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fleisch
Autor: M. H. · Rubrik:
Lyrik

steh auf fleisch,
erhebe dich und spiele,
beweg dich, los,
geh, geh endlich auf die bühne,
spiele mir ein leben.

setz sie endlich auf,
die schelmenmaske,
schneide mir grimassen,
mach mir wilde faxen,
lüg aus deiner frechen fratze!

und fleisch, nun tanze,
tanze bis zum morgen,
als fleisch sei ohne sorgen,
und öffne dich, gehorche,
jetzt gebe und empfange!

ja, fleisch - mach weiter,
los, empfinde, fühle, leide,
treib es immer mehr,
und wilder noch,
und immer weiter...

ach fleisch, sei da für mich,
ich bin so einsam,
sei fleisch für mich!
sei es für alle, die so sind wie ich,
ach fleisch, spielst du nicht?

komm, fleisch - nocheinmal!
nimm alles, gib noch mehr!
komm, komm!
ich will den nerv, das blut in dir,
fleisch, steh auf und spiel mit mir!

fleisch, das ist dein letztes stück,
führe vor den tanz des leids,
winde dich in qualen,
stirb für mich!
...und mach mich frei von dir.


Einstell-Datum: 2004-01-07

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 3.23.23.23.2 (5 Stimmen)

 

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