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Archiv klassischer Werke


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Bastille Georg Heym
Die scharfen Sensen ragen wie ein Wald.
Die Straße Antoine ist blau und rot
Von Menschenmassen. Von den Stirnen loht
Der weiße Zorn. Die Fäuste sind geballt.
Ins Grau des Himmels steigt der Turm wie tot.
Aus kleinen Fenstern weht sein Schrecken kalt.
Vom hohen Dach, wo Tritt der Wachen hallt,
Das erzne Maul der grau'n Kanonen droht.
Da knarrt ein Tor. Aus Turmes schwarzer Wand
Kommt der Gesandten Zug in schwarzer Tracht.
Sie winken stumm. Sie sind umsonst gesandt.
Mit einem Wutschrei ist Paris erwacht.
Mit Beil und Knüttel wird der Turm berannt.
Die Salven rollen in die Straßenschlacht.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Mäde, Michael: Wider die Ruhe Einundsechzig lyrische Gedichte aus den Jahren 1999 bis 2002
von Michael Mäde sind jüngst im Wiesenburgverlag erschienen.
Einige von ihnen wurden bereits in verschiedenen
Literaturzeitschriften publiziert, u.a. in "Die
Brücke", Forum für antirassistische Politik und Kultur.
Das Cover der in DIN A 5-Format erschienenen Ausgabe …[...]
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| Müller, Herta: Im Haarknoten wohnt eine Dame Für viele war die Überraschung groß, als Herta Müller im
Oktober 2009 zur Literaturnobelpreisträgerin gekürt wurde,
nicht zuletzt für die Autorin selbst. Seither stürmt ihr
jüngster Roman "Atemschaukel" die
Bestsellerlisten, und darüber gerät ein wenig in
Vergessenheit, dass mit dem nominell wichtigsten
Literaturpreis der Welt …[...]
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Qualtinger, Helmut: Film.Werk.Schau DVD Was passiert eigentlich, wenn man einen Inspektor Trottel
nennt, Herr Wachtmeister?", soll der Qualtinger einmal
zu fortgeschrittener Stunde in seinem Lieblingslokal
Gutruf" in der Wiener Innenstadt einen Inspektor
gefragt haben. Dieser soll darauf etwas entsetzt geantwortet
haben, dass dies ganz ganz schlimm sei und die Gäste …[...]
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| Schröder, Klaus Albrecht: Van Gogh: Gezeichnete Bilder Hrsg. von Klaus Albrecht Schröder, Sjraar van Heugten,
Marine Vellekoop, Heinz Widauer.
“Wozu könnte ich taugen, könnte ich nicht auf irgendeine Art
dienen und nützlich sein?“ So habe Vincent van Gogh (1853 –
1890) im 133. seiner 650 Briefe an seinen Bruder Theo über
sein Leben sinniert. Tatsächlich hatte der spätere Maler bis
zu …[...]
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