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Archiv klassischer Werke


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Lichter gehen jetzt die Tage ... Georg Heym
Lichter gehen jetzt die Tage
In der sanften Abendröte
Und die Hecken sind gelichtet,
Drin der Städte Türme stecken
Und die buntbedachten Häuser.
Und der Mond ist eingeschlafen
Mit dem großen weißen Kopfe
Hinter einer großen Wolke.
Und die Straßen gehen bleicher
Durch die Häuser und die Gärten.
Die Gehängten aber schwanken
Freundlich oben auf den Bergen
In der schwarzen Silhouette,
Drum die Henker liegen schlafend,
Unterm Arm die feuchten Beile.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Amendt, Günter: Die Legende vom LSD Von Jürgen Weber
LSD sei das „spirituelle Pendant zur Wasserstoffbombe“ hatte
Timothy Leary, der Drogenpapst der Sechziger einst gesagt.
Er benutzte die Droge, die der Schweizer Albert Hofmann in
einem fehlgelaufenen Experiment zufällig entdeckte, als
Sakrament, gemeint war sie aber eigentlich als Medikament.
In einem stets …[...]
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| Bollmann, Ralph: Reform. Ein deutscher Mythos Nach seiner vergleichenden Studie über Struktur und die
neuralgischen Themen des Imperiums von Rom bis zum heutigen
Westen widmete sich Ralph Bollmann mit seinem 2008
erschienenen Buch Reform. Ein deutscher Mythos vorwiegend
der im deutschen Sprachraum in Angriff genommenen Reformen
und deren Wirkung in der historischen Entwicklung. Er …[...]
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Weigoni, A.J.: Vignetten „Flüsse“, ist bei Vladimir Nabokov zu lesen, „sind wie
Seelen – so grundverschieden, daß wir für jeden Fluß eine
andere Sprache entwickeln müßten.“ Bedruckte Papierseiten
entsprechen dem menschlichen Lesetempo, unserem Rhythmus.
Diesem Rhythmus folgen A.J. Weigonis »Vignetten«, indem sie
die Wellenbewegungen des Rheins denen des …[...]
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| Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein E.M. Cioran wurde 1911 in Siebenbürgen als Sohn eines
griechisch-orthodoxen Priesters geboren und studierte
Philosophie an der Universität von Bukarest.
Wie der Titel seines Buches bereits sagt, handelt es vom
Nachteil, geboren zu sein, also von einer Kritik an der
Geburt, die der Autor in kurzen, präzisen Sätzen, die als
Aphorismen, …[...]
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