
|
Literaturforum:
Von Politik bis Psycho


Forum > Begrüßungssaal > Von Politik bis Psycho
|
Autor
|
|
Thema: Von Politik bis Psycho
|
julianecatarina
Mitglied
 3 Forenbeiträge seit dem 11.07.2010
|
| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 11.07.2010 um 16:22 Uhr |
Hallo,
ich schreibe schon seit Jahren und befasse mich mit
schwierigen Themen.
Veröffentlicht sind meine Texte im Netz, außerdem mache ich
noch Internetlesungen mit meinen Texten.
Viele Grüße
Juliane Rautenberg
|
|
Matze
Mitglied
  509 Forenbeiträge seit dem 09.04.2006

|
| 1. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 14.07.2010 um 09:35 Uhr |
Ein interesannter Ansatz, der zu einem Denkspiel anregt.
„Ein Schriftsteller, nach meinem Geschmack, muß ein Fremder
sein“, hat der alte George Tabori vor seinem Tod gesagt.
Wozu sollte die Literatur gut sein?
Einzig vielleicht dazu, daß wir uns erinnern und daß wir
begreifen lernen, daß es sonderbare, von keiner Kausallogik
zu ergründende Zusammenhänge gibt. Es sind die Details, an
die man sich zuerst erinnert. Das ist ein Zeichen dafür, daß
es geglückt ist, beim Lesen jene willfull dispension of
disbelief herzustellen.
Wie die Sprache eines von Illusionen abrückenden
wissenschaftlichen Denkens aussieht, kann man überprüfen: in
der Prosa Charles Darwins, der keinem Problem, das sich
seiner Theorie stellt, ausweicht, sondern es behutsam
formuliert und jeder übereilten Kompromisslösung widersteht.
Oder eben bei Freud, der sich durch die fragmentarische
Empirie seiner Patienten immer wieder in seiner
wissenschaftlichen Einbildungskraft bremsen lässt.
Und damit herzlich willkommen bei Versalia!
Ich bin ein Amateur, weil in dem Wort Amateur das Wort Amour steckt.
|
|
Forum > Begrüßungssaal > Von Politik bis Psycho
|
|