Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Amnesty International

Love all Animals

 
Ode an den Mond
Autor: Paul Spinger · Rubrik:
Lyrik

So bin ich oft, wie du der Mond,
Zeig meine dunkle Seite nicht.
Und jener Mann, der in mir wohnt
Ist ein Phantom, das niemals spricht,

Wie du ein eigenes Gestirn,
Und doch gebunden an die Erden,
Bande der Schwerkraft, die verwirrn,
Wenn wir des Nachts zur Sonne werden.

Wir leuchten nicht aus eigner Macht,
Doch geben wir die Helle wieder.
Man sieht ´s kaum, wenn die Sonne lacht,
Jedoch: auch wir gehn auf und nieder.

Wir runden auf und wir vergehen,
Mit uns ist niemand sehr allein,
Nein, nur wir selbst. - Uns zu verstehen,
Ist nicht ganz leicht, mein Mondenschein.


Einstell-Datum: 2008-06-14

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 333 (1 Stimme)

 

Kommentare


Das ist Mirea
Kommentar # 1: Mondgedicht
Autor: Mirea, 15.06.2008 um 10:30 Uhr


Viel besungen und noch mehr "bedichtet" ist er, unser noch nie unpopulär gewordener Erdtrabant...

Es ist interessant zu lesen, wie du ihn benützt, um dich ein bisschen, den Fantasiebegabten sogar ganz zu zeigen.


Was ich beim Lesen empfunden habe:
Das, was du mit diesem Gedicht von dir nicht preisgibst, regt gedanklich an. Es läßt dich für mich zum Protagonisten einer Kurzgeschichte werden.

Mirea



Das ist almebo
Kommentar # 2: Sehr schön, Dein Mondgedicht !
Autor: almebo, 20.06.2008 um 10:09 Uhr


Ja, ja so ist`s, dass unser Mond
mit seinem Schein uns reich belohnt
damit so mancher hier auf Erden
auch irgendwann kann "heller" werden

Nur manche Menschen tragen Trauer
weil dieser "Schein" ist nicht von Dauer.
doch oberhalb von einer "Wampe"
genügt schon eine Taschenlampe

Herzlichst
al



Das ist Mirea
Kommentar # 3: Ode an den Mond
Autor: Mirea, 29.06.2008 um 18:33 Uhr


Als "Schein" begriff ein junger Hund
den Lichtkreis um die Wampe
der Statue, bei der er angebunden,
der arme Kleine, ach...

Heulte dann fast eine Stunde
hinauf zur Taschenlampe.
Und glaubte fest, es sei das Licht,
von dem der Wolfsahn´ sprach.

Als endlich dann zur Mitternacht
das Herrchen ihn nachhaus gebracht,
schien rund und voll der Mond
den hat der müde Hund verschont...




Um einen Kommentar zu diesem Text schreiben zu können, loggen Sie sich bitte ein!

Noch kein Mitglied bei versalia?



Vorheriger Text zurück zur Artikelübersicht Nächster Text


Lesen Sie andere Texte unserer Autoren:
Trauernde Weiden · Abschied · Ein Tag Pe Be ·

Weitere Texte aus folgenden Kategorien wählen:
Anekdoten · Aphorismen · Erotik · Erzählungen · Experimente · Fabeln · Humor & Satire · Kolumne · Kurzgeschichten · Lyrik · Phantastik · Philosophie · Pressemitteilungen · Reiseberichte · Sonstiges · Übersetzungen ·

Aus unseren Buchrezensionen


Poesie der Idee - TagebuchHebbel, Friedrich:
Poesie der Idee - Tagebuch
Diese fast vierhundert Seiten sind bei Weitem nicht das vollständige Tagebuch des Dramatikers Friedrich Hebbel. Eine vierbändige, kartonierte Gesamtausgabe, jeder Band etwa 50 Euro und 500 Seiten, wäre (im Salzwasser- Verlag) auch noch zu bekommen. Des rascheren Überblicks wegen, den man mit dem hübschen Band aus der Fischer [...]

-> Rezension lesen


 Zeig dich, MörderBegley, Louis:
Zeig dich, Mörder
Jack Dana, der Ich - Erzähler des neuen Romans von Louis Begley, hat als US- Marine in vielen unterschiedlichen Ländern gekämpft, und er wusste sich auch immer der richtigen Sache verbunden. Auch nach einer schweren Verletzung und seinem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst, beschleichen ihn keinerlei Zweifel an der Richtigkeit [...]

-> Rezension lesen


Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?


Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net



005 Micro Button 3  88x31 / SBS

Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Buchladen | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2017 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.035844 sek.