an seinem ‚Lesehunger `ist, daß er die Leser daran teilhaben läßt.

Lindewald, Didi: Trauma- LabyrinthLindewald, Didi (#4031)
Trauma- Labyrinth
Trauma-Labyrinth Die PTBS - aus der Sicht einer Betroffenen von Didi Lindewald – gelesen von Sabine Marya Ein Sachbuch für Betroffene und deren Angehörige sowie für Therapeuten und professionell Begleitende Sabine Marya zum

Topor, Roland: TragikomödienTopor, Roland (#4032)
Tragikomödien
Vom Aberwitz des Wirklichen Nein, für Puristen, Romantiker, Kinder und Herzkranke ist sie nicht gedacht, die soeben erschienene Kurzprosa-Anthologie «Tragikomödien» des Pariser Kultur-Allrounders Roland Topor (1938-1997). Denn der Diogenes


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