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Literaturforum: Der menschliche Wille


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 Thema: Der menschliche Wille
quelle23
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20. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.07.2007 um 13:59 Uhr

Zitat:

"Aufgeben ist keine Option", sprachs, kämpfte und gab auf.

Aufgeben ist keine Option, sprachs und war unzufrieden, kämpfte und gab auf und war zufrieden.


quelle23.de
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LX.C
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21. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.07.2007 um 21:58 Uhr

Wie das?


.
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LX.C
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22. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.07.2007 um 22:02 Uhr

[Quote]kämpfte und gab auf und war zufrieden.[/Quote]

Aus eigener Erfahrung würde ich in einem solchen Fall von kurzweiliger Erleichterung sprechen, die jedoch nicht in Zufriedenheit, sondern in eine weitere Unzufriedenheit mündet. Der Puls des Lebens vielleicht, sonst würden wir auf unserem [Zensiert] sitzen bleiben.


.
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quelle23
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23. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.07.2007 um 00:25 Uhr

Zitat:

[Quote]kämpfte und gab auf und war zufrieden.
...
Aus eigener Erfahrung würde ich in einem solchen Fall von kurzweiliger Erleichterung sprechen, die jedoch nicht in Zufriedenheit, sondern in eine weitere Unzufriedenheit mündet. Der Puls des Lebens vielleicht, sonst würden wir auf unserem [Zensiert] sitzen bleiben.

Aufgeben ist keine Option, sprachs und war unzufrieden, kämpfte und gab auf und war zufrieden und gab auf und war unzufrieden und sprach "Aufgeben ist keine Option" und kämpfte und gab auf und war zufrieden und gab auf und war unzufrieden und...


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LX.C
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24. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.07.2007 um 12:08 Uhr

Hää?


.
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hwg
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71 Forenbeiträge
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25. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.07.2007 um 12:25 Uhr

Meine Überlegung: Nur ein Einsiedler lebt (vielleicht) nach freiem Willen.

Jede Partnerschaft, ob privat oder geschäftlich, verhindert diese "Freiheit".

Würde man sie unbedingt
durchsetzen wollen, wäre es mit der Partnerschaft wohl bald vorbei. Oder?

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mala
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128 Forenbeiträge
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26. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.07.2007 um 14:58 Uhr

Meine Überlegung geht d´accord, eigentlich vielleicht weiter...
Jede Form der Sozialisation, und das heißt, es betrifft einen jeden Menschen, der nicht - ich sag nicht Einsiedler - Eremitendasein in Form und als Folge von so was wie ´Pilgerfahrt´ o.ä. lebt, ist frei.... von freiem Willen... heißt, ich zweifle freien Willen an.
Generell.
Wir sind voller Schablonen, unser Wille ist ´geführter´ als wir uns das wohl eingestehen wollen. Geprägt und geführt...


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
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LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

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27. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.07.2007 um 15:25 Uhr

Da magst du Recht haben, wir werden durch Sozialisation methodisch an die Gesellschaft angepasst und sind so einem sozialen Zwang unterworfen, der durch Sanktionen bei Missachtung oder Anerkennung bzw. weniger Missachtung bei Einhaltung der sozialen Tatsachen funktioniert (nach Durkheim).
Kannst dann aber immer noch deinem freien Willen gehorchen, aus diesem sozialen Zwang auszubrechen. Musst aber eben mit den Konsequenzen rechnen.

Zudem hört sich das immer so an, als wenn Gesellschaft, politische Systeme und so weiter per se etwas Schlechtes wären, die den kompletten Willen des Menschen zu seinem Nachteil untergraben. Das ist ja nicht der Fall. Gesellschaft hat ja in vielen Fällen auch was gutes, bietet z.B. Schutz und Sicherheit, organisiert das soziale Leben untereinander usw. Der Mensch bricht also nicht aus, aus diesem sozialen "Zwang", nur weil sein Wille unterworfen ist, sondern vermutlich auch, weil er (neben den Nachteilen) auch die vielen Vorteile seiner Situation erkennt und nutzen WILL.


.
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Mania
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467 Forenbeiträge
seit dem 18.11.2005

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28. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.07.2007 um 12:32 Uhr

Was ist schon Freiheit ohne Zwang?

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JH
Mitglied

274 Forenbeiträge
seit dem 21.02.2007

Das ist JH

     
29. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.07.2007 um 16:46 Uhr

Freiwilliger Zwang.

Der menschliche Geist nimmt Individuen ab einer bestimmten Anzahl als Gesellschaft wahr und komprimiert deren Eigenschaften.

So nimmt er an oder lehnt ab.
So unterwirft er sich oder leidet. So werden Ideologien geboren, woraus der menschliche Geist wieder "gut" und "böse" selektiert.

Ein vollkommenes Paradies bedeutet entweder eine Reduzierung der Anzahl von Individuen oder eine Kontrolle des menschlichen Geistes.

Mit puren Symbolen und Götzen kommst du nicht mehr durch, da braucht es schon biochemische Aerosole oder Chip-Implantate, dazu noch etwas Gesetzes-Verschärfung, bei gleichzeitgem Anstieg und Verfügbarkeit synthetischer Freiheiten.

Kommt es zu keinem von beidem und steigt die Anzahl der Individuen werden sich am Ende große Teile der Gesellschaft selbst limitieren.
Es wird vermutlich auf eine größere Auslöschung herauslaufen, weil eine Vernichtung von Minderheiten bei der gigantischen Anzahl von Individuen nicht mehr reicht, so wie es früher der Fall war.

Themen übrigens, die auf versalia in der "Texte" Sektion kaum anzutreffen sind (Ignoranz? Keine Ahnung?).


Krieg ist Frieden.


MASSONI
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