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Archiv klassischer Werke


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Der Krieg II Georg Heym
Hingeworfen weit in das brennende Land
Über Schluchten und Hügel die Leiber gemäht
In verlassener Felder Furchen gesät
Unter regnenden Himmeln und dunkelndem Brand,
Fernen Abends über den Winden kalt,
Der leuchtet in ihr zerschlagenes Haus,
Sie zittern noch einmal und strecken sich aus,
Ihre Augen werden sonderbar alt.
Die Nebel in frierende Bäume zerstreut,
In herbstlichen Wäldern irren die Seelen allein
Tief in die Wildnis und kühles Dunkel hinein,
Sich zu verbergen vor dem Lebenden weit.
Aber riesig schreitet über dem Untergang
Blutiger Tage groß wie ein Schatten der Tod,
Und feurig tönet aus fernen Ebenen rot
Noch der Sterbenden Schreien und Lobgesang.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Artaud, Antonin: Schwarze Tasche / Finsteres Fleisch Hörspiel von Michael Farin und zeitbloom
„Doch im Griechischen heißt es Tavaturi. Und Tavaturi heißt
Lärm.“ Erst antwortete Jacques Riviere, der Herausgeber der
„Nouvelle Revue Francaise“ und selbst Schriftsteller, nicht
auf die Briefe von Antonin Artaud und die Bitte nach
Veröffentlichung seiner Werke. Doch als er ihm …[...]
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| Bizet, Georges: Carmen „L'amour est un oiseau rebelle, (…)L'amour est enfant de
bohème/il n'a jamais jamais connú de loi:/ si tu ne m'aimes
pas, je t'aime;/si je t'aime, prends garde à toi!/“ „Des
Glück is a Vogerl“ auf gut Wienerisch oder: die Liebe ist
nur von kurzer Dauer und fliegt davon, wann sie will, singt
die Carmen (Elena Obraztsova) in der wohl …[...]
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Godard, Jean-Luc: Außer Atem „Eigentlich bin ich ja ein Schwein, aber was soll`s: es muss
sein, es muss sein.“, sind die ersten von Michel Poiccard
(Jean-Paul Belmondo) gesprochenen Worte. Und als
Selbstbeschreibung eigentlich ziemlich passend, denn die
erste Straftat begeht er in den ersten drei Minuten des
Films: er schließt ein Auto kurz und braust der …[...]
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| Bosshard, Marco Thomas: Madrid – Eine literarische Einladung Ganz unbescheiden erklärt der Protagonist in Hortelanos
Kurzgeschichte „Die Hauptstadt der Welt“ Madrid zu eben
dieser. Madrid habe seit dem Bürgerkrieg sechs Verwandlungen
erfahren und die siebte, radikalste, stehe unmittelbar
bevor. Silverio glaubte an „einen Geist der Stadt, an die
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