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Literaturforum: Gibt es einen Gott ?


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Forum > Philosophie > Gibt es einen Gott ?
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 Autor
 Thema: Gibt es einen Gott ?
annahome
Mitglied

720 Forenbeiträge
seit dem 19.06.2007

Das ist annahome

     
50. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.11.2008 um 01:33 Uhr

Diese Nachricht wurde von annahome um 01:51:30 am 16.11.2008 editiert

ganz selbstverständlich "gibt es gott".

"gott" bewahrt sein dasein seit urzeiten durch uns menschen.
es ist und war immer da. warum sonst würden wir uns über gott gedanken machen...

persönlich glaube ich jedoch daran, dass wenn ich gestorben bin - verstirbt auch „mein gott“ mit mir mit.
es ist ein lebensbegleiter.
daher ist es auch unerheblich, welchen "namen" gott hat: „osiris, shiva, odin, jesus, thea, ra, allah, buddha, ying und yan, herr schmitz oder frau fratz, oder trallallaaa.“.

aber gott wird es immer geben. so lange du lebst.
dass auf jeden fall.


siehste, sogar du denkst momentan über die gottfrage nach
;)

gruß
die gottgedünkte atheistin


statt kulturarmut - mut zur stadtkultur
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FraRa
Mitglied

20 Forenbeiträge
seit dem 13.11.2006

Das ist FraRa

     
51. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.11.2008 um 10:03 Uhr

Könnte mir auch so etwas wie einen Gott (eine Göttin???) vorstellen,der/die das Interesse ein wenig verloren hat. Wie ein PC-User, der ein Simulationsprogramm allein laufen lässt, weil er anderweitig beschäftigt ist. Mir ist das nämlich mal mit einem Programm namens "SimEarth" vor Jahren so gegangen. Als ich vom Kaffeeaufgießen wiederkam, war die ganze Erde von Eis bedeckt. War nix mehr zu machen.
Dass man eine(n) Gott durch gefaltete Hände oder Verbeugungen beeinflussen kann, werde ich immer für höchst einfältig halten. "GottesDIENST" verrichten zu können, ist mit Gottesannahme eine vermessene Anmaßung, ohne eine solche Zeitverschwendung.

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JH
Mitglied

274 Forenbeiträge
seit dem 21.02.2007

Das ist JH

     
52. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.11.2008 um 10:53 Uhr

Für Leute die bisher keinen Ethikunterricht in der 7. Klasse hatten, ergeben sich hier sicherlich Diskussionsansätze.


MASSONI
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FraRa
Mitglied

20 Forenbeiträge
seit dem 13.11.2006

Das ist FraRa

     
53. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.11.2008 um 11:01 Uhr

Und wer Ethikunterricht hatte, hat keine Diskussionsansätze mehr? Das ist ja schrecklich.

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Der_Stieg
Mitglied

599 Forenbeiträge
seit dem 08.08.2008

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54. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.11.2009 um 22:51 Uhr

@ Ausgangsfrage: einen??? Frag Milliarden Menschen, und du bekommst Milliarden Antworten.

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annahome
Mitglied

720 Forenbeiträge
seit dem 19.06.2007

Das ist annahome

     
55. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.11.2009 um 03:31 Uhr

bester stieg (so ist es doch)
nach was fragts du
einen, versinnbildlich männlichem
oder lediglich eines?
oder mehrere
oder welche, solche
besser keines, keiner, keine
deine, meiner, unseres
dessen welchen eines, nur
ein kleines, bitte |nicht|


statt kulturarmut - mut zur stadtkultur
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Der_Stieg
Mitglied

599 Forenbeiträge
seit dem 08.08.2008

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56. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.12.2009 um 20:00 Uhr

Zitat:

oder lediglich eines?
Du hast natürlich verneutrumisierend recht, da hab ich mich selbst mal wieder nicht genügend beachtet. Genau, das Eine (und das Viele).

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ohrengold
Mitglied

7 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2010

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57. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.02.2010 um 00:03 Uhr

Hab die Diskussion nicht mitverfolgt und beziehe mich auf den ersten Eintrag:


1. Gibt es Gott oder nicht

Die Frage wäre zuerst: Was ist Gott?
Was er im Religiösen ist, das wissen wir von den diversen Religionen. gesellschaftlich, menschlich, meinetwegen soziologisch gesehen ist Gott die Antwort auf unbeantwortbare Fragen. Bevor wir uns den Blitz erklären konnten, wurde er göttlich (Zeus), genauso Fruchtbarkeit, Natur, Tos und all die anderen Dinge. Davon sind meines Erachtens zwei übrig geblieben: das Leben nach dem Tod und die Unendlichkeit.


2. Der Tod und die Unendlichkeit

Beide sind nahezu gleichzusetzen, denn der Tod ist im Endeffekt nichts anderes als die Endlichkeit, das Leben nach dem Tod also die Unendlichkeit. Klar, wir wissen noch so n paar andere Dinge auch nicht (gibt es außerirdisches Leben und so weiter), aber darauf kommen wir noch - ohne evolutionären Sprung. Die Unendlichkeit eben bleibt vollkommen unerklärlich, man kann sie zwar beschreiben und hat sie logisch vor Augen - aber wirkliches Verstehen? Wohl kaum. Gott sei somit die Antwort auf die Frage, die wir nicht beantworten können: die Unendlichkeit.


3. Äh ... wat will er jetzt?

Ganz einfach, wir haben drei Möglichkeiten:

- das Leben nach dem Tod (mit Gott verknüpft)
- die Wiedergeburt (eher so ein Mittelding, ´ein wenig Gott´ gibt es also durchaus)
- nix, tot bleibt tot und basta!

In allen drei Fällen leben wir doch eh ewig, selbst im dritten, denn wenn ich tot bin und nix mehr mitkrieg bin ich tot und krieg das nicht mehr mit. Auf die ´Gefahr´ hin, es gibt doch einen Gott und die nette Aufteilung in Himmel, Hölle, Fegefeuer, sollte man so leben, wie es einem taugt (natürlich ohne anderen zu schaden - aber ist Gott wirklich gut, wenn er uns so erschaffen hat? Kommt nicht vielleicht der Erfolgreichste als der Ehrenhafteste ins Paradies? Wir legen auf Gott menschliche Maßstäbe an, selbst wenn wir das ausdrücklich vermeiden wollen. Wer zu Hause eine Katze hat, sollte diese mal als Mensch und sich als Gott verstehen...)


4. Epilog

Ja, ja, so könnte das sein. Aber wer weiß? Die Katze denkt sich über den Vogel auf dem TV-Bildschirm auch so ihren Teil - die Wahrheit liegt aber ganz woanders... ob es Gott gibt oder nicht ist bei der ganzen Sache (Welt, Leben, Seele) ganz schön uninteressant.

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zugast
Mitglied

38 Forenbeiträge
seit dem 23.02.2010

Das ist zugast

     
58. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.02.2010 um 16:14 Uhr

Hallo Kroni. Das Copyright gestehe ich dir ja wohl zu. Den Gedanken selbst hatte ich in dieser Form aber schon als Kind.
Und selbstverständlich spielen diese Überlegungen auch eine Rolle, es sei denn für jemanden ist evident, dass es Gott nicht geben kann.
Du hast übrigens einige Punkte, die sich aus diesen Möglichkeiten ergeben nicht erwähnt.
Ich halte es z.B. für wahrscheinlich, dass wenn es einen Gott gibt, er uns gleichermaßen alle, egal wie wir unser Leben geführt haben, endgültig sterben lassen wird oder gleichmäßig allen ein ewiges Leben beschert. Denn Gott scheint sehr desinteressiert am Fortgang der menschlichen Rasse zu sein. Es kümmert ihn augenscheinlich wenig, welcher einzelne , wie streng, welche Religion praktiziert.
Wenn es ihn gibt, erinnert er mich an einen Förster im Schwarzwald, der zwar den Baum- und Wildbestand kontrolliert, aber bestimmt keine einzelnen Ameisen errettet.

Deine Überlegungen sind übrigens ökonomischer Natur. Du betrachtest Gewinn und Verlustseite und erarbeitest eine "optimale Strategie für´s Jenseits". - Ganz ohne Ironie, sowas sollte eigentlich jeder tun.
Es gibt da übrigens noch eine weitere Möglichkeit, die aber bei deinem Modell gleichbedeutend mit der Nichtexistens Gottes
ist. Nämlich die: Gott entwickelt sich, wächst heran und stellt vielleicht den Endpunkt aller Evolution dar. Dafür spräche, dass sich alles andere ja auch zu immer komplexeren Gebilden weiterentwickelt.

Noch was: Ich stelle fest, dass bestimmte an Altruismus gebundene Überzeugungen von ihrem gesistigen Entwicklungsstand höher angesiedelt scheinen als andere, die an Egoismus gekoppelt sind.
Um es platt zu sagen: Anderen Lebewesen etwas Gutes zu tun, macht einfach mehr Spaß, als sie lediglich für eigene Zwecke zu massakrieren oder auszubeuten, auch wenn man sich sicher wäre, dass es keinen Gott gibt. Insofern ist es wahrscheinlich schöner ein gottgefälliges Leben zu führen, obwohl man sich sicher sein könnte, dass es keinen Gott gibt.
Du gehst in deinem Gedankenmodell ja nur von Verzicht zugunsten Gottes aus, der irdische Unlustgefühle beschert.
Oder stelle dir einmal folgende Konstellation vor: Es gibt einen Gott und auf der Erde zwei Menschen die an ihn glauben. Der eine von Haus aus abgrundtief böse, der andere gut. Angenommen, der Gute tut nur das wozu er sowieso Lust hat, strengt sich nicht an und lebt gottgefällig. Der andere lebt in harter Selbstkasteiung, verbietet sich alle Schlechtigkeiten, was nicht immer gelingt und führt ein nicht ganz so gutes Leben wie der erste.
Wer ist jetzt der bessere Mensch? Wenn es nur nach objektiven Taten ginge, hätte der zweite wohl die Arschkarte gezogen, oder?

Da die Menschen genauso verschieden sind, denke ich, dass deren Taten wohl ziemlich egal sind, sonst hätte Gott schlicht die Ausgangslage gleich gestaltet.
Beim Marathon ist es auch nicht so, dass einzelnen Läufern zusätzlich schwere Gewichte umgebunden werden.
Grüße,
zugast.

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zugast
Mitglied

38 Forenbeiträge
seit dem 23.02.2010

Das ist zugast

     
59. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.02.2010 um 18:39 Uhr

Zitat: Ja, ja, so könnte das sein. Aber wer weiß? Die Katze denkt sich über den Vogel auf dem TV-Bildschirm auch so ihren Teil - die Wahrheit liegt aber ganz woanders... ob es Gott gibt oder nicht ist bei der ganzen Sache (Welt, Leben, Seele) ganz schön uninteressant.

Antwort: Hallo ohrengold, ich galube sich über die ganz einfachen Glaubensfragen zu unterhalten ist vielen nicht cool genug. Darum werden solche Themen oft ad absurdum geführt, ins Lächerliche gezogen oder als für nicht relevant erklärt.
Ich finde der Threaderöffner hat in ganz erfrischender Klarheit wesentliche Dinge angesprochen, die mit Gott zusammenhängen.
Ein wirklich schönes Thema, da es jeden betrifft und sich mit Sicherheit jeder seine eigenen Gedanken schon darüber gemacht haben wird, ob er es vor anderen nun eingesteht oder nicht.

Ein Statement bei dir verstehe ich nicht. Du sagst sinngemäß, wenn man endgültig mausetot ist, lebt man trotzdem ewig, da man dann ewig lange nichts mehr mitkriegt, hab ich´s in etwa auf dem Schirm?
Da haken sich mir die Synapsen ein wenig aus.

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