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Literaturforum: Literarische Zitate


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 Thema: Literarische Zitate
LX.C
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90. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 15.05.2008 um 21:53 Uhr

Vermutest du Intertextualität? Oder wie ist deine Frage zu verstehen? Für qualifizierte "Links" ist "Gegen den Tag" vermutlich zu druckfrisch. Oder?
Worum geht es genau. Irgendwo hab ich von dem Buch gehört oder gelesen, kann mich aber nicht mehr erinnern.


.
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Der_Geist
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91. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 15.05.2008 um 22:02 Uhr

Zitat:

Vermutest du Intertextualität?

Ja, die ist in diesem Buch eh mehr als genug gegeben, aber mich interessiert speziell diese Stelle.

Zitat:

Für qualifizierte "Links" ist "Gegen den Tag" vermutlich zu druckfrisch. Oder?

Einerseits ja. Andererseits denke ich, dass bei diesem Werk die Reaktionszeitspanne auf derlei Textstellen usw. (es erschien ja im Original schon 2006) recht kurz ist.

(Gute Güte, was für ein Buch, und ich habe noch > 1500 Seiten vor mir. Herrlich!)

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Der_Geist
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92. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 23.05.2008 um 19:36 Uhr

Zitat:

Deuce war einer jener kränklichen Jugendlichen gewesen, der mehr Angst vor dem Schicksal gehabt hatte, das dieses Land nur allzu offenkundig für Schwächlinge bereithielt, als vor der körperlichen Anstrengung, die es erforderte, zäher zu werden und dieses Schicksal zu vermeiden. Bei aller Selbstschulung in puncto eifrigem Bemühen hatte er dennoch genügend frühe Kränkungen verinnerlicht, um eine spätere Wiederausstrahlung bei anderer psychischer Frequenz unvermeidbar zu machen – ein Fluoreszieren von Rachsucht. Er empfand es normalerweise als das Bedürfnis, jede sich ergebende Herausforderung ungeachtet ihrer Größenordnung, vom Kartenabheben bis zur Arbeit vor Ort, zu meistern.

Für solche Sätze mag ich Pynchon.

Quelle: Thomas Pynchon – Gegen den Tag. Rowohlt 2008. Seite 290/291.

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Gast873
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93. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 23.05.2008 um 19:39 Uhr

Nach der Übersetzung von ? ;-)

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Der_Geist
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94. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 23.05.2008 um 19:45 Uhr

Zitat:

Nach der Übersetzung von ? ;-)

Dazu empfiehlt es sich, bei Interesse separat zu googeln.

Interessant auch das hierzu:
http://www.zeit.de/2008/21/L-Pynchon?from=rss

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Der_Geist
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95. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.05.2008 um 21:10 Uhr

Zitat:

Und die Drahtzieher dieser allumfassenden Pantomime wären genau die beiden Professoren Renfrew und Werfner, die irgendwie als Pole eines Zeitflusses zwischen England und Hannover fungierten.

aus Thomas Pynchon - Gegen den Tag
S. 348.

- der Lesesaal im Separee -

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Der_Geist
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96. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.06.2008 um 23:41 Uhr

Zitat:

Deckenventilatoren aus Holz drehten sich langsam und verwirbelten den Rauch von Tabak, Erdnussöl, möglicherweise auch Opium und ließen die herabhängenden roten Papierstreifen, auf denen in chinesischen Buchstaben das Tagesmenü stand, leise wogen. Auf dem Boden lag Sägemehl, die Ebenholzmöbel zierten Perlmuttintarsien. Überall im Raum Laternen, seidene Banner, goldene Drachen und Fledermausbilder. Die Stammgäste aßen Haifischflosse, Meeresringelwürmer und parfümierten Schinken und tranken Birnenwein, umgeben von Dutzenden von Weißen in ihren Sonntagskleidern, die allesamt riesige Teller mit Chop Suey mampften und, oft in sehr unhöflichem Ton, nach mehr verlangten.

aus Thomas Pynchon – Gegen den Tag, Seite 507.

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LX.C
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Das ist LX.C

     
97. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 07.06.2008 um 13:16 Uhr

[Quote]Ich habe viel gesehen und noch mehr gedacht: die Welt eröffnet sich mehr und mehr, auch alles, was ich schon lange weiß, wird mir erst eigen. Welch ein früh wissendes und spät übendes Geschöpf ist doch der Mensch.

Mit den Menschen geht mir es schon besser, man muß sie nur mit dem Krämergewicht, keineswegs mit der Goldwaage wiegen, wie es leider sogar oft Freunde untereinander aus hypochondrischer Grille und seltsamer Anforderung zu tun pflegen. [/Quote]

Goethe: Italienische Reise


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Regina
Mitglied

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seit dem 16.04.2008

     
98. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 09.06.2008 um 20:44 Uhr

Zitat:

Wie es zwischen jungen Männern zu geschehen pflegt, ihre Gespräche beginnen mit dem Universum und hören mit den Frauen auf.

Karl Ferdinand Gutzkow - Die Ritter vom Geiste

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LX.C
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99. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.06.2008 um 18:57 Uhr

Ja, doch, kommt hin :))


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