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Bangkok Love Story - Drei Aufsätze zum Film
Autor: ArnoAbendschoen · Rubrik:
Sonstiges

1. Bangkok Love Story - Film von Poj Arnon

In diesem Drama zwischen Aids und Mafiamorden fließen fast so viele Tränen wie Blut – Ströme von Blut und immer wieder Tränenbäche.

Für Mehk („Wolke“ – Rattanaballang Tohssawat) ist die Welt „ein einsamer, deprimierender Ort“. Seine Mutter und sein jüngerer Bruder sind aidskrank, angesteckt vom inzwischen verschwundenen Stiefvater. Mehk wohnt nicht mehr bei ihnen. Er unterstützt sie mit Geld, das er durch Auftragsmorde für die thailändische Mafia verdient.

Mehk muss Itt (Chaiwat Thongsaeng) entführen und zu „Narbengesicht“ bringen. Itt, ein Polizeiinformant, gibt die Namen von Mitwissern nicht preis und soll gleich von Mehk „erledigt“ werden. Stattdessen schießt Mehk auf den eigenen Auftraggeber. Die beiden jungen Männer entkommen, Mehk mit einem Armsteckschuss. Itt versorgt und pflegt ihn in ihrer Zuflucht …

Das ist ein seltsamer Ort neben der Hochbahn. Auf der anderen Seite die Wolkenkratzer der City und Mehk und Itt in einem Abrisshaus diesseits, allein in einer Räuberhöhle von Penthouse und umgeben von Terrassen, auf denen sich ein Großteil der weiteren Handlung abspielt. Itt vergisst seine Verlobte und gerät immer mehr in Mehks Bann, der das kaum erträgt und dennoch genießt. Dann eine Vereinigung wie ein Tropengewitter und danach jagt Mehk Itt mit dem Revolver fort. Doch Itt kann nicht loslassen …

Mehks Bruder Mawk wird als Aids-Kranker in ihrem Wohnviertel häufig bedroht und zusammengeschlagen. Mehk will mit ihm und der Mutter aufs Land flüchten, er bereitet die Abreise vor. Itt begegnet dabei Mehk ein weiteres Mal vor dem Haus. Noch ein Tropengewitter, öffentlich, ein Tabubruch für Thailand. Itts Verlobung geht in die Brüche. Die Brüder streiten und die kranke Mutter erhängt sich.

Während Mawk auf dem Bahnhof wartet, bringt Mehk noch drei, vier, fünf Mafiosi zur Strecke. Itt kommt zu spät, um die Morde zu verhindern, und wird selbst durch Kopfstreifschuss verletzt. Die Polizei stellt Mehk auf dem Bahnsteig. Itt, nun erblindet, besucht Mehk im Gefängnis und Mawk im Hospiz – der sich bald darauf ebenfalls stranguliert.

Der Film springt ins Jahr 2032. Der blinde Itt holt Mehk ab, als der aus der Haft entlassen wird. Sie kommen nicht weit - Mehk wird erschossen, späte Rache. Dann die rätselhafte letzte Szene: Kann Itt wirklich wieder sehen und ein uraltes Video von Mehk betrachten? Das Schlussbild legt vielleicht eine andere Deutung nahe: Schnee über geschweiftem Dach, Schnee auf den Zweigen …

Viel starker Tobak für nur eine Filmhandlung - und sie ist tatsächlich noch detailreicher, verwickelter. Alles ist mit größter Emotionalität dargestellt, dazu düster-schöne urbane Kulissen und eine Musik, die mal dramatisiert, mal diese Kaskaden von Leid und Schmerz erst erträglich macht. Bei uns hat der Film aus 2007, der in Thailand sehr erfolgreich war, manche befremdet, wenn nicht verstört: ein Übermaß an Handlung, an Musik, an Melodramatik, an allem …

Es gibt hoffentlich universelle Menschenrechte – einheitliche Maßstäbe für einen weltweiten Filmkunstgeschmack brauchen wir nicht. Wenn Sie thailändisch essen gehen, rechnen Sie auch nicht mit deutscher Hausmannskost. "Bangkok Love Story" ist ein präziser, ein hochdramatischer und rundum gelungener Film. Nur auf unsere mitteleuropäischen Sehgewohnheiten sollten wir verzichten. Tipp: Den Film wiederholt anschauen. Man kann sich an diese Kost gewöhnen. Man wird übrigens auf Bekanntes stoßen. Ich habe ein Fassbinder-Zitat erkannt und die Musik klingt oft auch vertraut … Und dann die Mundharmonika, Sie wissen schon … Die Thais sind seit langem Meister der kulturellen Assimilation.

Und was die Expressivität des Films angeht, sie ist bereits funktional angelegt. Das Comingout-Drama muss sich behaupten gegenüber einem rasanten Eastern und der ungeschminkten Darstellung des Aids-Elends im Land. Das Ergebnis kann bestehen als ein Stück Weltkultur von heute.


2. Motive im Film "Bangkok Love Story"

Oft wird „Bangkok Love Story“ nur als thailändische Version von „Brokeback Mountain“ aufgefasst. Das ist ein grobes Missverständnis, zu groß sind die Unterschiede im Aufbau der Handlung wie in den Hauptcharakteren. Viel größer dürfte der Einfluss des chinesischen Films „East Palace, West Palace“ von 1996 gewesen sein. Dort haben wir bereits die Konstellation Polizist – Outsider. Allerdings haben beide ihre Stellung vertauscht. Nun ist es der Outlaw, der zum Polizeiinformanten sagt: „Was soll das, warum bist du immer noch hier?“ Das ist ein fast wörtliches Zitat. Im Rollentausch spiegelt sich in gewisser Weise die unterschiedliche gesellschaftliche Realität: dort China als Einparteiendiktatur, hier Thailand mit seiner übermächtigen Mafia. Wenn Mehk einen seiner Auftraggeber erschießt, kommt ein Zeitungsjunge ins Bild, dessen Blatt titelt: „Skandal: Korruptionsaffäre.“ Das rein Handwerkliche, der Aufbau von Szenen wie der zuletzt angeführten, der Bezug auf die Gesellschaft, doch auch die Vorliebe fürs Melodramatische überhaupt, das alles erinnert stark an Fassbinders Handschrift. So verbinden sich in „Bangkok Love Story“ asiatische mit westlichen Einflüssen. Das soll hier noch weiter untersucht werden.

Relativ früh gibt es in „Bangkok Love Story“ eine psychoanalytisch inspirierte Szene. Mehk hat Itt entführt und mit Handschellen gefesselt. Er wartet mit ihm in einem Appartement, bis es Zeit ist, den Gefangenen bei seinen Auftraggebern abzuliefern. Beide schlafen ein und Mehk träumt. In einer Schwarz-Weiß-Rückblende sehen wir, wie der HIV-positive Stiefvater sich an Mehk vergehen will und der sich ihm gewaltsam entzieht. Da wacht Mehk auf und sein Blick fällt voller Schrecken auf Itt, den Auslöser der Traumerinnerung. Mehk scheint erstmals zu stutzen.

Noch früher haben sich schon einmal unbewusstes Begehren und Angst davor verraten. Mehk prägt sich gewöhnlich anhand von Porträtfotos die Gesichter seiner künftigen Opfer ein. Als er seinem jüngeren Bruder Mawk einen Umschlag mit Geld zusteckt, findet sich darin auch ein Bild von Itt. Die Mechanik dieser Fehlleistung ist komplizierter als die des Traums. Ihre Bedeutung ist vielleicht: Schau, Bruder, was ich alles für dich tue, ich versorge dich nicht nur mit Geld, ich opfere dir und Mama sogar diesen Mann. Bin ich nicht ein vorbildlicher Sohn und Bruder? Es sind noch weitere Deutungen möglich. So kann es Mehk unbewusst auch darum gegangen sein, das Objekt Itt dadurch vor der geplanten Liquidierung zu bewahren, dass er es der eigenen Familie gewissermaßen eingliedert. Tatsächlich nimmt Itt bald danach Kontakt zu Mehks Leuten auf.

Bilder, Fotos spielen eine große Rolle in der Filmhandlung. Mawk erträumt sich ein Leben in der Nordprovinz Mae Hong Son, indem er oft Ansichtskarten von dort betrachtet. Dann wartet er wirklich auf dem Bahnsteig auf den Bruder und die Abreise, zuoberst im Gepäck das Bündel mit den Karten. Drei Minuten vor der Abfahrt trifft Mehk endlich ein. Mawk steht rasch auf, dabei fällt das Päckchen zu Boden, die Ansichtskarten verteilen sich. Während die beiden aufeinander zugehen, umstellen auf einmal Polizisten den Bruder. Mehk gelangt nicht mehr bis zu Mawk, auf dessen Gesicht sich ein Tsunami abspielt: Enttäuschung, Schmerz, Absturz in die Hoffnungslosigkeit. Dabei kommt Wind auf und die Böen verwehen alle Bilder von Mae Hong Son. Poetischer habe ich selten den Untergang einer Utopie dargestellt gesehen.

Ja, die Elemente … Da sind noch Feuer und Wasser. Mehk lässt die Fotos seiner Auftragsopfer nachher jeweils mit dem Feuerzeug in Flammen aufgehen. Da wird nicht nur ein Beweismittel vernichtet, der Vorgang hat auch etwas Magisches, Animistisches. Feuer bedeutet: auslöschen. Es ist das vernichtende Prinzip schlechthin. Es wird viel aus Revolvern geschossen, also gefeuert und getötet. Der Lärm der Schüsse wird wiederholt überblendet von dem eines prächtigen Feuerwerks am Nachthimmel über Bangkok. Das könnte als schlecht motivierte Reminiszenz an eine Szene aus „Brokeback mountain“ fehlinterpretiert werden. Die tiefere Bedeutung offenbart sich, als Itt nach seiner Verstoßung durch Mehk ein abendliches Feuerwerk zu sehen bekommt: Er wendet sich auf einmal entschieden ab und versucht noch zielstrebiger, Mehk wiederzugewinnen.

Itt ist dem Element Wasser nahe. Alles Leben spielt sich im oder mit oder am Wasser ab. Mehk und Mawk zog es schon früher auf den Fluss hinaus. Der durch HIV um seine Zukunft betrogene Mawk hält Kampffische in Wassergläsern. Als der innere Druck für ihn zu groß wird, wirft er eines um, das Wasser rinnt aus, ein Fisch zappelt auf dem Trockenen. Itt wohnt am Fluss, schaut beim Nachdenken auf ihn und fasst seine Entschlüsse. Wasser ist das verbindende Element zwischen ihm und Mehk. Im Penthouse, ihrer Zuflucht für Tage (oder Wochen?), hat er den frisch Operierten versorgt, ihn gewaschen, ihm die Wasserflasche gereicht: Zeit für deine Pille! Und er fragt kritisch: Du rauchst schon wieder? (Feuer ist das Zerstörende.) Itt, in allem so viel besser dran als Mehk, ist der fürsorglich Gebende, der liebend sich Unterordnende. Ihre Vereinigungen spielen sich nach oder in strömendem Regen ab, beim ersten Mal eingeleitet durch eine Badeszene. Wenn Wasser und Feuer zusammenkommen, gewittert es. Es scheint die Zeit des Monsuns zu sein. Es regnet wiederum stark, als Mehk am Gefängnistor von Itt abgeholt und binnen kurzem von unbekannter Hand erschossen wird.

Schnee besteht aus gefrorenem Wasser. Schnee verkörpert Reinheit, einen Lieblingsbegriff des Regisseurs. In Thailand schneit es nur etwa alle fünfzig Jahre einmal. Poj Arnon lässt es in der surreal wirkenden Schlussszene schneien. Itt, krank oder sterbend, kann wieder sehen, er betrachtet ein Video des längst toten Mehk. Wiedergefundenes Bild und wiedergefundene Zeit: Die Geschichte von Feuer und Wasser ist zur Ruhe gekommen.


3. Der Mann, der zu viel weinte ("Bangkok Love Story" im Spiegel der Kritik)

Ist das Internet Segen oder Fluch? Auf jeden Fall bedeutet es Demokratisierung, auch der Kritik. Jeder kann im Netz Rezensent sein. Ich selbst schreibe Buch- oder Filmkritiken, um weniger bekannte lohnende Werke etwas bekannter zu machen. Die großen Kassenschlager brauchen mich nicht. Und Schlechtem durch Einspruch zu mehr Beachtung verhelfen, das will ich nicht.

Gerade bei Filmen bin ich oft unsicher: Habe ich alle Details der Handlung richtig aufgefasst? Dann stöbere ich im Netz und entdecke regelmäßig Kritiken, die brauchbaren Werken mit Vergnügen die Unbrauchbarkeit nachzuweisen suchen. Und manchmal spüre ich, wie sich einer abarbeitet, um etwas abzuwehren und von sich selbst fernzuhalten.

Der Film "Bangkok Love Story" ist ein Musterbeispiel. Ich habe mehr als fünfzig Besprechungen gelesen, aus Europa, Nordamerika und Asien. Die eine Hälfte war scharf ablehnend, die andere Hälfte zu etwa gleichen Teilen frenetisch applaudierend oder Stärken und Schwächen des Films sorgsam abwägend. So viel Polarisierung verblüfft, zumal wenn das Publikum insgesamt recht angetan war.

Da ich den Film für gelungen halte, konzentriere ich mich auf das negative Echo. Habe ich einen schlechten Filmgeschmack? Fehlen mir die richtigen Maßstäbe? Zunächst fällt mir auf, wie emotional manche Kritik daherkommt. Einige bekunden, dass sie gelacht haben. Manches ist ihnen lächerlich vorgekommen - warum mir nicht? Andere haben das Filmende herbeigesehnt – für mich hätte der Film länger dauern können.

Untersuchen wir es genauer. Wie steht es mit den Fakten? Wie genau haben sie den Film angesehen? Ich ertappe einige bei groben Irrtümern. Einer glaubt, nur weil Mehks Mutter hustet und Auswurf hat, sei sie Tbc-krank. Tatsächlich leidet sie an Aids. Ein anderer wundert sich, wie Itt als Polizist tagelang dem Dienst fernbleiben kann. Dabei ist er nicht bei der Polizei, sondern – das Drehbuch wurde auf Druck der Zensur umgeschrieben – nur Polizeiinformant, angestellt bei einer Privatfirma; außerdem als Entführter entschuldigt.

Einer kommt sich sehr klug vor, wenn er kritisiert, ein Penthouse, von der Hochbahn und den Wolkenkratzern der City gut einsehbar, sei kein guter Fluchtort. Oder eben doch: Mehk hat von seinem hohen Ausguck die beste Übersicht und freie Schussbahn. Wir sehen, wie ein Anschlag auf ihn dort scheitert.

Ein anderer fragt: Warum muss Mehk vor der Flucht aufs Land erst noch ein Blutbad unter den Mafiosi anrichten? - Er erklärt es Itt: Wenn ich sie nicht töte, töten sie mich. Und tatsächlich werden sie ihn nach seiner Haftentlassung umlegen. Die Handlung ist schlüssig, nur nicht für unseren Kritikus. Manche finden Mehks Verhalten noch in anderer Hinsicht unmotiviert: Warum weicht er Itt aus, wenn er sich von ihm angezogen fühlt? Darum: Mehk ist ein mehrfacher Mörder, Itt arbeitet für die Polizei. Mehk muss nach traditioneller Moral für Mutter und jüngeren Bruder sorgen, für eine Bindung an Itt ist kein Raum. Sie kommen auch aus verschiedenen sozialen Schichten. Und vor allem ist er ein Killer, der weint – eine Unmöglichkeit. Er würde endgültig keiner mehr sein, wenn er sich auf Itt einließe.

Einer beschwert sich darüber, dass es zu wenig Sex gäbe, weniger als in der "Lindenstraße". Fein beobachtet – doch wir sind in Thailand, wo intimer Körperkontakt in der Öffentlichkeit verpönt ist. Der Film hat immerhin so viel Kraft, das Tabu einmal zu verletzen. Das ist das Grundübel dieser Art von Kritik: Sie sitzen in Berlin, London oder New York und legen den Maßstab an, der für heimische Filmemacher vielleicht gelten würde – wir sehen aber einen thailändischen Film, der für ein asiatisches Publikum gedreht wurde.

Ich bin den umgekehrten Weg gegangen. Ich habe versucht, mich mit einigen Grundzügen der dortigen Kultur vertraut zu machen. Natürlich kann ich den Film nicht wirklich mit thailändischen Augen ansehen … Dennoch ermesse ich, wie viel Reinheit dem Regisseur bedeutet. Reinheit? Eine hierzulande wenig vertraute Kategorie. Um Reinheit geht es, wenn Itt Mehk am ersten Morgen aufdeckt und zu waschen beginnt. Es ist auch eine rituelle Waschung. Die Kamera zeigt genau, wie Itt Mehk die Socken auszieht, die wenig gepflegten Füße reinigt. Die Füße sind die unedelsten Teile am Körper eines Thai. Indem Itt sie mit Sorgfalt behandelt, zeigt sich Hingabe. Da wird einem verziehen …

Soll auch ich diesen Kritikern verzeihen, die rasch fertig mit dem Wort sind? Sie sollten zuvor einsehen, dass ihre Kriterien unzulänglich sind. (Einräumen will ich nur, dass man sich an die exzessive Untermalung mit gefühlvoller Thai-Popmusik erst gewöhnen muss.) Es ist unübersehbar, dass ihre Positionen sich im Einzelnen oft widersprechen. So erscheinen die Aidsepisoden den einen als das einzig Lohnende an einem sonst schlechten Film, die anderen erklären gerade sie für vollkommen überflüssig. Nur weil es hierher passt: Im November 2009 hat die Katholische Studentengemeinde Deggendorf / Niederbayern den Film zusammen mit dem Gesundheitsamt gezeigt und ihn beworben als „Thriller und Schwulendrama auf höchstem Niveau“.

Blendet man alle Ablehnungen übereinander, erhält man ein Profil des typischen Angewiderten. Er ist so beschaffen: männlich, jünger und angelsächsisch. Regelmäßig äußert er, anfangs vom Film angetan gewesen, dann aber enttäuscht worden zu sein, und zwar nach etwa einem Drittel. Immer wieder dasselbe Verdikt: melodramatisch! Was ist da geschehen? Eben das: Mehk weint, er weint wiederholt und ausgiebig. Ein Mann, der weint, ist für sie schwer erträglich. Unerträglich ist ihnen ein weinender schwuler Killer. Und am unerträglichsten ein weinender schwuler Killer, der beim Sex die aktive Rolle spielt.

Die Art der Kritik an Poj Arnon ist mir seit langem vertraut. "Bangkok Love Story" verwendet die Mittel des Melodrams in subversiver Weise. Das hat schon Fassbinder getan – und wurde dafür seinerzeit ebenfalls kritisiert. Die gleiche Ablehnung hat das thematisch verwandte "Brokeback Mountain" hier und da erfahren, als es neu und noch nicht Filmklassiker war.


Einstell-Datum: 2017-01-20

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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