Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Amnesty International

Love all Animals

Literaturforum: Zur Kultur


Aktuelle Zeit: 20.11.2017 - 14:23:46
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt!
Suche | Mitglieder | Neu | Statistik

Heute ist der 197. Geburtstag von Friedrich Engels.

Forum > Philosophie > Zur Kultur
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
 Autor
 Thema: Zur Kultur
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
70. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.11.2005 um 00:16 Uhr

Zitat:

Kann ich mich an Diskussionen beteiligen, wenn ich weniger weiss als die anderen?

Natürlich. Das siehst Du ja an mir;)

Nee, ernsthaft: Wenn ich selbstsicher zu meiner Meinung stehe, kann ich die doch einbringen, auch wenn ich nicht tausend Werke der Weltliteratur gelesen habe, möglicherweise sogar reiner, unverfälschter?

Profil Nachricht senden Zitat
Jasmin
Mitglied

406 Forenbeiträge
seit dem 21.11.2004

Das ist Jasmin

     
71. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.11.2005 um 00:25 Uhr

Zitat:

Nee, ernsthaft: Wenn ich selbstsicher zu meiner Meinung stehe, kann ich die doch einbringen, auch wenn ich nicht tausend Werke der Weltliteratur gelesen habe, möglicherweise sogar reiner, unverfälschter?

Vielleicht. Ich weiß es nicht. Ich persönlich habe oft ein sehr großes Mitteilungsbedürfnis und zu einem späteren Zeitpunkt bereue ich es dann wieder mich zu einem Thema geäußert zu haben, zu dem ich viel zu wenig weiß.

Profil Nachricht senden Zitat
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
72. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.11.2005 um 00:27 Uhr

Hängt vom Thema ab, sicherlich.

Profil Nachricht senden Zitat
Kenon
Mitglied

847 Forenbeiträge
seit dem 02.07.2001

Das ist Kenon

     
73. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 12.12.2005 um 23:33 Uhr

Um die Fortführung der Diskussion anzuregen:

Zitat:

Jede Kultur ist die Eroberung des Lebens, die gewaltige Vereinheitlichung aller Lebensäußerungen (freilich niemals in begriffliche Einheit), so daß wir in jedem beliebigen Fragment die Ganzheit des Lebens, in seiner größten Tiefe immer dasselbe erblicken müssen. In der wirklichen Kultur wird alles symbolisch, denn alles ist Ausdruck des einzig Wichtigen: der Art des Reagierens auf das Leben, der Art, wie sich das ganze Wesen des Menschen der Ganzheit des Lebens zuwendet.

Aus: Georg Lukács - Ästhetische Kultur (1912)


Profil Homepage von Kenon besuchen Nachricht senden Zitat
Jasmin
Mitglied

406 Forenbeiträge
seit dem 21.11.2004

Das ist Jasmin

     
74. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 13.12.2005 um 00:33 Uhr

Zitat:

In der wirklichen Kultur wird alles symbolisch, denn alles ist Ausdruck des einzig Wichtigen: der Art des Reagierens auf das Leben, der Art, wie sich das ganze Wesen des Menschen der Ganzheit des Lebens zuwendet.

Deshalb ist es so schwierig, wenn Kulturen aufeinanderprallen, sei es in der Beziehung zweier Menschen zueinander oder wenn ein Mensch aus zwei Kulturen stammt.

Profil Nachricht senden Zitat
LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
75. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 12:27 Uhr

Zitat:

Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass mehr über als durch die Kunst gesagt wird, dass die Stimmen der Kritiker und Kunstkenner die der Künstler laut übertönen.

Der Mensch steht einer

[Quote]quantitative[n] Unbeschränktheit [gegenüber], mit der sich Buch an Buch, Erfindung an Erfindung, Kunstwerk an Kunstwerk reiht – eine sozusagen formlose Unendlichkeit, die mit dem Anspruch, aufgenommen zu werden, an den Einzelnen herantritt. Dieser aber, in seiner Form bestimmt, in seiner Aufnahmefähigkeit begrenzt, kann dem nur in ersichtlich immer unvollkommener werdendem Maße genügen. So entsteht die typische problematische Lage des modernen Menschen: das Gefühl, von dieser Unzahl von Kulturelementen wie erdrückt zu sein, weil er sie weder innerlich assimilieren noch sie, die potentiell zu seiner Kultursphäre gehören, einfach ablehnen kann.

(Simmel, Georg: Krisis der Kultur, 1916)
[/Quote]


.
Profil Homepage von LX.C besuchen Nachricht senden Zitat
Matze
Mitglied

707 Forenbeiträge
seit dem 09.04.2006

Das ist Matze

     
76. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 22:53 Uhr

Rechtsdrehende Yoghurts. Proaktiv.


Ich bin ein Amateur, weil in dem Wort Amateur das Wort Amour steckt.
E-Mail Profil Homepage von Matze besuchen Nachricht senden Zitat
Der_Geist
Mitglied

952 Forenbeiträge
seit dem 25.02.2007

Das ist Der_Geist

     
77. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.02.2008 um 23:57 Uhr

Zitat:

Kultur (lat. cultura, Pflege des Körpers, primär aber des Geistes; später im Kontext mit dem Landbau: aus colere, bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren, ursprünglich etwa: emsig beschäftigt sein) bezeichnet nach der Definition von Tylor den Komplex von Kenntnissen, Glaubensvorstellungen, Kunst, Moralauffassung, Recht, Bräuchen und allen anderen Fähigkeiten und Sitten, die der Mensch als Mitglied einer Gesellschaft erworben hat ("that complex whole which includes knowledge, belief, art, law, morals, custom, and any other capabilities and habits acquired by man as a member of society").

Quelle: wikipedia.

Hab grad meine Paeonienasternkultur eingesamt, auf dass sie mir im Herbst ihre Blüten um die Ohren haut.

Bergwerkstollengrabend und brunnenschöpfend wünsche ich: Gute Nacht.

Profil Nachricht senden Zitat
raimund-fellner
Mitglied

86 Forenbeiträge
seit dem 13.11.2011

Das ist raimund-fellner

     
78. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 08.01.2012 um 10:03 Uhr

Nach Sigmund Freud beruht Kultur auf der Entbehrung eines wonnigen Sexuallebens mit dem Liebesobjekt. Aufgrund dieser Entbehrung wird die überschüssige Libidoenergie in kulturelle Leistungen sublimiert.
Also wäre jeder in fortwährendem wonnigem erotischem Gefühlsaustausch mit dem Menschen, den er wahrhaft liebt, würde er fortwährend "Liebe machen". Im kulturellen Schaffen sähe er gar keinen Sinn, weil es anstrengend ist, während die fortwährende erotische Liebe in ihrer unendlichen Abwechslung der Gefühle zum geliebten Menschen ein immerwährendes Vergnügen ist, das er oder sie dem anstrengenden kulturellen Schaffen vorzöge.
Es ist wohl klar, dass die Kultur also nur auf der Entbehrung himmlischer Freuden und Lust (Wonne) beruht. Das kulturelle Schaffen müht sich ab, letztendlich iregendwann und irgendwie zu diesen himmlischen Freuden zu kommen oder sich wenigstens darüber hinwegzutrösten.


Raimund Fellner
E-Mail Profil Homepage von raimund-fellner besuchen Nachricht senden Zitat
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
Forum > Philosophie > Zur Kultur


  Ähnliche Beiträge
Gestartet von
Antworten Letzter Beitrag
Die hohe Kultur
Nannophilius
0 13.10.2008 um 08:00 Uhr
von Nannophilius


Sie möchten hier mitdiskutieren? Dann registrieren Sie sich bitte.



Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Philosophie



005 Micro Button 3  88x31 / SBS

Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Buchladen | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2017 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.018791 sek.