Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Amnesty International

Love all Animals

 
Heinrich Heine und Elise Krinitz, genannt die Mouche
Autor: Gerd Stargard · Rubrik:
Lyrik

Winter 1856

Heine

Deine Worte berühren mich so zärtlich,
als streichelst du mein Haar,
doch die Zeit, sie rieselt wie Sand -
und bald schaufelt jemand mein Grab!

Mouche

Mich blendet fast der weiße Schnee,
der sich dort draußen jährlich türmt -
so grüßt mich der Winter - Adieu! -
Du wanderst schon hinterm Horizont.

Heine

Wirst du an meiner Ruhestätte weilen?
Bedenke, unterm Schnee liegt nur ein Skelett!
Meinst du, ich wäre auf dem Mond gewesen,
der dich vielleicht nicht schlafen läßt?!

Mouche

Ach, falls du unsichtbar geworden bist -
so höre ich dich unter vielen Stimmen.
Du sprichst mit mir durch deine Verse,
als hättest du nie aufgehört zu dichten!

Copyright by Gerd Stargard

(2009/2015)


Einstell-Datum: 2009-07-12

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Dieser Text wurde noch von niemandem bewertet.

 

Kommentare


Zu diesem Objekt sind noch keine Kommentare vorhanden.

Um einen Kommentar zu diesem Text schreiben zu können, loggen Sie sich bitte ein!

Noch kein Mitglied bei versalia?



Vorheriger Text zurück zur Artikelübersicht Nächster Text


Lesen Sie andere Texte unserer Autoren:
Ostern · Frühling · Von der Angst ·

Weitere Texte aus folgenden Kategorien wählen:
Anekdoten · Aphorismen · Erotik · Erzählungen · Experimente · Fabeln · Humor & Satire · Kolumne · Kurzgeschichten · Lyrik · Phantastik · Philosophie · Pressemitteilungen · Reiseberichte · Sonstiges · Übersetzungen ·

Aus unseren Buchrezensionen


Ein zwei Wolken am HimmelBinkert, Dörthe:
Ein zwei Wolken am Himmel
Nina Mathis wohnt im Süden Deutschlands. Ähnlich wie ihr Lebenspartner Leo, arbeitet sie in der Buchbranche, er als leitender Angestellter eines Buchverlags, sie als selbständige Künstlerin, die recht erfolgreich mit dem Entwerfen von Buchumschlägen ist. Sie haben Kinderwünsche hinten angestellt und besonders Leo träumt von einem [...]

-> Rezension lesen


 So etwas wie FamilieChazal, Pierre:
So etwas wie Familie
„Am Anfang war ich nicht so dafür. Ja, geradezu dagegen. Fabienne brachte mich dazu, ja zu sagen.“ So beginnt der ich - erzählende Gemüsehändler Pierre seine Lebensgeschichte, die ihn, den einsamen Wolf, von einem auf den anderen Tag zu einem Anderen macht. Denn als Helene, die Frau, die er so geliebt hat, die aber nur seine [...]

-> Rezension lesen


Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?


Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net



005 Micro Button 3  88x31 / SBS

Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Buchladen | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2017 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.011746 sek.