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Gazellengleich
Autor: Mathias Will · Rubrik:
Lyrik

Heute Nacht gazellengleich durch die Steppe gerannt
in der Linken den Koffer
blutüberströmt von Schafen geträumt
Blumen nur dort gesäht, wo vorher keine waren
Kleine weiße, mit im Wind nickenden Köpfen
Lila, stolz erhobene, rosa, zum Himmel gereckte.

Lag dort sein schlafender Körper?
Auf dem harten Gras im flachen Land,
die Lungen gefüllt mit hellblauer Luft,
sang er von seiner Liebsten.
Dieser Gesang, diese Spur war noch frisch
Er roch an ihrer Haut, wie ein Tier.


Einstell-Datum: 2007-12-27

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 333 (1 Stimme)

 

Kommentare


Das ist Arjuna
Kommentar # 1: Gazellengleich
Autor: Arjuna, 07.01.2008 um 14:28 Uhr


Ich finde den Text schon interessant.
Dennoch fehlt mir die Klarheit.
War die erste Strophe ein Traumbild, agiert hier ein Er oder eine Sie?
Unklar auch: wer ortet "seinen" schlafenden Körper?
Und wie kommt er - als schlafender Körper - dann dazu, von der Liebsten zu singen? Ist alles nur ein Traumbild?

Er roch an iher Haut..aber wann und wie kam "Sie" ins Spiel?
Was ich damit sagen will : zuviele offene Fragen werden für den Leser - den man ja erreichen will - leicht uninteressant.
Gruß, Arjuna


Das ist Karoline
Kommentar # 2: Gazellengleich
Autor: Karoline, 10.02.2008 um 13:24 Uhr


Jemand rennt gazellengleich durch die Steppe - warum eigentlich? Flucht? Wovor? Und warum blutüberströmt? Er erinnert sich an die Liebste. Er singt von ihr, aber wie kommt sie auf einmal her, dass er an ihrer Haut riechen kann? Lieber Matthias, ich finde die Sprache schön poetisch, aber die offenen Fragen machen mir das Ganze nicht verständlich. lg Karoline


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