
|
Archiv klassischer Werke


| |
Letzte Wache Georg Heym
Wie dunkel sind deine Schläfen.
Und deine Hände so schwer.
Bist du schon weit von dannen,
Und hörst mich nicht mehr.
Unter dem flackenden Lichte
Bist du so traurig und alt,
Und deine Lippen sind grausam
In ewiger Starre gekrallt.
Morgen schon ist hier das Schweigen
Und vielleicht in der Luft
Noch das Rascheln von Kränzen
Und ein verwesender Duft.
Aber die Nächte werden
Leerer nun, Jahr um Jahr.
Hier wo dein Haupt lag, und leise
Immer dein Atem war.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
Hinweis: Sollte der obenstehende
Text wider unseres Wissens nicht frei von Urheberrechten sein,
bitten wir Sie, uns umgehend darüber zu informieren. Wir werden ihn
dann unverzüglich entfernen.
|
|
Aus unseren Buchrezensionen


Hamsun, Knut: Die Stimme des Lebens "Die Stimme des Lebens" ist die Stimme Knut
Hamsuns, die uns in dem gleichnamigen Buch vierzehn
Erzählungen vorträgt. Es handelt sich vermutlich um frühe
Werke des norwegischen Autoren, zumindest zwei Erzählungen
erschienen erstmals 1903 in der Novellensammlung
"Kratskog", nähere Angaben werden in der mir
vorliegenden …[...]
-> Rezension lesen
|
| von Platen, August: Wer wusste je das Leben? "Wer wusste je das Leben?" ist eine Auswahl an
Gedichten von August von Platen (1796-1835), die von Rüdiger
Görner getroffen worden ist. Um beurteilen zu können,
inwiefern man diese Auswahl an sich für gelungen halten
kann, müsste man einen Überblick über Platens Gesamtwerk
haben, über welchen ich allerdings nicht verfüge. So …[...]
-> Rezension lesen
|
Cioran: Gevierteilt Wohin bewegt sich der Mensch? Strebt er einem
bibel-ähnlichen Paradies entgegen, dem er dem christlichen
Mythos nach einst entsprungen sein soll, wo er sich aber zu
Tode gelangweilt und deswegen "eine wirkliche Sehnsucht nach der Hölle" (S.62) entwickelt hat? In "Gevierteilt" geht
Cioran dieser Frage nach und …[...]
-> Rezension lesen
|
| Taufiq, Suleman: Neue arabische Lyrik Neue arabische Lyrik - herausgegeben und übersetzt von
Suleman Taufiq. 47 zeitgenössische Dichter aus 15 arabischen
Staaten auf 238 Seiten, mit Kurzbiographien und einem
erläuterndem Nachwort. Letzteres spricht unter anderem von
der Stellung der Lyrik in den arabischen Ländern. Sie soll
dort eine große Breitenwirkung besitzen, manchmal …[...]
-> Rezension lesen
|
|
|