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Begegnung im Zug
Autor: Wäregern · Rubrik:
Lyrik

Wir trafen uns wieder, wie nach Tausend Jahren
Beinah hätten wir uns noch nicht mal erkannt
Wir fragten im Stillen, wer wir einmal waren
Und was uns Äonen früher verband

Es heißt zwar, dass Augen sich niemals verändern
Doch was ich deinen nach Tausend Jahrn sah
War fremder als die entferntesten Länder
In denen noch nicht mal im Traume ich war

Die Lippen, die einst Ich liebe dich hauchten –
Sie formten nun Worte aus Eisen und Stein
Wir saßen beinander und sprachen und rauchten
Tatsächlich jedoch warn wir beide allein

Examen, soso, und er wird Magister
Die Eltern noch immer, na das war ja klar
Die Freunde von damals, und alle Geschwister
Wie schön und wie schrecklich, egal und aha

Wir waren erleichtert, als dein Bahnhof nahte
Und du endlich meintest, du müsstest jetzt gehen
Du sagtest nicht Schade, ich sagte nicht Warte
Und da konnten wir uns noch einmal verstehen


Einstell-Datum: 2004-06-14

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 3.253.253.253.25 (4 Stimmen)

 

Kommentare


Das ist TTh
Kommentar # 1:
Autor: TTh, 14.11.2005 um 11:01 Uhr


wundervoll ... und so traurig-wahr.

Das ist almebo
Kommentar # 2:
Autor: almebo, 30.01.2008 um 17:10 Uhr


Gut, dass der Zugführerstreik noch nicht war,
alles andere, war mir von vornherein klar!

Sehr schön beschrieben!



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