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Literaturforum: Anleitung für La Dolce Vita, erster Versuch


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Forum > Sonstiges > Anleitung für La Dolce Vita, erster Versuch
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 Thema: Anleitung für La Dolce Vita, erster Versuch
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
20. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.12.2006 um 00:24 Uhr

dig deep
auch ohne weihnachten die kerzen brennen lassen.

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Kroni
Mitglied

145 Forenbeiträge
seit dem 21.08.2006

     
21. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.12.2006 um 18:10 Uhr

Die Grundbedürfnisse des Menschen:

Fressen, Saufen, [Zensiert],
Fernsehn und
nackt in der Sonne liegen.

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bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
22. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.12.2006 um 20:17 Uhr

tippen tippen tippen tippen tippen tippen...

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Uve Eichler
Mitglied

103 Forenbeiträge
seit dem 11.09.2003

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23. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.12.2006 um 13:08 Uhr

Auch mal andere verwöhnen.


Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden.
E-Mail Profil Homepage von Uve Eichler besuchen Nachricht senden Zitat
Gast873
Mitglied

1457 Forenbeiträge
seit dem 22.06.2006

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24. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 26.12.2006 um 16:58 Uhr

Die Liebste küssen und einen philosophischen Dialog führen, oder über die Gedichte des Lieblingsdichters (z.B. Hölderlin) räsonieren. Danach sterben. Elysium.

Gruß
Hyperion

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bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
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25. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.12.2006 um 20:10 Uhr

Diese Nachricht wurde von bodhi um 20:11:57 am 27.12.2006 editiert

Zitat:

Die Liebste küssen und einen philosophischen Dialog führen, oder über die Gedichte des Lieblingsdichters (z.B. Hölderlin) räsonieren. Danach sterben.

Ja, solche Gefühle/Gedanken kenne ich auch. (Oder der Baum erschlägt einen, während man mit der Geliebten zusammen in einer Waldhütte sitzt/liegt, perfekt verschmelzend, und so). Das hat was Absolutes. Aber das wäre gegen die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst, und die Chancen Möglichkeiten Potenziale des danach für weitere süße Momente. Es könnten dann ja noch zwanzig weitere Liebschaften folgen. ;) Oder man geht aus der sterbenwollenden Romantik raus und entscheidet sich - bewusst - für:
"Schatzi, was kochen wir denn heute Abend?" Was Leichtes, weil du ja morgen diesen wichtigen Termin hast...

Man kann sich den Zeitpunkt im Regelfall nicht aussuchen.

Räsonieren kannste auch hier. ;)

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Gast873
Mitglied

1457 Forenbeiträge
seit dem 22.06.2006

Das ist Gast873

     
26. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.12.2006 um 20:19 Uhr

Ach, glücklich sind vielleicht nur diejenigen, die nie geboren wurden, die des süßen Gefühls Überschwang und todessehnsüchtige Trauer, unendlich tiefe Trauer und Leid, nicht kennen.

Gruß
Hyperion, der Eremit

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bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
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27. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.12.2006 um 20:28 Uhr

Die, die nicht geboren wurden, können nicht glücklich sein, weil sie nicht geboren wurden.

Wir sind nun mal ungefragt da (keiner hat uns ein Probe-Abo auf die Welt angeboten...), also machen wir das Beste draus (sagt meine Mama immer). Jammern nützt nix (außer für die Literatur;)), so gesehen nützt es schon wieder was, aber nur für die Literatur.

Es grüßt einer, der mit dem situativ installationsfähigen Elfenbeinturm auf dem Buckel dennoch im Alltag der Welt rumstolpert.

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Kroni
Mitglied

145 Forenbeiträge
seit dem 21.08.2006

     
28. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 27.12.2006 um 22:46 Uhr

Diese Nachricht wurde von Kroni um 22:52:12 am 27.12.2006 editiert

Diese Nachricht wurde von Kroni um 22:47:12 am 27.12.2006 editiert

La dolce vita - logisch daß für das teutsche Nachwuchsgenie sowas mit Melancholie, Tiefe, Trauer, Ritter, Tod & Teufel zu tun haben muß.

Die letztendlich irgendwann erfolgende Einsicht in die Mediokrizität desselben hat immerhin einen Vorteil: ab diesem Zeitpunkt kann man es sich leisten, bei "dolce vita" von nackten Leibern, erdigem Merlot (beides von der Sonne verwöhnt), dem Duft von Lavendel, Gras und Gruppensex zu träumen, und dies eventuell sogar dem Anal-Lytiker zu beichten.

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Kroni
Mitglied

145 Forenbeiträge
seit dem 21.08.2006

     
29. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.12.2006 um 13:24 Uhr

Und ich lege noch was nach:

Diese urteutsche Innerlichkeit, diese schmerzverzehrte Melancholie, Todessehnsucht pp der teutschen Romantik, die nicht etwa erst mit C.D.Friedrichs begonnen hat, Novalis, Schubert und dergleichen mehr, sondern ihre Wurzeln auch bei solchen Typen wie Theodor Körner und Fichte hat - das ist auch genau jene mentale Haltung, aus der die idealistischen Jünglinge "Meine Ehre heißt Treue" auf ihr Koppelschloß gravierten, und auszogen, den Tod zu geben und den Tod zu nehmen. Schicksal, wohin man blickt.

Jaja, ich weiß: unter der Tatsache, auf der Welt zu sein, kann man fürchterlich leiden, erst recht dann, wenn ein Zahnarzttermin ansteht, oder man sich beim besten Willen nicht mehr um die Vordiplomklausuren herumdrücken kann.

Aber dennoch: erschöpft sich das Leben wirklich in diesen Depressiaca ?

Es gibt soviele Poteniale in uns, so viele Möglichkeiten um uns herum - und so wenig nutzt man doch davon !

Ok, bis zur Neige leeren muß man auch nicht jeden Becher, der da kömmt, aber an dem einen oder anderen könnte man doch mal genippt haben, oder mal einen kräftigen Zug aus der Pulle genommen haben - nicht dem Taumel geweiht, dem schmerzlichen Genuß, sondern schlicht der Party wegen, fun, Freude, abfeiern ! Wie das niedere Volk eben, daß für die subtilen Empfindungen durchgeistiger Naturen - oder soll ich eher sagen: Wesen ? - nicht empfänglich ist, und dem das brilliante Gewinsele eines Rilke ebensofern geblieben ist, wie der postmoderne Balduin Bählamm.

Es ist kein Ausweg aus dieser Misere, sich für markige Texte sozialistischen Realismusses zu begeistern, und zu hoffen, daß der Stahl irgendwann einmal gehärtet werde, und am besten noch: von jemand anderem für einen, während man selbst ein paar Wochen Urlaub macht, und sodann in seine frisch gehärtete Persönlichkeit wieder einziehen kann, wie in eine renovierte Altbauwohnung.

Bildung, das ist nicht nur Hölderin und Arno Schmidt und was weiss ich für eine gedruckte Scheisse - Bildung, das ist eine universelle Geschichte. Da gehört auch nicht nur Malen und Musizieren dazu und dieses ganze Zeux, was von verhärmten Endzwanzigerinnen immer gerne als kreativ bezeichnet wird. Dazu gehört auch:

Mit dem Fahrrad an die Nordsee fahren, oder ans Mittelmeer !

Mit dem Motorrad über die Alpen !

Nackt durch den Rhein schwimmen !

Lammkeule in Kräuter-Oliven-Kruste brutzeln und mit Freunden verschmausen !

Einen joint rauchen, ne Jazzrock-CD auflegen und dazu tanzen !

Einen Schweinestall ausmisten !

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