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Archiv klassischer Werke


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Von toten Städten ... Georg Heym
Von toten Städten ist das Land bedecket,
<Wie> Kränze hängt der Efeu von den Zinnen.
Und manchmal eine Glocke rufet innen.
Und trüber Fluß rundum die Mauer lecket.
Im halben Licht, das aus den Wolken schweifet,
Im Abend gehn die traurigen Geleite
Auf Wegen kahl, in schwarzen Flor geschlagen,
Die Blumen trocken in den Händen tragen.
Sie stehen draußen in verlorner Weite,
Ein Haufe schüchtern bei den großen Grüften.
Noch einmal weht die Sonne aus den Lüften,
Und malt wie Feuer rot die Angesichter.
versalia.de empfiehlt folgendes Buch: Heym, Georg - Gedichte.
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Aus unseren Buchrezensionen


Wurster, Gaby: Lissabon Ein Reisebegleiter Von Jürgen Weber
„Das praktische Leben schien mir immer der unbequemste aller
Selbstmorde zu sein“, schrieb einst der „Heimatdichter“
Lissabons, Fernando Pessoa. Sein Werk ist so untrennbar mit
dieser Stadt verbunden, dass man über das eine nicht ohne
den anderen sprechen kann und natürlich ist auch in Gaby
Wursters intelligentem …[...]
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| Bataille, Georges: Die Aufhebung der Ökonomie Ein seltsam anmutender Paradigmenwechsel in der Ökonomie
Georges Bataille galt schon zu seiner Zeit als ein
Affrondeur, weil er gesellschaftlich zentrale Themen
aufgriff, die allesamt durch wohl gehütete Tabus zugedeckt
waren. Im Jahr 1967 erschien das Werk Die Aufhebung der
Ökonomie, zu einer Zeit, als die ökonomischen Theorien …[...]
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van Hengel, Willi: Lucile „Ein schönes Spiel mit dem Ich“
Willi van Hengel: Lucile
(edition lithaus, Berlin, 11,90 Euro)
Im Mittelpunkt dieses neu erschienenen Briefromans steht
eine Philosophiestudentin, deren Briefe an ihre Freundin
Lucile von zunehmenden Zweifeln an dem, was wir unter
„Realität“ verstehen, bestimmt werden. Nachdem ihr Freund zu
einer …[...]
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| Grill, Andrea: Tränenlachen „Du redest wie Schnee, hast du manchmal zu mir gesagt, wenn
dir unklar ist was ich meinte, oder wenn es wieder einmal
ganz unfriedlich gewesen ist zwischen uns. Zum Glück machst
du ab und zu einen Schneeball daraus.“ Andrea Grill schreibt
in „Tränenlachen“ einige Brief an ihren albanischen Freund,
einmal aus Genova, ein andermal aus …[...]
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