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krieg
Autor: M. H. · Rubrik:
Lyrik

es ist krieg in mir.
nachts das lauern,
im licht der sonne
erst die schlacht,
wenn der krieg in mir
an jedem tag mit mir erwacht.

es ist krieg in mir
und in jedem meiner worte...
ein plug durch ackerland getrieben.

mein tag ist ohne frucht geblieben
und abendliche feuerglut
verkleidet mein ruinenland
als meisterwerk in dunkelrot.

und wie meine augen glühen,
haben feuer zwischen uns entfacht
und für immer werden unsre narben
den zorn bezeugen seiner macht.

ich hab die liebe fast vergessen
ihre alten zarten farben
von ihrem duft war ich besessen
doch hielt ich schweres viel zu sacht,
hab ihn gespürt und aufgegeben.

weite erde, kurzes leben
nicht weit hat mich der krieg gebracht,
ich schweige über ferne tage.

zu seinen gunsten sinkt die waage,
seine stimme lacht.
wieviel hab ich an dich verloren,
krieg in mir
am tag an dem ich dich geboren
wich mein licht der nacht.


Einstell-Datum: 2004-01-07

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Bewertung: 2.52.52.5 (2 Stimmen)

 

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