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Literaturforum: Der menschliche Wille


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 Thema: Der menschliche Wille
LX.C
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60. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2007 um 22:21 Uhr

Impliziert Schuld Wollen?


.
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baerchen
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61. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2007 um 22:37 Uhr

"Impliziert Schuld Wollen? "

> ´Eine Schuld auf sich laden´ ist doch eher aus dem Bereich des Religiösen.
Also: aus dem Bereich der Moral?

Impliziert Schuld Wollen?:
Wenn die Schuld durch Außenstehende festgestellt wird, dann wollen diese, dass ein anderer Schuld ist. Vielleicht, um Sicherheit in Regeln oder durch Gebote zu haben.

Sie werden dann auch nicht gelten lassen, dass jemand die Schuld nicht will, bis er sie auf sich nimmt und reumütig wird.

Eine Frage der Perspektive.


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Mania
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62. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2007 um 22:40 Uhr

Moral und Religion haben nicht gezwungen etwas miteinander zu tun.

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baerchen
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63. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2007 um 22:41 Uhr

Das sehe ich anders.
Hast Du Gegenbeispiele?
Woran denkst Du?


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baerchen
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64. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 01:07 Uhr

Ah! Verstärkung!
http://academia-verlag.de/titel/69065.htm


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Mania
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65. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 10:33 Uhr

Religion und Moral können etwas miteinander zu tun haben, da die Religion ähnlich einer Staatsform das Miteinander einer Gemeinschaft regelt. Aber ich bin fest der Meinung, dass Moral und die dazugehörenden Werte auch ohne Religionen zustanden gekommen wären und sind.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass viele Religionen ihre eigenen moralischen Grundsätze sehr oft über den Haufen werfen, ist die Religion nicht ausschlaggebend für die Interaktionen eines Individuums mit anderen.

Ich fühle mich nicht schuldig, weil eine Religion mir das sagt, sonst könnten Atheisten keine Schuld empfinden. Ehrlich gesagt empfinde ich das Christentum eher als Freifahrtsschein für Sünden und ich habe häuftig erlebt, dass Menschen ihn auch einsetzen. Ich empfinde diese Menschen dann als unmoralisch.

Sie wollen keine Schuld auf sich laden, sie wollen sie mit Hilfe des religiösen Regelwerks von sich werfen und zwar so einfach wie irgend möglich.

In deinem Link steht "Moral hat ihren Ursprung häufig in religiösen Überzeugungen" aber eben nicht nur. Und daher haben Religionen und Moral nicht gezwungenermaßen etwas miteinander zu tun.

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baerchen
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66. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 12:18 Uhr

Zitat:

Ich fühle mich nicht schuldig, weil eine Religion mir das sagt, sonst könnten Atheisten keine Schuld empfinden.
Ist Atheismus keine Religion?


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Mania
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67. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 13:04 Uhr

Atheisten glauben nicht an Gott oder eine göttliche Macht. Also nein.

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baerchen
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68. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 14:44 Uhr

Rein hypothetisch:
Wenn ich ´nicht´ glaube,
glaube ich dann nicht trotzdem, nämlich: ´Gott gibt es nicht´?
Und leite ich dann nicht daraus eine Moral (zumindest für mich) daraus ab?
Als Teil meines Denkens muss es ja zumindest in meine moralischen Überlegungen eingehen.
Oder vielleicht verhält sich der Mensch gar nicht moralisch sondern gar nur instinktiv?

Oh, ich glaube, ich habe Nachholebedarf.


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Mania
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69. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 22.08.2007 um 15:07 Uhr

Diese Nachricht wurde von Mania um 15:10:51 am 22.08.2007 editiert

Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe. Meinst du, dass wenn ich sage "Ich glaube nicht an Gott", dass ich durch diesen Satz aber schon eingestehe es gäbe "Gott" an den ich "nicht glaube" oder nicht glauben will?

Du sagst es ja schon selbst. Moralische Überlegungen. Überlegungen können von vielen Faktoren ausgelöst werden. Ich brauche dazu keine Religion. Egal ob ich nun an sie glaube oder nicht.

Was Tatsache ist, ist dass die Religion einen großen Einfluss auf ein Land oder Kulturkreis und dadurch auf die dort lebenden Menschen nehmen kann. Religion und Staat waren schließlich auch nicht immer getrennt, so dass sich alles vermischt hat und wir heute noch viele religiöse Werte leben. Aber das bedeutet nicht, dass die Moral die wir leben nur aus der Religion stammt oder das es keine Moral gäbe, wenn es die großen religiösen Vereinigungen nie gegeben hätte.

Moral ist eine Umgangsregel, die dazu dient einen gewissen Frieden in der Gemeinschaft zu erhalten. Sie resultiert eher aus dem Wunsch nach Frieden als aus religiöser Überzeugung. Jeder Mensch hat auch einen eigenen moralischen Anspruch an seine Umwelt oder etwa nicht? Wenn Moral auf Religion gegründet ist, wie kann das sein? Die Religion zwingt einen doch förmlich zum "gleich-sein".

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