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Raben
Autor: Wäregern · Rubrik:
Lyrik

Das Krächzen
Draußen, wo ich lang nicht war
Es wird ohrenbetäubend in der Nacht.

Schlafen sie denn nie?
Fragt mich ein älterer Herr
Gewissenhaft, es ist sein Job,
Nein, nicht mehr.
Nur manchmal ist es
Wie ein schwarzer Schleier
Auf meinem Gesicht
Ich bin dann jemand anders.
Ist das dann Schlaf?

Gedanken hab ich keine mehr
Da zischt Staub durch meinen Kopf
Die Farben wechselnd
Und in ihm spiegelt sich alles
Was ich sehen kann.

Er spricht jetzt von Wirkung
Und von Hilfe
Ein paar Wochen, sagt er,
Und sie werden der Alte sein
Ich nicke, wie immer
Wenn jemand redet.
Und der Mann lächelt falsch.

Das Fenster
Oder: als ob Glas durchsichtig wäre
Raben, jedenfalls, sind da keine
Trotz all des Lärms
Wohl Menschen, - eilend, schweigend -
Nachts wechseln sie die Farbe,
Gehen unter in der Dunkelheit.

Sie müssen jetzt schlafen.


Einstell-Datum: 2008-12-10

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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