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Literaturforum: Der menschliche Wille


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 Autor
 Thema: Der menschliche Wille
mala
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128 Forenbeiträge
seit dem 03.12.2006

     
10. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.07.2007 um 14:45 Uhr

Diesen kleinen Ausschnitt von Dir, Data, den mag ich total. Liebenswert sind diese Gedanken.
Sie implizieren, dass das Gesellschaftsgeflecht sich immer enger um den Menschen zieht, so Vieles im Lebens- /Tagesablauf aus Zwängen besteht, das Innere uns das zeigt in Form unserer Gedanken und Gefühle. Ein widerwilliges Sich-Anpassen(-Müssen), soweit nötig.... ein Hinnehmen-Müssen, zumeist als ´Einzelkämpfer´. Alles funktioniert, auch der Mensch. Ich kenne diese Phasen sehr gut, in denen ich alles anzweifele, alles an irgendwelchen Strukturierungen. Auch die meinen.
Diese ersehnte Freiheit hast Du in gelungene (´schöne´) Bilder gefasst.
Liebenswert, ja.
Grüße
Mala

Apropos: Meine ´Bibel´ ist ´Rede an den kleinen Mann´ von Wilhelm Reich. Gefiele Dir sicher auch, war nie zur Veröffentlichung angedacht, ist ein dünnes Taschenbuch. Vielleicht magst Du´s mal lesen... es lohnt sich :)


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
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LX.C
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11. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.07.2007 um 16:24 Uhr

Diese Nachricht wurde von LX.C um 16:25:43 am 19.07.2007 editiert

Wir haben ständig das Gefühl, dass der gesellschaftliche/ökonomische Druck enorm ist. Dass wir so viele Anpassungen erdulden müssen und uns so viele Alltäglichkeiten einschränken. Fühlen uns von einem noch nicht vorhandenen aber zunehmend gefühlten Überwachungsstaat und wachsendem Neoliberalismus schikaniert. Doch schaut man auf die Geschichte der Menschheit, ist vielleicht die Frage berechtigt, ob unser Hang zur Klage nichts weiter ist, als Bequemlichkeit, die Konsequenzen einer freien Willensentscheidung zu tragen. Denn vielleicht ist es ja doch so, dass der Wille niemals so frei war wie heute?


.
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DataBoo
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12. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.07.2007 um 22:40 Uhr

Diese Nachricht wurde von DataBoo um 22:40:50 am 26.07.2007 editiert

Zitat:

Meine ´Bibel´ ist ´Rede an den kleinen Mann´ von Wilhelm Reich. Gefiele Dir sicher auch, war nie zur Veröffentlichung angedacht, ist ein dünnes Taschenbuch. Vielleicht magst Du´s mal lesen... es lohnt sich :)

ersma danke mala für dein lob :))! *die rede an den kleinen mann* hab ich schon vor jahren gelesen und reich hat damals bei mir einen sehr erhellenden eindruck hinterlassen; gutes buch, keine frage. Tee-Ha-Ix für den hinweis! ;)

@LX.C
...die frage nach dem freien willen; genau!
wunderbares thema! allein dafür dank ich dir ;)
aber ist der wille wirklich frei? soo frei in dieser heutigen zeitrechnung; in der ersten welt? muss der wille sich am zeitgeschehen messen, bzw. unterliegt er den gegenwärtigen politischen strukturen? und was sind blockaden des freien willens? Ich frage gerade im blitzlichtgewitter, vielleicht bin ich ja wieder zu hektisch? Hahahaha....nun, fragen, die ich so für mich gerade nicht wirklich beantworten kann. Ach, muss nachdenken...drei pils lähmen...*g*

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JH
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13. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.07.2007 um 17:15 Uhr

Zitat:

LX.C hat geschrieben:

Wir haben ständig das Gefühl, dass der gesellschaftliche/ökonomische Druck enorm ist. Dass wir so viele Anpassungen erdulden müssen und uns so viele Alltäglichkeiten einschränken. Fühlen uns von einem noch nicht vorhandenen aber zunehmend gefühlten Überwachungsstaat und wachsendem Neoliberalismus schikaniert. Doch schaut man auf die Geschichte der Menschheit, ist vielleicht die Frage berechtigt, ob unser Hang zur Klage nichts weiter ist, als Bequemlichkeit, die Konsequenzen einer freien Willensentscheidung zu tragen. Denn vielleicht ist es ja doch so, dass der Wille niemals so frei war wie heute?


Das ist es einerseits, andererseits aber auch gar nicht. Wir werden mit dem Verständnis einer Generation erzogen, die das ihrige aus in einer anderen Zeit mit anderen Zuständen erwarb.
So leben wir und doch ändert sich vieles, das ist unbestreitbar. Ebenso die Tatsache, dass all die Menschen vor uns ebenso das Gefühl hatten, ihre Lage sei hart und man könne nichts ändern, bzw. man müsse etwas ändern.
Also ist die heutige Situation noch schrecklicker, die von dir angesprochenen Zeiten der Vergangenheit (wo der Wille deiner Meinung nach noch unfreier ist), existiert heute noch, vielleicht sogar schlimmer, da es heute mehr arme und leidende Menschen gibt als jemals zuvor.
Bald sind es 7 Milliarden, davon über die Hälfte arm. So viell gab es noch nie. Heute haben wir alles, aber auch nichts. So verfahren ist es tatsächlich.

Wer heute sagt: "Nach dem zweiten Weltkrieg wars schlimmer."

Dem soll man entgegnen: "Ja, die Zustände, aber damals hat man Menschen noch gebraucht. Damit man wieder aufbauen kann. Heute bist du überflüssiger Rest."

Der menschliche Geist ist irrational.


MASSONI
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LX.C
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14. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.07.2007 um 18:30 Uhr

[Quote]Also ist die heutige Situation noch schrecklicker, die von dir angesprochenen Zeiten der Vergangenheit (wo der Wille deiner Meinung nach noch unfreier ist), existiert heute noch, vielleicht sogar schlimmer, da es heute mehr arme und leidende Menschen gibt als jemals zuvor.[/Quote]

Meine Betrachtung bezog sich auf die Entwicklung in unserer Gesellschaft. Allgemein ist dein Einwand richtig. Bezogen auf meine Betrachtung aber unrelevant.


.
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JH
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15. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.07.2007 um 19:12 Uhr

Und woraus wird nochmal die Gesellschaft gebildet? Aus der Gegenwart (& Vergangenheit)


MASSONI
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LX.C
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16. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.07.2007 um 14:27 Uhr

Bin ich innergesellschaftlich wohl von ausgegangen. Oder willst du mir das abstreiten? Dann musst du noch mal genau lesen.

Die Welt aber ist nicht eine Gesellschaft. Daher werd ich mich wohl kaum aufs induktive Glatteis begeben.


.
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mala
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17. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.07.2007 um 18:39 Uhr

Gibt es einen freien Willen? Oder wovon redet Ihr hier?
Ich meine, FREIEN Willen zu diskutieren, ob es ihn gibt, warum ja, warum nein, das sollte wohl erst einmal geschehen, sonst redet Ihr von Decken, worunter evtl. gar nix ist. Aber das tun ja Viele.
Nun - was ist unter dieser Decke?


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
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LX.C
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18. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.07.2007 um 19:33 Uhr

[Quote]Ich meine, FREIEN Willen zu diskutieren, ob es ihn gibt, warum ja, warum nein, das sollte wohl erst einmal geschehen[/Quote]
Ja warum geschieht es dann nicht, dann fang doch mal an.


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LX.C
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19. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.07.2007 um 22:38 Uhr

Ich sage nach wie vor:
Unser Wille ist so frei wie wir es wollen. Sprich, wir sind so frei als wir bereit sind, die Konsequenzen unserer Willensentscheidung zu tragen, sei es bis zur Aufgabe der Existenz.

Politischen Strukturen oder auch Gesellschaft beispielsweise unterliegt der Wille also nur insoweit, 1. ich eine Anpassung als Zwang empfinde und 2. in einem solchen Fall nicht bereit bin, die Konsequenzen eines Ausbruchs aus diesem Zwang zu tragen.


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