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Archiv klassischer Werke


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Der Tod der Liebenden Georg Heym
Durch hohe Tore wird das Meer gezogen
Und goldne Wolkensäulen, wo noch säumt
Der späte Tag am hellen Himmelsbogen
Und fern hinab des Meeres Weite träumt.
»Vergiß der Traurigkeit, die sich verlor
Ins ferne Spiel der Wasser, und der Zeit
Versunkner Tage. Singt der Wind ins Ohr
Dir seine Schwermut, höre nicht sein Leid.
Laß ab von Weinen. Bei den Toten unten
Im Schattenlande werden bald wir wohnen
Und ewig schlafen in den Tiefen drunten,
In den verborgenen Städten der Dämonen.
Dort wird uns Einsamkeit die Lider schließen.
Wir hören nichts in unserer Hallen Räumen,
Die Fische nur, die durch die Fenster schießen,
Und leisen Wind in den Korallenbäumen.
Wir werden immer beieinander bleiben
Im schattenhaften Walde auf dem Grunde.
Die gleiche Woge wird uns dunkel treiben,
Und gleiche Träume trinkt der Kuß vom Munde.
Der Tod ist sanft. Und die uns niemand gab,
Er gibt uns Heimat. Und er trägt uns weich
In seinem Mantel in das dunkle Grab,
Wo viele schlafen schon im stillen Reich.«
Des Meeres Seele singt am leeren Kahn.
Er treibt davon, ein Spiel den tauben Winden
In Meeres Einsamkeit. Der Ozean
Türmt fern sich auf zu schwarzer Nacht, der blinden.
In hohen Wogen schweift ein Kormoran
Mit grünen Fittichs dunkler Träumerei.
Darunter ziehn die Toten ihre Bahn.
Wie blasse Blumen treiben sie vorbei.
Sie sinken tief. Das Meer schließt seinen Mund
Und schillert weiß. Der Horizont nur bebt
Wie eines Adlers Flug, der von dem Sund
Ins Abendmeer die blaue Schwinge hebt.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Zemlényi, Zoltán: Hopparesimi! „HOPPARESIMI!“
von Zoltán Zemlényi
Gizella und Sandra Hemmer
über die Übersetzung
Als wir im Sommer 1992 in Budapest unsere Verwandten
besuchten, hörten wir, daß überall von „HOPPARESIMI!“
gesprochen wurde, und auch der Autor Zoltán Zemlényi war in
aller Munde. Neugierig geworden, wollten wir das Buch
sogleich kaufen. Es war …[...]
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| Kava, Alex: Das Böse Wenn ich mir diesen Scheißdreck von Buch so angucke, frage
ich mich, was es dann noch so alles in die New York
Times-Bestsellerliste schafft. Ich habe das Buch nur
deswegen gelesen, weil ich meine Website füllen will und es
immerhin ca. 8 € gekostet hat. Ansonsten hätte ich wohl nach
spätestens 40 Seiten das Handtuch geworfen. Man merkt …[...]
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Malorny, Hartmuth: Die schwarze Ledertasche Ein neuer Wallraff
Hartmuth Malorny über seine Erfahrungen als
Straßenbahnfahrer in Dortmund
Von Sabine Scholz
Hartmuth Malorny: Die schwarze Ledertasche.
Verlag Max-Stirner-Archiv, Leipzig, erscheint Juli 2003.
187 Seiten, 15,90 EUR.
ISBN 3-933287-54-5
Die deutsche Erzählliteratur widmet sich viel zu selten dem
Thema …[...]
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| Brasme, Anne-Sophie: Dich schlafen sehen Die düstere Geschichte über ein trauriges, verlassenes
Mädchen, welches von ihrer Besessenheit verzehrt wird.
Charlene war schon immer ein Problemkind, sie war immer
alleine, verlassen, ohne Freunde, nicht mal ihre Familie
beachtet sie. Sie ist nie in der Gesellschaft eingegliedert,
deshalb bleibt ihr nur die Schule. Sie will nur die …[...]
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