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Literaturforum: Gibt es einen Gott ?


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Forum > Philosophie > Gibt es einen Gott ?
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 Autor
 Thema: Gibt es einen Gott ?
Mania
Mitglied

467 Forenbeiträge
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40. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.12.2006 um 13:55 Uhr

Gott hat sich mal um uns gekümmert?

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Kroni
Mitglied

145 Forenbeiträge
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41. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.12.2006 um 16:26 Uhr

Mich beunruhigt eher, was Gott - so er denn existiert, und sich u.a. auch für mich interessieren sollte - evtl. mit mir anfängt, wenn ich mich nicht um ihn kümmere ! Ich befürchte, Gott könnte dann u.U. ziemlich unangenehm werden.

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Mania
Mitglied

467 Forenbeiträge
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Das ist Mania

     
42. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.12.2006 um 13:59 Uhr

Nach dem alten Testament zu urteilen, hast du dann ein Problem mit ihm. Schon allein beim kleinsten Zweifler.

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Kroni
Mitglied

145 Forenbeiträge
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43. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.12.2006 um 14:30 Uhr

Ich habe gestern abend nochmal "Alien" - den Ur-Alien von 1979 von Ridley Scott - gesehen. Unter dem Einfluß dieses Filmes muß ich mein zuvor geäussertes Bild von Gott revidieren. Er ist kein Big Boss wie Don Vito Corleone, sondern eher vorstellbar wie so etwas wie dieses Alien von Ridley Scott.

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mande
Mitglied

365 Forenbeiträge
seit dem 12.02.2007

     
44. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.03.2007 um 14:53 Uhr

Diese Nachricht wurde von mande um 15:13:33 am 19.03.2007 editiert

Diese Nachricht wurde von mande um 14:57:37 am 19.03.2007 editiert

Gott
Der Versuch von ein Beitrag.

Ich bin zwar Atheist, aber brauche deswegen ja nicht beschränkt zu sein. Siebenzigjährige Lebenserfahrung, Lesen und dicutieren haben mich zu folgender Einstellung gebracht:
Ob es gibt einen Gott, oder nicht (darüber zu discutieren führt meist zu nichts, auch Lebenserfahrung) der Mensch dürfte ein religiöses Wesen sein. Geschichte, Funde und die Welt um mich herum bestätigen mir das.

Der Neanderthaler, nicht erst der Späte, sondern schon vor über 100 000 Jahre, bestattete seine Toten mit Beigaben. Das heisst auch, die Anfänge müssen noch weiter zurückliegen. Zwar gibt es einen Unterschied zwischen einer Hochreligion und den Glaubensvorstellungen des Neanderthalers. Doch dieser ist nur zweitrangig. Durch alle zieht sich ein ´Roter Faden´.
Nun ist es nicht abwegig, sondern drängt sich auch auf, das ´Religion´ im dem weitesten Sinne zum Menschen gehört. Es ist uns wie angeboren. Immer wieder bricht es hervor. Und sei es in Magie, Horoskope, Talismänner und dergleichen mehr.
Ein Gläubiger wird sagen: Es gibt Religion, weil es Gott gibt. Ich kann mich natürlich nur auf die Evolution berufen. Doch es gilt für den Gläubigen und für mich: Der Mensch ist ein religiöses Wesen.
Daraus ergeben sich, jedenfalls für mich, Konsquenzen. Religion verbieten ist dann nicht nur unmenschlich, sonder auch unwissenschaftlich. Klammer auf: Natürlich gibt es Sekten, oder auch Gruppen innerhalb einer Hochreligion, die menschenverachtend sind. Wie zum Beispiel Opus Dei in die katolischen Kirche. Sicher, verbieten ist immer schlecht. Aber oft hilft auch keine Aufklärung. Klammer zu.
Religion wird oft psychologisch ´erklärt´. Nun, auch ich könnte es nur so.
Ein jüdischer Arzt ging im Jahre 1784 in Lyon spazieren und blieb vor der Katherdale stehen und dachte:
´Ach werde mal hineingehen und nur mal schauen.´
Als er eintrat, feierte man gerade die Hochmesse. Durch Gesang, festliche Kirchenausstattung und Weihrauch in der Luft, war er so angetan, dass er auf der Stelle beschloss, katolisch zu werden. Gut,
es ging schnell vorüber und er blieb beim Glauben seiner Väter.
Noch ein besseres Beispiel ist Auschwitz. Dort kamen nicht nur Juden die fromme Chassidim waren, sondern auch jüdische Atheisten. Es gibt viel mehr jüdische Atheisten/Sozialisten, als man im allgemeinen annimt. Nun, in dieser Hölle auf Erden haben einige der Atheisten zum Glauben ihrer Väter zurückgefunden. Auf der anderen Seite; viele fromme Chassidim, haben dort nicht nur Gott verflucht, oder mit ihm gehadert, wie einst Hiob; nein, es gab ihn für sie nicht mehr. Wie lange das angehalten hat/hätte, wir wissen es nicht mehr. Die meisten sind ja dort ermordet worden.
Oft wird gesagt, wenn man in die Kirche geht, gibt man sein Verstand mit dem Mantel ab.
In gewisser Hinsicht stimmt es. In der Kirche zählt etwas anderes. Etwas ist dort, was zum Menschsein gehört. Schlimm ist nur, wenn man vergisst, sein Verstand wieder mitzunehmen.
Dies waren nur ein kleines statement zu ein grosses Thema.
Mit Grüssen,
Mande.

P.S.:
Meine grammaticalischen Fehler möge man entschuldigen, da deutsch nicht meine erste Sprache ist

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JH
Mitglied

274 Forenbeiträge
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Das ist JH

     
45. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.03.2007 um 14:58 Uhr


Gott ist ein Markt.


MASSONI
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mande
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365 Forenbeiträge
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46. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.03.2007 um 15:38 Uhr

Hallo JH,
wir begegnen uns jetzt das zweite Mal beim Tema Gott.
Dein Satz `Gott ist ein Markt´, ist sehr kurz und steht dort fast wie eine Behauptung. Er kann nichtssagend sein, oder auch interessant. Ich wähle nun von die zweite Variante.
Auf ein Markt gibt es allerhand zu kaufen. Jeder kauft sich gerade das was er braucht. Bevor ich nun weiter etwas sage, Frage an dich; ist es so gemeint?
Vieleicht gibst du eine Antwort, sodas irgendeine
Discussion entstehen könnte. Zwar bin ich Atheist,
aber da die meisten Menschen wohl doch noch gläubig sind, in welche Form auch immer, ist es über den Glauben doch ein wichtiges Tema.
Mit Grüssen,
Mande

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JH
Mitglied

274 Forenbeiträge
seit dem 21.02.2007

Das ist JH

     
47. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.03.2007 um 16:09 Uhr

Diese Nachricht wurde von JH um 16:11:57 am 20.03.2007 editiert


Nur durch dich bin ich auf diese Diskussion gestoßen, mande. Hallo nochmal.

Ich vertrete in meinen Aussagen über Gott und die Menschen größtenteils Ansichten von Stanislaw Lem, dessen Werke ich in meine Gedankenwelt eingebaut habe, und fortan meine Sicht auf die Dinge prägen.
Ich zitiere jetzt einmal frei:

Die Menschen klagten über ihr Leid und wanderten aus, in ferne Länder.
Als es dort auch nicht besser wurde, wanderten die Menschen weiter.

Dort war es kurz besser, dann kam eine große Not und zerstörte die Hälfte des Stammes.
Weil es auf dieser Welt nicht besser zu werden schien, musste es in der Welt danach besser sein.

So entstanden u.a. anscheinend die Vorstellungen von Jenseits und die der Götter, aus der Not heraus.

Heute gibt es mehr leidende Menschen, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, ganz einfach darum, weil es heute eben 7 Mrd. Menschen gibt.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden die Markennamen. Es war nicht mehr *in* im Laden an der Ecke Reis in Tüten zu füllen, auf der Tüte musste schon ein Markenname stehen. So wurden latente Bedürfnisse geweckt, ja sogar kreiert.
Ein nicht konsumierender Mensch ist ein unzufriedener Mensch. Diese BWL Marktgesetze werden fast mit missionarischem Eifer von Think Tanks in unserer Zeit verfolgt.

Ähnlich ist es mit dem Glauben an Gott. Irgendwo, an irgendeiner Stelle steht es anscheinend geschrieben, dass gläubige Menschen ihren Glauben nicht nur praktizieren, sondern fortlaufend demonstrieren müssen. In Messen, Diensten, durch Bauwerke wie Tempel und Kirchen, und unzählige andere Symbolträchtige Riten.

Wenn dies tatsächlich Teil des Glaubens an einen Gott ist,
dann ist Gott meines Erachtens nach ein Markt.

Gruß,
Jan


MASSONI
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mande
Mitglied

365 Forenbeiträge
seit dem 12.02.2007

     
48. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.03.2007 um 16:50 Uhr

Hallo Jan,
ja, du hast schnell geantwortet. Bei mir wird es ein wenig dauern, da ich nachdenken muss und mit siebenzig ein wenig von die geistige Kraft nachlässt.
So wünsche ich dir noch ein angenehmen Abend.
Mit Grüssen,
Mande

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Asmir
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1 Forenbeitrag
seit dem 14.11.2008

     
49. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 14.11.2008 um 20:44 Uhr

Diese Nachricht wurde von Asmir um 20:51:44 am 14.11.2008 editiert

Ob es Gott gibt oder nicht, ist natürlich keine zu beantwortende Frage, jedoch können wir uns die Frage danach stellen und uns darüber Gedanken machen, sowie in Bezug auf Selbsverwirklichung , als auch , der Frage, wie man sein Leben aufgrund des nicht möglichem Beweis Gottes zu gestalten hat. Glaubt man an Gott, dann gibt man gleichzeitig seine Fähigkeit kritisch und analytisch zu Denken ab und lebt im Schlechtesten/besten(je nach Ansicht, ob Gläubiger oder Atheist) Fall nach gegebenen Regeln.EIne Nichtexistenz Gottes wäre für diesen Mensch somit nicht so toll weil er seine Zeit verschwendet hat und somit sein Leben gar nicht so Sinneserfüllt geführt hat(z.B Alkohol, Frauen, Partys und so weiter) und da natürlich die geglaubte Erkenntnis nicht erfüllt wurde. Bin ich jedoch nun ein Mensch, der Atheist ist und es auch offen zugibt und sein Leben gestaltet wie er es will und auch die Dinge macht die nach der Bibel>Koran usw nicht besonders erwünschenswert sind, dann würde in diesem Fall die Nichtexistenz Gottes volle Erfüllung bedeuten genauso wie die Existenz Gottes demjenigen, der an Gott glaubt. Würde man somit nach dem Tod erkennen, dass Gott existiert, dann kann der Nichtangottglaubende sagen:"Nagut ich hab mein Leben wenigstens so gelebt wie ich es wollte.Derjenige der an Gott glaubt wäre bei einer Nichtexistenzgottes noch negativer betroffen, weil er ohne es natürlich jemals zu erfahren sein ganzes Leben für Regeln gegeben hat und natürlich in eine falsche"Erkenntnis". Derjenige der an Gott glaubt verliert somit bei dem Beweis dass es Gott gibt mehr als derjenige der nicht an ihm glaubt(denn er hat wenigstens sein Leben genossen und somit die Sinneswelt in ihren ganzen Faceten genutzt). Und wenn es für seine exzesiven ABenden die Bestrafung in die Hölle wird, dann kann er trotzdem über einen guten Abschitt seines Lebens zurückdenken.Der Glaubende jedoch is bei einer Nichtexistenz Gottes negativer betroffen.MAn könnte nun argumentieren:Ich glaube an Gott und lebe nach seinen Regln und sollte es ihn nicht geben, dann werde ich es nie erfahren ob ich falsch lag, weil es ein Leben nach dem Tod dann auch nicht geben kann und ich nichts darüber wissen würde. Der Nichtgläubige würde nach dem Tod auch weiter leben und über seine Fehler nachdenken aber immer mit der erfreulichen gewissheit:Ich hab mein leben auskekostet und habe damit aufgrund dessen,dass ich nicht wissen konnte dass es Gott gibt oder nicht, das beste getan habe was ich hätte machen können. Ich glaube nicht an den Gott, der uns vorgestellt wird. Meiner Meinung nach, muss es eine höhere Macht geben aber nicht in Form eines Wesens, dass die Welt erschaffen hat und das Universum, sondern eher in die ganz "spirituelle"(mir fällt kein anderes Wort ein um es zu erklären)Richtung. Und wenn ich somit an etwas reingutem glaube, an eine höchste MAcht. somit glaube ich in dem Fall das es einen Gott gibt ebenfalls an Gott. Weil ich nämlich an eine höhere nicht verstehbare MAcht geglaubt habe die ja dann Gott sein muss. Somit kann ich nichts falsch gemacht haben und leb mein Leben indem ich alles hinterfrage und auch alles mache was ich in bestimmten Situation machen will zum Beispiel Kosum von Genußmittel und auch jegliche Zwischenmenschliche Beziehung pflege^^(die nach göttlichen Regeln, nicht hätten durchgeführt werden können).

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