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Clara, das Huhn mit der Gitarre oder die geheime Macht
Autor: Alfred Dietrich · Rubrik:
Sonstiges

Begleiten Sie mich auf eine Reise in die geheimnisvollen Welten unseres Ichs und ich werde Ihnen zeigen, dass dieses Ich, von dem wir glauben es zu sein, nur einen kleinen, geradezu winzigen Teil unserer Persönlich-keit ausmacht. Und dieser andere Teil, den wir im Allgemeinen als unser Unterbewusstsein bezeichnen, ist zugleich Teil einer Welt, die außerhalb von uns zu liegen scheint, der uns aber auf geheimnisvolle Weise mit dem Wissen dieses Universums verbindet - nur erfahren wir recht wenig davon! Das heißt, gelegentlich schon: In besonderen Situationen hebt sich für einen Moment der Vorhang und lässt uns einen Blick werfen in eine andere, vor unserem Verstand verborgene, Ordnung. Und das, was wir dort sehen können, ist nicht nur erstaunlich, sondern geradezu unfassbar! Es scheint allen naturwissenschaftlichen Gesetzen zu widersprechen. Glauben wir zumindest!
Richard Feynman, einer der weltberühmtesten Quantenphysiker hingegen meint: „Wir sollten die Natur akzeptieren wie sie ist - absurd“!
Wenden wir uns also dem Absurden zu und das beginnt bereits mit den außerge-wöhnlichen Leistungen der so genannten Savants. Savants sind Menschen, deren Gehirn zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist, die aber keinesfalls allein durch veränderte Strukturen des Gehirns erklärbar sind, wie es einige Wissenschaftler gerne behaupten. Dahinter steckt weitaus mehr, als wir es uns zu träumen wagen. Und die Fragen, die dieses „mehr“ geradezu herausfordert, lassen unsere Existenz in einem völlig neuen Licht erscheinen.
„Wir sind nicht nur von dieser Welt“ lautete der Titel eines Buches von Hoimar von Dithfurt. Wir werden im Verlauf noch sehen, wie recht er damit hat.
Und um das zu erkennen, müssen wir keinesfalls vom Pfad kritischen Denkens abweichen. Wir müssen nur die richtigen Fragen stellen. Damit hoffe ich zugleich einer neuen Rationalität den Weg zu bereiten. Denn erst wer erkennt, dass diese Welt tatsächlich mehr ist, als nur eine Ansammlung von Atomen, ja, dass dahinter sogar ein geistiges Prinzip steckt, und das wir alle Teil dieses geistigen Prinzips sind, wird sich auf der Suche nach sich selbst nicht mehr fragwürdigen Methoden oder gar Menschen zuwenden, sondern wissen, dass er selbst Teil jener Kraft und jenes Wissens ist, die uns allen zur Verfügung stehen. Für deren Gebrauch benötigen wir keinen Guru, Priester oder gar Erzengel Gabriel. Letzteren nimmt die Esoterik gern in Beschlag.
Und dennoch ist es nicht zufällig, dass esoterisches Gedankengut sich vermehrt in der westlichen Welt ausbreitet. Es ist nicht einfach nur eine unbestimmte Sehnsucht nach einer spirituellen Bedeutung unseres Daseins, die vielfach an die Stelle der herkömmlichen Religionen getreten ist. Es hat durchaus nachzuvollziehende Gründe. Jedoch erscheint es mir wichtig, diese Gründe so weit als möglich einer sachlichen Prüfung zu unterziehen, um nicht wieder einer gefährlichen Irrationalität anheim zu fallen, die immer wieder zu Intoleranz und geistiger Abhängigkeit geführt hat.
Somit werden wir uns, wie ich hoffe, auf recht unterhaltsame Weise, mit den unglaublichen, und scheinbar vor unserem bewussten Verstand verborgenen, Fähigkeiten unseres Gehirns befassen und uns dabei auch Themen wie Telepathie (Gedankenübertragung), Präkognition (Dinge voraussehen) Geistiges Heilen und Nahtoderfahrung zuwenden. Gibt es das, oder ist das alles nur esoterisches Ge-schwätz? Und sollte es das geben, steht es dann wirklich im Widerspruch zu unserem naturwissen-schaftlichen Weltbild? Ist diese, unsere Welt, überhaupt real? Bieten Nahtoderfahrungen wirklich einen Blick in eine andere, geistige Welt, aus der wir einst gekommen sein sollen und in die wir möglicherweise zurückkehren? Oder sind sie nur eine Täuschung unseres Gehirns, um uns das Sterben zu erleichtern, wie manche Wissenschaftler glauben?
Wir werden im Verlauf das Für und Wider sorgfältig gegeneinander abwägen. Wie wir überhaupt uns kritisch allen Fragen stellen werden. Was bei aller kritischen Betrachtung dennoch an Greifbaren, oder sagen wir besser Wahrscheinlichem, übrigbleibt, ist erstaunlich genug. Es lässt nicht nur unser Dasein in einem ganz anderen Licht erscheinen, sondern bietet uns darüber hinaus ein völlig neues, und zugleich tröstliches Bild von unserer menschlichen Existenz.
Ach ja, und Clara, das musizierende Huhn? Ich hätte es beinahe vergessen. Sie wird uns bezüglich der Fragwürdigkeit mancher wissenschaftlicher Ergebnisse ein wenig auf die Sprünge verhelfen. Danken wir ihr dafür.
http://www.alfred-dietrich.de/wp-content/uploads/2013/12/Leseprobe-Clara.pdf


Einstell-Datum: 2014-09-06

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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