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Die Welle
Autor: Karin Berthold · Rubrik:
Lyrik

Die Welle

Sie türmt und bricht -
im Dunkel, im Licht,
sie schäumt und brandet,
sie träumt und strandet,
sie braust und zertrümmert,
sie saust und verkümmert,
sie zürnt und sie schreit,
sie stürmt und befreit,
sie trägt und verschlingt,
zerschlägt und verspringt,
sie strömt und sie kracht,
sie dröhnt und sie lacht,
sie streift und zerstört,
sie greift und beschwört,
sie säuselt und wiegt,
bäumt sich, versiegt,
sie trennt und vereint,
sie brennt und sie weint.
So lüstern! Wir lauschen.
Dem Flüstern und Rauschen.
Ach, dass sie uns bliebe, die Welle der Liebe.


Einstell-Datum: 2008-01-05

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 4.674.674.674.674.67 (3 Stimmen)

 

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