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Was bleibt einem übrig, als diese eine Sache als Alternative
zu haben?
Ok, man könnte es noch zu einem Türstopper missbrauchen,
aber würde man dem Buch dann noch gerecht werden?
Man würde den Sinn verlieren. Deshalb bleibt einem nur diese
eine Alternative übrig, oder etwa nicht?!
Mit Günter Grass Blechtrommel auf randalierende Jugendliche
einschlagen, ihnen die Divise beibringen wollen,
diese eine Geschichte nahezubringen, es bleibt als einzige
Möglichkeit. Dem Prinzip folgend, das bekannte Sprichwort,
Wissen hineinzuprügeln, trifft voll zu.Ansonsten hätte man
auf der ganzen Linie versagt. Plötzlich, so als würde man
auf den richtigen Moment warten, schlägt man
dann im Blechtrommelrythmus auf diese randalierenden
Jugendlichen ein, die nur zufällig und ganz von selbst in
deiner Nähe sind.
Sie müssen jetzt herhalten für alles, was in der Generation
nicht stimmt. Diese Jugendlichen, sie müssen den ganzen Mist
ertragen. Hoffe, sie so wenigenstens mit Wissen der anderen
Generation zu versorgen.
Oder dieser vielgelobte, hochgeschätze Goethe; zu
überbewertet meiner Meinung nach. Wer versteht heute noch,
dass dieser Goethe,
ein Liebling der Mächtigen, die in seiner Zeit tonangebenden
Revolutionen missbilligte, nur weil er Angst hatte seine
Tantiemen zu verlieren. Von einem zu seiner Zeit bekannten
Kritiker und Kollegen kritisiert worden ist; Bücher die nie
veröffentlicht werden, seien mehr von Bedeutung, als diese,
die berühmt und großartig gepriesen worden sind; so sagt
Friedrich Schlegel.
Dabei war auch Friedrich Schlegel ein Heuchler. Auch er, der
Goethe verfluchte, kritisierte und hasste von ganzem Herzen,
wurde zum Ende hin Professor an einer Universität und
unterrichtete Literaturwissenschaft. Ab diesem Moment war es
vorbei mit dem großen Denker und Kritiker. Er war nun auch
einer der Speichellecker der Großen.
Nun schreibt man über seinen großen Hass und seine Abneigung
gegenüber Grass, der als Schriftsteller mehr schlecht als
Recht schreibt, und gegen Goethe, diesen überschätzten
Unfall der Literaturgeschichte. Wobei im Hintergrund, nach
einer durchzechten Nacht, der Fernseher spielt, auf
Wiederholung eingespeichert, Fear and Loathing in Las Vegas,
diese einfachen Wahrheiten des einfachen Dorgensüchtigen von
einem überragenden Johnny Depp, wobei die Freunde, besoffen
und zugedröhnt, auf dem Boden der kleinen Studentenwohnung
liegen und zusammen wurde vorher das gemeine Leben verflucht
wurde.
Man debattierte über Gedichte, über Lyrik, über Prosa, über
die Relativitätstheorie und im Stile des Clubs der toten
Dichter,
trug man sich die eigenen Texte vor. Lästerte über diese und
jene Dinge. Proklamatiert die einfache Tatsache, Es gibt
keinen Morgen!
Nach diesem Motto würde der Abend nun in wilde Sauerei und
Sucht ausarten bis zum Morgen; mit der Kiste Grapefruit´s
auf dem Rücksitz.
Morgen würden die schlimmen Erinnerungen und Flashbacks in
langsamer und qualvoller Weise kopfschmerzbereitend
zurückkehren.
Man würde es verfluchen. Man würde es nie gewollt haben, man
wird es stets bereuen.
Einstell-Datum: 2011-06-27
Hinweis:
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