Mania
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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 28.11.2005 um 17:03 Uhr |
Diese Nachricht wurde von Mania um 17:07:13 am 28.11.2005
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Eine Adaption zu historischen Fakten, die die zerstörerische
Macht der Gesellschaft aufzeigt, indem sie die Herzogin von
Tirol durch ihr Äußeres ausschließt.
Die Geschichte spielt im 14. Jahrhundert. Die
Hauptsituierung liegt im heutigen Tirol. Margarethe heiratet
auf Veranlassung ihres Vaters, Heinrich, der nur noch König
auf dem Papier ist, den luxemburgischen Prinzen Johann.
Dieser erweist sich als skrupelos und hinterlistig. Beide
verabscheuen sich bald zutiefst. Margarethe, die durch ihre
Hässlichkeit stets das Gespött ihrer Völker ist, vereinsamt
aufgrund dieser Tatsache und füllt als Ausgleich ihren Kopf
mit Wissen an. Sie regiert ihr Land mit starker Hand und
erlangt somit die Annerkennung, die sie wegen ihrer
fehlenden Schönheit nie erhalten kann. Doch die wunderschöne
Gräfin Agnes von Flavon demütigt sie, indem sie ihre Männer
verführt. Das was wonach sich die Herzogin sehnt, schwimmt
jedes Mal durch die Gräfin davon: Die Liebe der anderen
Menschen.
Bald ist die Herzogin so intorvertiert, dass sie die
Zuneigung die ihr entgegengebracht wird, nicht mehr erwidern
möchte und spinnt ihre Intrigen um die Gräfin zu vernichten.
Das Buch ist schon allein wegen der schönen Sprache
Feuchtwangers zu empfehlen. Anfangs ist es leicht
verwirrend. Er springt in der Eerzählung. Die Absätze sind
nicht immer nachzuvollziehen, aber das legt sich im
Nachhinein. Traurig ist die Naivität der Herzogin die glaubt
sie habe alles in ihrer Gewalt und dann durch den Hass auf
die Gräfin an diesem scheitert.
IP: geloggt
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