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Archiv klassischer Werke


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Letzte Wache Georg Heym
Wie dunkel sind deine Schläfen.
Und deine Hände so schwer.
Bist du schon weit von dannen,
Und hörst mich nicht mehr.
Unter dem flackenden Lichte
Bist du so traurig und alt,
Und deine Lippen sind grausam
In ewiger Starre gekrallt.
Morgen schon ist hier das Schweigen
Und vielleicht in der Luft
Noch das Rascheln von Kränzen
Und ein verwesender Duft.
Aber die Nächte werden
Leerer nun, Jahr um Jahr.
Hier wo dein Haupt lag, und leise
Immer dein Atem war.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Schitkow, Boris: Wiktor Wawitsch "Nicht Menschen sollte man umbringen, sondern die
Ordnung, und umbringen sollte man sie in den Gehirnen der
Menschen." (Schitkow, Boris: Wiktor Wawitsch. Reinbek bei Hamburg,
2005. S. 863.)
Wiktor Wawitsch: Ein Polizist, ein Roman. Der Autor: Boris
Schitkow. Zeit und Ort der Handlung: das revolutionäre
Russland um das Jahr …[...]
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| Mann, Klaus: Der fromme Tanz Da zieht einer, er ist erst 18, aus in das Leben, wie so
viele vor ihm schon auszogen. Auf sich allein gestellt ist
er, weiß nicht, wohin die Wege ihn führen werden. Andreas
Magnus ist sein Name, die künstlerischen Ambitionen hat er
wohl von seinem durch und durch protestantischen Vater. Noch
will Andreas die Gestaltung seiner Werke, die …[...]
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Becher, Johannes Robert: Poetische Konfession (I) Poetische Konfession. Wer bekennt sich hier wem? Es ist der
Dichter Johannes R. Becher an seinem Lebensabend, der, zu
einer wichtigen politischen Figur in der DDR aufgestiegen,
1953 seine "Gedankendichtung" verfasste, die vor
allem für Dichter, Kritiker und in geringerem Maße auch für
den gewöhnlichen Leser mit einem …[...]
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| Büchner, Georg: Leonce und Lena „Dantons Tod“ und „Woyzeck“ sind allgegenwärtig. Seltener
hört man jedoch von „Leonce und Lena“, ein komödiantisches
Lustspiel Büchners (1813-1837), welches hiermit kurz
vorgestellt wird.
Die Handlung ist gänzlich einfach erzählt: Prinz Leonce soll
verheiratet werden mit der Prinzessin Lena und anschließend
die Macht übernehmen. Eine …[...]
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