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Archiv klassischer Werke


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Danton Georg Heym
»Mich töten? Herrscht der Wahnsinn im Konvent?
Die Schafe dulden es?« Und wütend greift
Ans Gitter seine Hand, das schneebereift.
Er schlägt die Stirn sich, die vom Wachen brennt.
»Wär es noch Marat, der im Staube schleift
Paris und mich. Doch solch ein Regiment,
Das nur aus Angst von Mord zu Morde rennt,
Und das mit Tugendschlamm das Volk beseift.
Der dürre Geckenkopf, der nichts vollbracht,
Er soll mich töten dürfen? Robespierre,
Ich zieh dich hinter mir in Todes Nacht.«
Er weint vor Wut. »Ist keine Rettung mehr?«
Des Halstuchs rote Seide wird ihm sacht
Von Tränen schwarz. Die Augen werden leer.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Schreiber, Karl-Heinz: Alyce oder das zaghaft Unheimliche Karl-Heinz Schreiber ist der Autor des 184 Seiten
umfassenden Bandes in
"lyryscher Prossa", der im Wiesenburg Verlag
erschienen ist. Vorweg sei
bemerkt, dass der Autor es sich vorgenommen hat, "sich
von allzu rigorosen
Sprachregelungen frei zu halten" und mit den Lesern
"das assoziative Lesen
zu …[...]
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| Godard, Jean-Luc: Außer Atem „Eigentlich bin ich ja ein Schwein, aber was soll`s: es muss
sein, es muss sein.“, sind die ersten von Michel Poiccard
(Jean-Paul Belmondo) gesprochenen Worte. Und als
Selbstbeschreibung eigentlich ziemlich passend, denn die
erste Straftat begeht er in den ersten drei Minuten des
Films: er schließt ein Auto kurz und braust der …[...]
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Nahacz, Miroslaw: Bombel Bombel - Die Quasselstrippe
Bombel ist polnisch und bedeutet Kugel. Das, was wir Bommel
nennen, nämlich an einer Mütze, wird auch manchmal bombel
genannt, und für die Gasbläschen in einem Wasserglas gibt es
in der polnischen Sprache auch ein wundervolles Wort, das
heißt bombelki.
Und genauso wie diese Bläschen blubbert und blappert …[...]
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| Lampe, Friedo: Am Rande der Nacht In der Filmbranche würde man sagen, bei "Am Rande der
Nacht" handelt es sich um einen Episodenfilm. Lampe
selbst beschrieb seinen Debütroman als: "Lauter kleine,
filmartig vorübergleitende, ineinander verwobene Szenen
[...] Alles leicht und fließend, nur ganz locker verbunden,
malerisch, lyrisch, stark atmosphärisch. …[...]
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