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Nahe dem Ufer liegt die Droste im Grase
Autor: Manfred H. Freude · Rubrik:
Lyrik

Nahe dem Ufer liegt die Droste im Grase
aus trunkenen Quellen ein Schöpfungsschrei
aber
alles so Dicht, Gipfel und Wolken
nicht Pfarrer Oberlin und Dichter Lenz im Steinthale
in wahnsinnigen drei Wochen, o Ideale

Aus verachteter Natur
werden Menschen zu Holzpuppen.
Ist dieser Himmel schöner als die Welt?
Zum Leben das Leben, mit Fleisch und Blut.

Soviel zwischen Tal und Himmel.
Graue Wolken mal unten mal oben.

Escape ins All, schmerzhaft den Kopf im Moos
aus trunkenen Quellen ein Schöpfungsschrei
Innen geplagt und zerrissen in Depressionen
kein Außen. Leere Mitte, nichts anderes.

Bewusstlos vor all den Träumen erscheinen
denkbare Bilder; nicht mir, nicht dir
Ein phalerae für das Heer der aqulifai
aber alles so dicht, mal unten, mal oben

Leere, volkommene Leere - in der Mitte.
Rechts und links saugen die Ränder ins Zentrum
doch dies ist wieder eine andere Geschichte
keine Nänie für Frühgeburten
Aus trunkenen Quellen ein Schöpfungsschrei.

Noch richtet sich die Welt nach meinen Worten
Alles hat doppelte Bedeutung und Kontiquität
Nichts war und nichts wird sein
Verkünden ewig wiederkehrend die Wellen








Aachen, 2004-11-09
Manfred H. Freude *1948 in Aachen
© 2004 MANFRED H. FREUDE



Einstell-Datum: 2004-12-15

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 1 (1 Stimme)

 

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