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Archiv klassischer Werke


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Die Irren Georg Heym
Der Mond tritt aus der gelben Wolkenwand.
Die Irren hängen an den Gitterstäben,
Wie große Spinnen, die an Mauern kleben.
Entlang den Gartenzaun fährt ihre Hand.
In offnen Sälen sieht man Tänzer schweben.
Der Ball der Irren ist es. Plötzlich schreit
Der Wahnsinn auf. Das Brüllen pflanzt sich weit,
Daß alle Mauern von dem Lärme beben.
Mit dem er eben über Hume gesprochen,
Den Arzt ergreift ein Irrer mit Gewalt.
Er liegt im Blut. Sein Schädel ist zebrochen.
Der Haufe Irrer schaut vergnügt. Doch bald
Enthuschen sie, da fern die Peitsche knallt,
Den Mäusen gleich, die in die Erde krochen.
(1910)
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Zemlényi, Zoltán: Hopparesimi! „HOPPARESIMI!“
von Zoltán Zemlényi
Gizella und Sandra Hemmer
über die Übersetzung
Als wir im Sommer 1992 in Budapest unsere Verwandten
besuchten, hörten wir, daß überall von „HOPPARESIMI!“
gesprochen wurde, und auch der Autor Zoltán Zemlényi war in
aller Munde. Neugierig geworden, wollten wir das Buch
sogleich kaufen. Es war …[...]
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| Kava, Alex: Das Böse Wenn ich mir diesen Scheißdreck von Buch so angucke, frage
ich mich, was es dann noch so alles in die New York
Times-Bestsellerliste schafft. Ich habe das Buch nur
deswegen gelesen, weil ich meine Website füllen will und es
immerhin ca. 8 € gekostet hat. Ansonsten hätte ich wohl nach
spätestens 40 Seiten das Handtuch geworfen. Man merkt …[...]
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Malorny, Hartmuth: Die schwarze Ledertasche Ein neuer Wallraff
Hartmuth Malorny über seine Erfahrungen als
Straßenbahnfahrer in Dortmund
Von Sabine Scholz
Hartmuth Malorny: Die schwarze Ledertasche.
Verlag Max-Stirner-Archiv, Leipzig, erscheint Juli 2003.
187 Seiten, 15,90 EUR.
ISBN 3-933287-54-5
Die deutsche Erzählliteratur widmet sich viel zu selten dem
Thema …[...]
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| Brasme, Anne-Sophie: Dich schlafen sehen Die düstere Geschichte über ein trauriges, verlassenes
Mädchen, welches von ihrer Besessenheit verzehrt wird.
Charlene war schon immer ein Problemkind, sie war immer
alleine, verlassen, ohne Freunde, nicht mal ihre Familie
beachtet sie. Sie ist nie in der Gesellschaft eingegliedert,
deshalb bleibt ihr nur die Schule. Sie will nur die …[...]
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