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Literaturforum:
Kleines Rätsel


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Autor
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Thema: Kleines Rätsel
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Namesi
Mitglied
 81 Forenbeiträge seit dem 09.11.2005

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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 18.01.2006 um 13:58 Uhr |
Ein neues Literaturrätsel (das vorherige ist gelöst) gibt http://www.namesi.de auf. Es gibt etwas zu gewinnen: Eine kleine Collage.
Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise wie er glaubt (La Rochefoucauld)
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LX.C
Mitglied
    1770 Forenbeiträge seit dem 07.01.2005

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| 1. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.01.2006 um 18:28 Uhr |
Hm, die ersten zwei Fragen wären leicht rauszufinden, aber
die dritte, sehr geschickt.
Schade. Trotzdem, tolle Idee.
Aber mal ne andere Frage. Mir ist beim betrachten deiner
Werke auf Xarto vor ein paar Tagen aufgefallen, dass in
ihnen oft Elemente vorkommen, mal offensichtlicher mal
weniger offensichtlich, die wie Höhlenmalerei oder so
Jagdmalerei von Indianern aussehen (berichtige mich, wenn
das falsch ist). Hat das eine besondere Bewandtnis?
.
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Namesi
Mitglied
 81 Forenbeiträge seit dem 09.11.2005

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| 2. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.01.2006 um 20:50 Uhr |
Zitat:
Aber mal ne andere Frage. Mir ist beim betrachten deiner
Werke auf Xarto vor ein paar Tagen aufgefallen, dass in
ihnen oft Elemente vorkommen, mal offensichtlicher mal
weniger offensichtlich, die wie Höhlenmalerei oder so
Jagdmalerei von Indianern aussehen (berichtige mich, wenn
das falsch ist). Hat das eine besondere Bewandtnis? Danach bin ich schon öfter gefragt worden. Die Wirkung ist
aber unbeabsichtigt. Ich kann auch nicht erklären, warum die
Bilder so und nicht anders werden. Es fällt mir schwer, von
dieser Art Malerei wegzukommen, trotz ständiger
Lockerungsübungen. Vielleicht kann ich einfach nichts
anderes.
Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise wie er glaubt (La Rochefoucauld)
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Kenon
Mitglied
  693 Forenbeiträge seit dem 02.07.2001

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| 3. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.01.2006 um 22:11 Uhr |
Zitat:
Es fällt mir schwer, von dieser Art Malerei wegzukommen,
trotz ständiger Lockerungsübungen.
Gefällt sie Dir denn selbst nicht?
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LX.C
Mitglied
    1770 Forenbeiträge seit dem 07.01.2005

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| 4. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.01.2006 um 23:36 Uhr |
Gibt es denn einen Grund, dass du so oft Tiere mit
einbringst und sie dann so malst, wie du sie malst. Schau
mal, z.B. bei "Riecht nach Teer“ (unten die Elefanten),
"Kleine Tiergruppe“ (die Büffel oder die Kühe),
"Der weiße Elefant“ (sieht aus wie das Foto einer
Höhlenwand mit gezeichnetem Elefant), da dachte ich, dich
fasziniert die Höhlenmalerei oder so. Aber das war
vermutlich dann doch nur eine Assoziation, die mir diesen
Gedanken aufgedrängt hat, ohne das es von deiner Seite
beabsichtigt war.
.
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Namesi
Mitglied
 81 Forenbeiträge seit dem 09.11.2005

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| 5. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.01.2006 um 07:27 Uhr |
Zitat:Zitat:
Es fällt mir schwer, von dieser Art Malerei wegzukommen,
trotz ständiger Lockerungsübungen.
Gefällt sie Dir denn selbst nicht? Das ist von Bild zu Bild unterschiedlich. Manche beende ich
mit sorgenvollen Furchen auf der Stirn, andere schließe ich
mit einem "na ja" ab und über einige wenige freue
ich mich wie ein kleines Kind (und bin dann ganz enttäuscht,
wenn andere meine Freude nicht teilen können).
"Wegzukommen" war das falsche Wort,
"Ausbrechen" würde auch nicht ganz zutreffen.
Vielleicht beschreibt "Neues Terrain erobern"
besser, was ich meinte. Einerseits finde ich es gut, eine
Ausdrucksform gefunden habe, in der ich mich halbwegs
zurechtfinde, andererseits will ich nicht erstarren in dem
was ich tue. Hmm... klingt so getragen. Vielleicht hätte ich
einfach nur sagen sollen, dass ich auch mal etwas Neues
machen will.
Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise wie er glaubt (La Rochefoucauld)
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Namesi
Mitglied
 81 Forenbeiträge seit dem 09.11.2005

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| 6. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.01.2006 um 09:51 Uhr |
Zitat:
Gibt es denn einen Grund, dass du so oft Tiere mit
einbringst und sie dann so malst, wie du sie malst. Schau
mal, z.B. bei "Riecht nach Teer“ (unten die Elefanten),
"Kleine Tiergruppe“ (die Büffel oder die Kühe),
"Der weiße Elefant“ (sieht aus wie das Foto einer
Höhlenwand mit gezeichnetem Elefant), da dachte ich, dich
fasziniert die Höhlenmalerei oder so. Aber das war
vermutlich dann doch nur eine Assoziation, die mir diesen
Gedanken aufgedrängt hat, ohne das es von deiner Seite
beabsichtigt war. Das ist jetzt schwierig. Es ist nämlich so, dass Maler meist
nichts Gescheites über ihre Bilder zu sagen wissen. Das
liegt vielleicht in der Natur der Sache, schließlich haben
sie eine andere Ausdrucksform als die Artikulation über die
Stimmbänder oder über eine klappernde Tastatur gewählt. ;)
Hier kommen dann die Redner auf den Ausstellungseröffnungen
mit ihren oft kryptischen Erklärungen ins Spiel.
Aber du hast natürlich recht. Höhlenmalerei fasziniert mich.
Ich finde sie ursprünglich, kraftvoll, geheimnisumwittert
und verspielt; aber auch - und das ist das Problem -
unerreichbar. Ich darf also ein Nacheifern gar nicht erst
versuchen. Trotzdem bin ich sicher beeinflusst. Hier nur ein
kleiner Erklärungssplitter, den ich sehe: Tiere stehen für
mich an dem einen Ende des Spannungsbogens zwischen
hochtechnisierter Welt und Ursprünglichkeit (bitte nicht auf
die Goldwaage legen).
Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise wie er glaubt (La Rochefoucauld)
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LX.C
Mitglied
    1770 Forenbeiträge seit dem 07.01.2005

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| 7. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.01.2006 um 11:17 Uhr |
Nein, leg ich nicht auf die Goldwaage. Wollt ja auch keine
ausführliche Interpretation. Die allgemeine Frage stand für
mich nur irgendwie im Raum, und nun ist sie ausreichend und
verständlich beantwortet.
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Kenon
Mitglied
  693 Forenbeiträge seit dem 02.07.2001

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| 8. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.01.2006 um 15:46 Uhr |
Das, was der Maler als Maler mitzuteilen hat, kommuniziert
er durch seine Bilder. Diese sprechen für sich allein, in
einer bestimmten Auffassung von Kunst müssen sie es sogar.
Für sich selbst weiss der Künstler, was ein Bild bedeutet, nicht der Zufall, den
es ohnehin nicht gibt, führt ihm das Gestaltungswerkzeug.
Dieses Wissen aber lässt sich nur bedingt in Worte fassen, weil die
Sprache auch nur abstrahieren, nicht jedoch mit dem, worauf
sie zielt, identisch sein kann. Der Betrachter hält sich am
besten an die Bilder.
An der Bezugnahme auf die Höhlenmalerei, wie sie sich in
Namesis Bildern zeigt, finde ich großen Gefallen. Der Mensch
ist ein Lebewesen, das seine eigene Geschichte macht und für
sich - wenn auch oft in strittigen Formen (Kulten,
Religionen etc.) - aufbewahrt. Aufgabe der Kunst ist es
daher, nicht nur wahnhaft nach dem immer neuen zu streben,
sondern sich ihrer durchaus auch historischen Rolle bewußt
zu sein. Die Kunst durchstürmt - des Menschen Geschichte.
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Namesi
Mitglied
 81 Forenbeiträge seit dem 09.11.2005

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| 9. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 22.01.2006 um 15:47 Uhr |
Das Rätsel ist gelöst. Es war eine Textstelle aus
"Wassermusik" von T.C. Boyle zu identifizieren.
Der Preis geht nach Köln. Ich werde mir ein neues - diesmal
viel schwierigeres - Rätsel ausdenken.
Wer ohne Narrheit lebt, ist nicht so weise wie er glaubt (La Rochefoucauld)
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