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DER TEST
Autor: Peter Boge · Rubrik:
Phantastik

DER TEST
Phantastische Erzählung

Personen

Die Toasker leben in einer immateriellen Welt. Aus ihr gehen zwei Brüder hervor, Isac und Kolke die gemeinsam eine Metamorphose erleben, wie kein anderer Mensch je zuvor, die Ihre Welt und unsere für immer verändern wird.
Kolke: Der Ältere, Eroberer, Erlöser der Tradition.
Isac: Der Jüngere, Nachdenkliche, Bewahrer der Tradition.

Inhalt

Eine Welt in der es kein Leid, kein Streben nach Besitz, in der das größte Gut die Liebe, es nur den Menschen und die Schöpfung gibt. Wahrlich das Paradies?
Zwei Brüder begegen sich auf die Suche, den Sinn des Lebens und den wahren Ursprung der Schöpfung zu finden. Dabei finden sie sich selbst und die Wahrheit das es keine Grenzen gibt nur ihre eigene Schöpfung hält sie Unbewusst im Bann.


Zum Buch


Das ist jetzt wirklich keine hergebrachte Entschuldingung bezüglich des völlig desolaten Zustandes der Gramatik bzw. der Deutschen Rechtschreibordnung, doch die Erzählung spielt in einer völlig anderen Welt so auch die Schreibweise.
Deshalb habe ich das Werk Schulbuchverlagen vorgeschlagen um dem suchenden Schüler die Möglichkeit zu geben hier sich selbst bzw. die "Richtige" Schreibweise, ganz abgesehen vom selbstüberlassendem Ende, zu finden. Mögen die Lehrer mit dem korrigieren Ihre Aufgabe finden um dem Titel auch Programm zu geben.

Irgendjemand der seine Meinung zum ersten Kapitel geben moechte? Vielen Dank im voraus.

Zu erhalten unter ISBN
ISBN: 3-8334-0349-7 EAN: 9783833403491

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Peter Boge

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D E R T E S T



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Was ist Realität?
Wo ist ...?
Wie sieht die Welt eigentlich aus? Was hält sie zusammen?
Wer Erkennt die Welt oder sich selbst?

Und was ist eigentlich unsere Aufgabe hier?

Es war einmal in einer Gegenwart, irgendwo hier bei uns.
Da geschieht ein Ereignis.
Zwei Kinder entdecken das Geheimnis.
Wo führt der Lauf des Lebens hin.
Warum erkennt der Geist das Nichts.

Herauswachsen, Umformen, Materialisieren.
Wahrheit oder Pflicht.





Kolkes Sicht


Auch wenn die Nachwelt, meine Geschichte als absurde Phantasie, eines jener Entrückten, ab tun möchte, so ist es doch meine Pflicht die Geschehnisse darzustellen.
Für mich ist es recht Schwierig, in einer mir völlig anderen Kultur, in der ich nun Lebe, einen Weg zu finden.
Zwar hat es den Anschein, das es in dieser Welt eine Freiheit oder eine Selbstbestimmung des Lebenswandels gibt., doch zu sehr haben die Normen oder Kulturen oder auch Religionen den Werdegang eines Jeden unter Kontrolle.
Aber vielleicht sehe ich das auch nur so Extrem, da ich die Dinge aus einem völlig anderen Blickwinkel kennen lerne. Den Weg, den ich gegangen bin, unterscheidet sich von jeden anderen, der hier auf der „Oberfläche“ lebt.
Einsamkeit spüre ich öfters, auch in Menschenansammlungen, wo es mir so vorkommt einer unter vielen Individuen zu sein.
Auch der weitverbreitete Egoismus, welcher so Absurd erscheint, der sogar dahin gipfelt, das man Sorglos weiterleben kann, mit dem Wissen das Millionen Mitbewohner dieser Welt in bitterer Armut, bis hin zur Körperlichen und Geistiger Zerstörung dahin vegetieren.
Auf der einen Seite halten sich meine neuen Mitmenschen Haustiere. Versklaven diese um Freude, in ihr, so meinen sie wohl, einsames Leben zu bringen. Auf der anderen Seite Töten und Misshandeln sie genau diese Wesen um sie als Nahrungsmittel oder Versuchsobjekte zu nutzen.
Na ja, vielleicht gibt es auch keinen Sinn in diesem Verhalten. Auf Kanton warf man mir auch schon immer vor, viel zu sehr auf einen Sinn im Tun zu bestehen. Doch genau das brachte mich in diese Welt. Das Unglaublichste was mir sofort auffiel, war der Lebensrhythmus, dem die Menschen aufgrund der Tag- und Nachtzeit, von der Sonne bestimmt, auferlegt wird. Viele werden sich fragen: Was soll schon daran besonders sein?
Es ist Besonders, und es hat auch etwas Faszinierendes an sich. In jedem, so scheint es mir, ist ein Drang in einer bestimmten Zeit, sprich vom Erwachen bis zum Schlafen legen in der Nacht, ein Tagwerk zu vollbringen.
Ob es das Sammeln von Nahrung ist und die Zubereitung, das stetig wiederkehrende Handeln des Ordnen des Besitzes oder die Fertigung von neuen Gegenständen und natürlich die Festigung und Erweiterung von Macht über andere Menschen, durch einen Faktor den man Geld nennt.
Auch diesen Punkt verstehe ich überhaupt nicht. Mir kommt es Unlogisch vor, wie so gesagt wird. Es kann doch nicht angehen, das Jemand der keine oder wenig Weißheit erfahren hat, Kontrolle über viele Mitmenschen erhält?
Na ja, es scheint ich muss noch sehr viel Lernen um hier zu Überleben.
Einem fast schon verrückten Zustand habe ich es zu verdanken, das ich so Sorglos diese Welt bereisen kann. Man verehrt schon fast hier ein Metall, was auf Kanton keinen Wert hat, wir kennen sowieso keinen materialistischen Lebensstiel, das gemeinhin als Gold bezeichnet wird.
Ich weis schon gar nicht mehr wer mir den Rat gab eine große Menge hinüber zu bringen.
Kulturschock oder Sinnesschock, wie ich meine ersten Eindrücke in der Welt der vielen Dinge bezeichnen soll, weis ich nicht. So viel stürmte auf mich ein. Das auch hier alles einem stetigen Wandel unterliegt, vielleicht noch mehr als in Kanton zeigt sich in der Vielfalt allen Lebens.
Da gibt es Wesen die, die Lüfte bewohnen, aber bis Heute ist mir noch keines aufgefallen, welches ganz auf den Kontakt zum Boden verzichten kann.
Ganz im Gegensatz zu den Wesen die im Wasser leben. Denen bleibt wohl nichts anderes übrig als ich ihrem Element zu verweilen.
Wie unendlich Froh, bin ich doch das es zu den unseren Vorzügen gehört viele Welten zu besuchen. Wobei jedem Bewusst sein sollte, das es noch weitere unglaublichere Formen von Existenz gibt.
Diese materialistische Welt hat den Vorzug die unterschiedlichsten Formen zu besuchen, ohne die eigene Existenz zu verändern. Das ist vielleicht der Preis den ein jeder hier zahlen muss. Arbeit um seinen materialistischen Leben nachzugehen.
Kreieren gehörte schon auf Kanton zur Aufgabe eines jeden. Doch der Umfang den die Menschen hier betreiben hat wohl kein absehbares Ende. Wie unendlich Mühsam erscheint mir dieses Streben, wo ich doch weis das nur der Gedanke den selben Erfolg bringen kann.
War es das Paradies das ich verlassen hatte? Der Ort von dem diese Menschheit so fasziniert ist, der Erstrebenswert scheint und nach dem ein jeder auf seine Art sucht?
Vielleicht hatte ich auch nur den richtigen Zeitpunkt für den Aufenthalt auf der Oberfläche gewählt.
Alles schien in Aufbruchstimmung. Hier erkannte man das die Welt die lange Zeit Groß und Einzig schien nur ein Staubkorn in der Weite der Unendlichkeit war. Hier gab es nur ein Problem. Man musste all seine Dinge mit sich führen die ein Überleben erst ermöglichte. Eine Irrwitzige Vorstellung im Vergleich zu meiner Vergangenheit. Trotzdem gab es den Überlebenskampf. In dieser, nicht auf Weitsicht oder ein Miteinander aufgebauten Welt, blieb es dem Einzelnen überlassen seine Existenz zu verteidigen. „ Friss oder Stirb“, gehörte zu den ersten Aussagen die mir die „Oberflächlichen“, so nenne ich Still bei mir diese Art von Menschheit, bei zu bringen versuchten.
Was man alles benötigt nur zum Überleben. Ein Bett, einen sicheren Ort, die Nahrung muss durch und mit Dingen vorbereitet und zubereitet werden. Fortbewegungsmittel um die Orte zu erreichen um Arbeiten oder Erholung zu suchen. Bis hin zu Waffen die gegen andere Menschen gerichtet werden um sein eigenes Überleben zu sichern.
Ist dieses Wort nicht schon Verrückt? Gibt es den etwas was höher bewertet werden kann als das Leben? Sagt das Wort –Überleben- nicht schon aus, das der Jenige der es benutzt seine eigene Existenz höher bewertet als alles andere. Sogar in Kauf nimmt die Welt um sich herum völlig zu vernichten nur um seinen Anspruch und seine Vorstellung vom Überleben „Überleben“ zu lassen.
Da sag noch einer ich hätte absurde Gedanken.
Wie sollte man diesen immer stetig werdenden Fortschritt dieser Gesellschaft erklären?
Nun so wie es mir daliegt, kann dies nur an dem natürlichen oder von einer Gemeinschaft künstlich geschaffenen Rhythmus liegen. Rhythmus?
Ich gehe davon aus das die Gruppe von Menschen, die es schaffen sich eine Basis, wie eine Zeit oder einen bestimmten Lebenswandel, ob mit Regeln oder Gesetzen, die zu folgen Lebensnotwendig werden, in einem Umfeld kreieren. Erfolgreicher werden, als die Nachbarn wenn sie es schaffen den Rhythmus stetig zu steigern.
Es gibt hier auf der Oberfläche Kulturen die es zuerst mit astronomischen Berechnungen geschafft haben, den in ihrem Glauben besten Zeitpunkt für Aussaat oder Vorhaben so genau zu treffen, das sie Erfolgreicher waren als die Kulturen ihres Kreises. Auch wenn aus heutiger Sicht die Berechnungen sich nicht immer mit den Heute geläufigen gleichen, muss man wohl zugeben das sie Erfolgreicher ohne Einsatz von Technik in unserem Sinne, als es die jetzige globale Kultur ist.
War das ein Geheimnis das der Welt Offenbart werden sollte. Oder liegt auch eine Gefahr im erhöhten Rhythmus? Wenn der Grundbegriff der Liebe eingehalten wird, so durfte jeder weltliche Umstand zum Erfolg führen.
Bedeutet es aber nicht auch das derjenige, der die Zeit kontrolliert die Macht über sein Volk hat? Wenn
derjenige der über die Menschen herrscht, das im Sinne der Gegenseitigen Geben und Nehmen handhabt und keine Macht oder Ausbeutung der eigenen Menschheit, einem sichtlich nur auf einem Gedankenmodel aufgebauten System, opfert, Dann kann es zu einem Fortschritt kommen. Vorausgesetzt, kein Individuum wird gezwungen diesem Rhythmus zu unterliegen. Es besteht immerhin die Möglichkeit das andere Einflüsse für einen Fortbestand erforderlich wären. Denn wenn eine Stagnation im Rhythmus auftaucht und nur das Wiederholen erlaubt wird. Läuft dieses System unweigerlich in den Stillstand. Wird demnach vom Flexiblen abgelöst.
Wie erkennt man nun welcher Rhythmus momentan in einer Gesellschaft herrscht?
Nun da gibt es wohl einige, der offensichtlichere ist die Musik die das Seelenleben der Menschen offenbart. So etwas schönes gab es auf Kanton nicht. Sie konnte einen weit weg von dem Ort bringen den einen Umgab und spielte mit den Gedanken.
Langsamer Rhythmus bedeutet gemächliche Zeit. Ein Ausruhen nach dem Schaffen oder Vorbereitung vor einer Schaffungsphase. Schnellerer bedeutet den Umbruch und das Fortschreiten bis hin zum Kollaps eines Systems.
Die Erinnerungen schwinden so langsam, weil es hier so viel zu Erleben gibt. Langsam fühle ich wie sich meine Gedanken dem Leben hier anpassen und Stück für Stück vergesse ich mein Leben auf Kanton.





ISAC

Eigentlich fing alles so an wie bei jedem Menschen. Ich wurde Geboren. Auf natürlicher Art von meiner Mutter Arsasis, mein Vater heißt Nepko. Ich erblickte das funkelnde Leuchten der Norsen die schon seit Ewigkeiten Kanton ohne nachzulassen erhellen.
Ich wuchs in eine Familie hinein, in der es keinen Machtanspruch gab, keine Verbote oder Maßreglungen. Nicht einmal Bedenken oder Normen lernte ich kennen, nur das Vertrauen in mich, meine Eltern. Deshalb war mir von Früh auch klar das sie nicht Allheilmittel in der neuen Welt waren.
Ehrfurcht ist wohl das Eheste was zutrifft, wenn ich den Umgang mit den Familienmitgliedern bezeichnen soll. Familie war jeder Mitmensch und so war es nicht ungewöhnlich das ich die leiblichen Eltern nicht immer sah. Doch auf eine unbeschreiblichen Art gab es die Verbindung zu ihnen, die mich und meine Geschwister immer wieder in unser Haus versammeln ließ.
Haus ist vielleicht der falsche Ausdruck. Die Orte an denen wir uns heimisch fühlten und den man seltener wechselte, war vergleichbar mit einem anderen Lebewesen. Wir nennen den Ort wo die Familie lebt, das Atlon. Jedes Atlon ist anders, es versorgt uns mit Nahrung und veränderte sich ständig. Es passt sich der Umgebungstemperatur und den Wetterbedingungen an. Es wächst sogar, wenn es will und wir hatten viel Spaß damit mit ihm oder ihr zu kommunizieren.
Die Weisheit und Erfahrung vieler Bewohner die in ihr - ihm lebten gab es an uns weiter und Unterrichtete die Kinder und die Erwachsenen. Eigentlich gab es keinen großen Unterschied zwischen uns Kindern und den Älteren. Wir waren vielleicht mehr bestrebt, die Welt im Spiel zu erforschen und weniger Ernst Nachzudenken. Das Abenteuer war für uns Kinder wichtiger als ständig Erkenntnis zu erlangen. Die Erwachsenen verhielten sich auch eher so, das sie nicht so sehr die anderen Mitmenschenwelten erkundeten, um wie wir, viele Atlons kennen zu lernen. Sie warteten auf ihre Kinder um sie zu versorgen und um uns zuzuhören. Zwar gab es auch mal Missverständnisse wenn wir Geschwister uns zu sehr um unser Wohlergehen kümmerten und die Studien vergaßen.
Aber jedem in unserer Welt war Bewusst, das jeder Mensch, der eine Früher der andere Später, ohne Druck von Außen, seinen Weg gehen würde um das Leben weiterzuführen.
Den Begriff Allein sein oder Einsamkeit lernte ich viel später kennen. Auch die daraus entstehende Selbstbefreiungsmethode sollte zum Verhängnis werden.
Kanton war ein großer lebender Organismus. Alles was uns umgab lebte und bestimmte uns auf einer Art und Weise. Die Atlons waren lebende Strukturen, die aus der Aksis hervorgingen. Die Welt auf der wir uns bewegten war Weich und ohne jede Art von Härte oder Kanten. Dort wo man seinen Fuß auf die Aksis setzte, gab diese nach. Vergleichbar mit einem großen Pudding. Es gab zwar „härtere“ Zonen, trotzdem war alles in einer ständigen fließenden Bewegung.
Unser Atlon war noch sehr Jung, im Vergleich mit seinen Nachbarn. Mein Großvater war einer der Weisen die, die Kunst der Beherrschung über Aksis so faszinierend aufzeigen konnte, das sogar so von ihm gesprochen wurde als sei er wirklich noch unter uns am Wirken.
Oft erzählten meine Eltern, wenn wir uns mal gemeinsam Schlafen legten, von seinen Taten und wie er als junger Mann dieses Atlon erschaffen hatte.
Durch Groessvaters Studien im Mangan-Tower, das höchste Atlon in Kanton und das im Zentrum sich erhob, unser geheimnisumwobene, geistige Wissensbank, erfuhr er wie Aksis zu verändern war. Durch reine Willenskraft und Glaube an Kantons Ideale, erschuf er unser Atlon aus der Aksis.
Dieser Vorgang muss lange gebraucht haben, den erst im hohen Alter konnte sich Groessvater um eine eigene Familie kümmern. Das Atlon versorgte meinen Vater mit allen nötigen, den Großvater verließ Kanton um nicht noch Älter zuwerden, gemeinsam mit der Großmutter. So wuchs mein Vater in diesem Atlon auf und verbrachte sein Leben damit, das Werk seines Vaters weiterzuführen.
Jedes Mal wenn ich in ihm verweilte spürte ich das dieser Ort von Vater geprägt war, ich konnte vor ihm nichts verbergen. Warum auch, da es keine Erfordernisse gab sein Leben zu verbergen.
Alle Dinge die wir Dachten oder Taten gingen direkt in die Aksis über. Sie umgab uns ständig. Auch unsere Kleidung war ein Teil der Welt. Sie verhüllte uns und umgab einen Jeden, wenn wir außerhalb der leiblichen Familie waren. Durch den engen Kontakt mit diesem Teil von Aksis lernten wir schon Früh unsere Gedanken auf die Welt zu übertragen.
Wer gut war, konnte so ständig Farben oder Muster aus sich, nur durch Gedankenkraft schaffen. Das war auch von allen Erwünscht, sonst würde alles in dieser goldgelben Farbe erleuchten, die, die Grundfarbe der Aksis ist.
Der ständige Kontakt mit Aksis lies uns nie allein, überall wo es uns gefiel gab sie uns zu Essen. Unsere Nahrung bestand hauptsächlich aus dem einzigen festeren Material, das wir kannten und war deshalb auch so besonders. Form, Farbe oder Geschmack wurde genau nach unseren Wünschen materialisiert und wuchs so aus Aksis binnen eines Gedanken heraus. So wurden wir mit allem wichtigen versorgt. Kleidung, Nahrung, Wissen ohne auch nur ein Anzeichen von Forderung.
Wenn ich mal für mich sein wollte, erschuf ich in unserem Atlon einen kleinen Raum. Richtete ihn so mit den Dingen ein die mir gefielen und verfiel oftmals in einen langen Dialog mit Getan, so nannten wir unser Atlon.
„Na kleiner Isac Tun, was Beschäftigt dich?“ Über mir schalte sich eine Kugel aus dem Gewölbe und hing an einem Zapfen über mir. Nur mein Kopf schaute aus Aksis heraus. Bequem und leicht wie Schwerelos und Geborgen, Sicher und Warm wollte ich Genießen.
„Beschäftigt? Was ist das?“ fragte ich meiner Unwissenheit wissend.
„Na, du hast aber Fragen.“ antwortete die Kugel mit dem surrenden Ton den auch die Erwachsenen hatten und der mich immer Aufhorchen ließ.
„Beschäftigung ist die Art die dir Zugrunde liegt. Eine Bestimmung die uns unterscheidet.“ antwortete Getan.
„Hm,. ich will aber nicht anders sein. Als mich so werden wie du.“ Mit Spannung wartete ich ab was geschah. Doch nichts passierte.
„Isac Tun?“ surrte die Stimme aus der jetzt blauen Kugel, auf der sprudelnde rote Blasen zerplatzten.
„Ja, ich warte. Wann erfüllst du meinen Wunsch?“ sagte ich und blickte erstaunt auf den Zapfen der im Rhythmus in vielen Farben blinkte.
„Das kann ich dir nicht erfüllen. Wir sind so verschieden wie wir Eins sind. Ich Existiere aus dir und du Existierst von mir. Nichts kann uns gleich werden lassen. Das wäre das Ende.“
„Das Ende? Was ist das Ende?“ langsam wurde ich Ungeduldig.
„Kleiner Isac Tun warum stellst du so schwierige Fragen? Nun gut, das Ende wäre der Anfang eines Lebens ohne uns. Das Ende von mir und dir, und allen die je gelebt haben. Aber auch der Anfang eines anderen Endes.“
Es erschien mir sehr Wirr. Nach einer Antwort klang das nicht, so schien es mir.
„Zeig mir die Norsen, bitte.“ bat ich um meine Unsicherheit zu verbergen und um keine Antwort zu geben.
Das Gewölbe schob sich zur Seite. Die vielen funkelnden Lichter am Zoom, so nennen wir das große Gewölbe das Kanton umgibt, erzählte uns die Geschichten der Vergangenheit. Es war das einzig Beständige und veränderte sich nie. Keiner nicht einmal Aksis vermochte die Norsen zu bewegen oder sie zu erreichen. Auch zeigte sich dort oben niemals etwas was die Vorfahren auch nicht schon gesehen hatten.
Nur der Regen, der aber auch nur zu bestimmten Rhythmen auftrat, war ein wundersames Zeichen was von den Norsen Kanton erreichte. In dieser Phase fanden die Großartigsten Feste statt.
Überall wurden Behälter gebildet um diese Kostbarkeit aufzufangen. Es gab nur eine Gemeinsamkeit mit Aksis. Wir brauchten beide Wasser. Grosse Becken versorgten Kanton. Springbrunnen und Wasserspiele gehören zu den Ereignissen.
Doch das wohl unglaublichste muss Tosk sein. Eine Tagesreise vom Zentrum entfernt lag es . Eine Wassermenge in stetiger Bewegung, manchmal in tosenden Donner an Aksis schlagend, weitete sich Tosk aus, umschloss damit ganz Kanton, bis hin zum Zoom, aus dem die Norsen vor langer Zeit aufgestiegen waren, um das erstemal das Wasser Regnen zu lassen.
Aus dieser Bewegung materialisierte sich Aksis, das fester als Tosk wurde um uns Toaskern, so nannten wir uns Menschen, das Leben zu ermöglichen. Die Legende besagte das wir von einem nicht zu benennenden Norsen, der hoch über dem Mangan-Tower am hellsten unsere Welt bestrahlte,
auf Aksis gefallen waren und so dem Regen gleich Kanton vervollständigten und die Vollkommenheit des Lebens erschufen.
Für mich, zu dieser Zeit, nach anderen Begriffen gesehen, zehnjährigen, war die Welt die uns umgab Klar und ohne Sorgen.
Ich kannte weder Krankheiten oder eine andere Form von Leid. Nicht einmal die Spiele die wir erlernten beinhalteten einen Sieger oder Verlierer. Zwar gab es eine Art von Kräftemessen, aber nur um sich Gegenseitig zu stärken. Rivalitäten sind Unbekannt.
So lag ich gut Behütet und blickte zu den Norsen hinauf und erwartete das nächste Ereignis.


Einstell-Datum: 2005-08-15

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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