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Literaturforum: „G r a n a t a p f e l“ - WEGE und....


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Forum > Prosa > „G r a n a t a p f e l“ - WEGE und....
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 Autor
 Thema: „G r a n a t a p f e l“ - WEGE und....
ivo rossi sief
Mitglied

1 Forenbeitrag
seit dem 07.02.2017

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 07.02.2017 um 13:16 Uhr

https://ivorossisief.wordpress.com/2016/01/18/wege-und-blutdrucknormal-2/

Normal verheddert. „Lyrische“ Prosa - ein geh´-dicht - Buchprojekt :

Anfangsseiten – 1 bis 32 - Stand 31.01.2017
-
Intro:
In klarer Gemütsverfassung betrachtet, ist Leben, in meinen Augen, im Grunde eine Art Stipendium des universellen, genannt kosmischen, genannt metaphysischen, auch genannt gottgeschenkten (...) Bewusstseins, also der Existenz, diese meistens eine übertragene, eine überlieferte, kaum integrierte, geprägte, also irgendwie eine gegönnte, und so weiter, eine mitunter wenig bohemienhafte, oft eine also kaum originelle; eine kalte für mich, hier oben in den Bergen, aber auch anderswo... - überall, wo ich auf der Suche und mich sehnend nach "reinen Formen" - oder anderen Dingen - mich eine Zeit lang aufhielt, oder gerade aufhalte.
Ich habe Italienisch Maturiert  Melograno in lingua Italiana 
also der Wurzeln wegen, diese Hommage an Dante (Alighieri):
In Persona, schreibe ich aus einer Zeit - das"Jetzt" - die ich die Hälfte meiner Kraft zu nennen pflege, frei komponierend, aus meinem Leben und um meinen ungeheuren, bewussten und unbewussten, Fortschritten; ich habe, oh ja, „die Welt erobert” und „beherrscht“, den einen Teil der meinen Welt, der nun, im wählen bzw. aussuchen der noch verbleibenden Zeit, mir nur mehr ein viertel meiner Lebensweise, der Freuden, und was auch immer noch, gönnen wird.
Hommage an Dante Ende.
Einfacher gesagt: Ich befinde mich im "dritten Drittel" meines Lebens.
Und es war September, damals im Jahr 1981, als ich, um heftige Einflüsse zu finden, diese, ja, suchend, die Reisen zu multiplizieren begann und hatte dann, nach diesem ersten Ausbruch in die bewusste Selbständigkeit, weder Holland (wo ich Theo Wolvecamp, Mitinitiator der Künstlergruppe „CoBrA“, besuchen durfte) sowie auch nicht den unsteten Fluss der Gefühle, überwunden.
*
Aufmampfige Kunstszenen und moderne Manipulationsfähigkeit waren ihm noch unbekannt; er pflegte einen Kontakt zu „Theo“ und „Fritz“ aber eine richtige Kunstaffäre hatte er da nicht, er war auch nicht in Wien geboren, sondern auf, beziehungsweise mitten in den Bergen, Haustore zur Oper, Studiobühnen und feine Galerien … kannte er noch nicht – das kam dann später.
Neue Bekanntschaften zu machen wollte erst gelernt werden, auch wenn die bereits schon am Burgtheater recht gut platzierte Schauspielerin, als er ein paar Tage in Wien war, ihn in eine Schweizflucht auch mal mitnahm, das Gefühl aber war, das eines üblen Tricks, da er gesammelt wurde, wie verfügbares Gut oder kleine seltene Münze.
Diese Rahmen des Lachens und Lockens dieser Zeit bekamen ihm nicht.
Er nahm den Besen und kehrte; so am Boden gefallen war das"alles" für ihn; er war doch ganz drinnen überzeugt: man müsste beziehungsweise muss schon Verantwortung übernehmen.
In dieser Zeit, drängte aber auch die Existenz danach, eine ernste Sache werden zu sollen.
Da wurde ihm klar, dass Impulse und Film sich ändern müssten, von Huren und Heiligen hielt er also nichts - und fand Respekt für architektonische Arbeit, ahnte nichts, im Gegensatz zu den KunsthistorikerInnen, von der drohenden Bedrängnis in der Architektur.
Wie hat er an dem Ding also gedreht?

Zeit war für ihn noch relativ – die damalige faszinierend. Und er war überzeugt, dass in wenigen Minuten … alles passieren kann: und doch spürte er die Dringlichkeit der Tage.
Gesunder Hausverstand also – aha danke – die Rechnungen die, welche gleich bleiben, ein fernes Licht als Konstante, „Veränderlichkeit“, einige noch heiße Brocken und ein Ticket nach Venezia, zur Aufnahme, an der Fakultät für Architektur.
Sämtliche Traumräume wurden abrupt, durch die Entscheidungsgeschwindigkeit zusammengerückt.
Ein gewinnendes Engagement ist freilich bei so was immer, und bei jedem, gefragt, sowie ein klarer Blick auf die unmittelbare Zukunft und das Wählen der richtigen Leute.
Er musste sich auf einmal vorstellen, dass das Leben auf ihn zuging, zugehen musste.
Leben und Bemühungen wären nicht solche gewesen, wenn er nicht zu versuchen hätte wollen, die Niveau-Grenze nach oben zu verschieben,
Es konnte ihm auch, beim „richtige Leute suchen“, nicht darum gehen, um dichterische Freiheit, Nachkriegspädagogik (damals... - denn er war ja kurze Zeit auch Lehrperson), oder schon gar nicht um die Tragikkomik (s)einer Aufbruchstimmung.
Er folgte, unter anderem als auch maturierter Maschinenbau´ler (das Studium der musischen und schönen Wissenschaften, folgte unmittelbar darauf, bauend auf sein Wissen um die komplexe Mechanik) denselben Prinzipien wie bei Autofabrik-Fiat; Gefühl für Rhythmus – die Italiener haben es in die DNA geschrieben – und Musikalität brachte er aber mit ins Leben und wollte auch groß im Rockgeschäft rauskommen, das ging daneben. Dar Herz für die Literatur kam viel später..
Aus dem Turbokapitalismus wählte er Menschen aus. Wie ein selbstverständliches Treffen ging er auf diese Leute zu, die im Sozialleben, dort wo er in dieser Zeit verweilend, genauso gestört waren, wie ihr Weltbezug – und die Körper mechanisch zerteilt, im Nachkriegs-Schmerz, Blutwannen und Options-Nachwehen, die einer vergorenen Kindheit, überall herum.
Und er trug einen italienischen Familiennamen - und dadurch war es so, für ihn im Gefühl, dass seit allem Anfang, alles was er tat, eine öffentliche Beledigung - irgendwie - war. Anstrengend. Diesen Namen trug er als Rätoromane, entsprungen, im Eierstock, aus "adeliger gepaart mit bürgerliche"-Bett-Schlawinerei - und aus der "Kinder Maria Theresias,-Sissis"-und-Alt´Österreichs" Sippschaft und Gegend, die in den steilen Wiesen und Hängen mitten in den, dann später umstrittenen, umkämpften Bergen, von wo man auch in die Richtung Triests, und auch Venetiens, weit in der Ferne, blickte. Restrealität. Und ein schweres Vorhaben … die „richtigen Leute“ zu finden.
- - -
Das bin ich:
http://www.ivo-rossi-sief.at/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief 
  Hinweise auf  Subventionen am Ende.

- - -
Vorspann:
Eine Konkave...
...damit die ermüdeten Knöcheln - nach all den Rollenbesetzungen - einen festen Stand verliehen bekommen, während sie sich hinters Lenkrad pressen; neun Wochen, neun Wochen noch, dann wird sein, die Adoption in der Traumfabrik der Massenmedien?,ein Vanille Eis in einem Verlag? Komisch fühlt sie sich aber - momentan - noch an, diese Hockstellung; schwierig auch das Gaspedal zu finden.
Die Bremse, die wusste ich immer schon wo sie war. Und schaffte es bis zum Supermarkt. Da fasziniert mich keine Geschichte.
Du hast mir viel besser gefallen - aber Schönheit ist vergänglich.
Eine Weile kann man Kurs halten - vier Wände verschaffen doch ein Ziel; mit Brenn- und Heizofen und Abendbrottisch; Gymnastikübungen der Seele später, vorher auf allen Vieren sprechen "Heidi-Damm-DiDei" und das Glück sollte scheinen wie perfekt. Man sabbert, weil man sich mit der zu heißen Suppe vertan hat. Man braucht Englisch, ein Sprachunterricht wäre gut.
Könntest Du etwas leichter sprechen, beim mir den Kuchen rüber reichen? Denn mit geschlossenen Augen, gerade wo anders seiend, lasse ich meinen Finger am Rand des Weinglases kreisen. Oh ja, ich liebe Dich. Wenn auch lethargisch... jetzt-(..)-finde ich eine Rosine, die mein ganzes Mitgefühl erntet.
Intimität: Immerwährende Geburtsstunde des Täglichen. In Liebe.
Wo ist denn eigentlich der beste Freund?
Vom Stricknadelngeklapper geweckt, entwöhnt man sich vom Garn der Beziehungen? - Go go Stiefeln stehen dort noch im Flur.
Das Nähkästchen zeigt Hoffnungen die noch offen sind. Wer Recht hat, weiß-ich nicht: ihr"die anonymen Augen“ immer.
Und über Freundschaft sprechen. Alle die Nachnamen kennt man nicht mehr. Der beste, der erste, der zweitbeste, der alte Freund, der liebste, der gegangene... und Platon.
Es kreischt jemand. Sogar der Hausmeister da, von dem man den Quatsch, in der Garageneinfahrt, anhören muss, wo er gerade seinen Kartoffelbrei, über sein Zigarrenmundstück, reingestöpselt hat. Er riecht nach Verdautem und Restalkohol, wie rundherum fast alles – überall; ein Umfrageproblem. Kein Widerspruch, aber auch unangenehm sich rechtfertigen zu müssen.
Freikirchengottesdienste, Glaubensinhalte, Gesichtsbilder und selbstverständliche Zukunft stimmen mich, für kurze Zeit friedlich. Bedeutet das konkret: habe ich keine Trotzphasen mehr? Riskiere ich, mich zu bekennen?
Mit dem Blick auf eine Zukunft, die eine vage Vorstellung bleibt, in einem Becken aus Gold? - mit lauwarmem Wasser darin?
Es ist besser, ich gebe meine Ernsthaftigkeit in dieser Situation auf. Wieviel belüge ich mich selbst? - und welche/wessen Träume lebe ich?
Gravitationswellen und Wahl-Lavinen – also.
Astronomisch... wie unsere Zustimmung, wie alle unsere Entscheidungen, gemessen zwischen Individualität und den vielen Konnotationen, die eine echte, modellhafte, repräsentative Demokratie ergeben. Astronomisch, wie unsere Gedanken, die eingebauten im Selbstmodell, das einer Selbsterfahrung gleicht. Erbsen in der Hülse also.
Man schreitet eine Front ab … und guckt, fein säuberlich, mit geputzten Schuhen, ob man nun sofort umziehen muss oder sollte, weil eine Kollision, der Ursprung dieser, dann doch kleinen, Erkenntnis ist, wie die, beim Denken was passieren könnte, wenn ein Stein (oder zwei) in einen seichten See plumpst und man sie d a n n sieht - die Wellen.
Des gesamten Raumes ist man sich allerdings nicht mehr ganz sicher. Entwicklungsstand: Wandelbarkeit einer Illusion. Im Alltag weiterhin aber dumpfe Unzufriedenheit.
Hörst Du in diesem Moment Geräusche? Ist das Unglaubliche die Wirklichkeit?
Ein Fuhrwerk rollt bergan; dann die Berichte und das Winken.
Von dem Gebräu der Ehre der Empiristen, vielleicht mit weißem Moselwein oder einem erlesenen aus der Wachau begleitet, koste ich, mit der Fingerspitze, einen Kleckser.
Dolmetscher übersetzen und man trägt die Vorspeise auf, aufpassend, dass man nicht gerät in eine solche Erregung, die den Frack wieder in die Knie zwingen könnte.
Ein Traum schläft nicht. Einzigartig ist nur das Handeln gegen die Normen. Wenn die Grundlagen allen Wissens philosophisch uninteressant sind, muss ich dann fragen: Was tragen Gravitationswellen zur Vielfalt des täglichen Lebens bei? Sind Lügen auch Wellen?
Soll ich mir selbst was abkaufen?? Klageton im Wurzelholz, gekachelte Vokabeln, als würde mich alles langweilen und reizen Wellen über Wellen das Leben als Ganzes betrachten.
Ab wann ist es zu spät?

-

man at work...:




und hier (des Buches)-R A H M E N G E R Ü S T :
https://ivorossisief.wordpress.com/2016/01/18/wege-und-blutdrucknormal-2/
https://ivorossisief.wordpress.com/2017/01/17/rahmengeruest-fuer-buch-granatapfel/


ivo rossi sief
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