Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Amnesty International

Love all Animals

Literaturforum: Die Kunst, Recht zu behalten


Aktuelle Zeit: 28.07.2021 - 08:31:57
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt!
Suche | Mitglieder | Neu | Statistik

Heute ist der 217. Geburtstag von Ludwig Feuerbach.

Forum > Sonstiges > Die Kunst, Recht zu behalten
Seite: 1 2 3 4 5 6
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
 Autor
 Thema: Die Kunst, Recht zu behalten
Jakob
Mitglied

5 Forenbeiträge
seit dem 18.05.2005

Das ist Jakob

     
20. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:07 Uhr

Diese Nachricht wurde von Jakob um 21:07:46 am 05.09.2005 editiert

Zitat:

Was für einen Grund sollte es auch geben, in einer Diskussion Recht "behalten" zu wollen, wo jeder sein eigenes "hat"?

Interesse an der Wahrheit? Eine schwierige Angelegenheit, wenn jeder seine eigene hat.

Profil Nachricht senden Zitat
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
21. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:20 Uhr

Ich stimme Dir zu. Man sieht es täglich in der Welt, wie schwierig es sein kann, wenn es
verschiedene "Wahrheiten" gibt.

Profil Nachricht senden Zitat
Jasmin
Mitglied

406 Forenbeiträge
seit dem 21.11.2004

Das ist Jasmin

     
22. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:31 Uhr

Ja, Interesse an der Wahrheit. Und wenn man glaubt oder überzeugt davon ist, dass man der Wahrheit am nächsten ist, vielleicht, weil man Erfahrungen gemacht hat auf dem entsprechenden Gebiet, die der Dialogpartner noch nicht gemacht hat, dann hat man das Bedürfnis, den anderen zu überzeugen. Und dieses Überzeugenwollen kann manchmal als Rechthaberei aufgefasst werden.

Profil Nachricht senden Zitat
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
23. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:34 Uhr

Richtig. Weil der andere selbst seine Erfahrungen machen muss. Und dann kommt er vielleicht zu einer ganz anderen Erkenntnis.

Profil Nachricht senden Zitat
Jakob
Mitglied

5 Forenbeiträge
seit dem 18.05.2005

Das ist Jakob

     
24. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:40 Uhr

Diese Nachricht wurde von Jakob um 21:41:10 am 05.09.2005 editiert

Das gestrige "TV"-"Duell" war ein Musterbeispiel für angewandte Eristik. Es wurde auch deutlich, daß man hier weitestgehend ohne Wahrheit auskam.

Profil Nachricht senden Zitat
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
25. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 05.09.2005 um 21:43 Uhr

Genau. Jeder "hatte" sein "Recht", und weiter hat´s uns nicht gebracht. Außer dass es unterhaltsam war...

Profil Nachricht senden Zitat
Kenon
Mitglied

1197 Forenbeiträge
seit dem 02.07.2001

Das ist Kenon

     
26. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 07.09.2005 um 01:13 Uhr

Zitat:

Das gestrige "TV"-"Duell" war ein Musterbeispiel für angewandte Eristik. Es wurde auch deutlich, daß man hier weitestgehend ohne Wahrheit auskam.

Auf das Duell habe ich verzichtet. Was die Leute sagen, ist sowieso egal. Was hinterher geschieht, ist viel interessanter ---.

Duell oder nicht, wieviele kennen überhaupt die Wahlprogramme usw.?

Die meisten wählen aus emotionalen Gründen - oder ganz ohne Gründe.

Profil Homepage von Kenon besuchen Nachricht senden Zitat
Jakob
Mitglied

5 Forenbeiträge
seit dem 18.05.2005

Das ist Jakob

     
27. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 07.09.2005 um 11:05 Uhr

Zitat:

Duell oder nicht, wieviele kennen überhaupt die Wahlprogramme usw.?

Die meisten wählen aus emotionalen Gründen - oder ganz ohne Gründe.

Ich habe den Eindruck, daß die andauernde und zähe Orientierungslosigkeit das ist, was die Wähler am allermeisten stört. Selbst jene, die neue Wege beschreiten wollen, zaudern und schämen sich, sie ducken und widersprechen sich.

Ein hektisches Getümmel auf dem politischen Schlachtfeld, in dem es längst nicht mehr um Inhalte, sondern um Präsenz und Darstellung geht.

Es scheint, als verteidige man ein gestaltloses höchstes Gut, mit Emphatie und Leidenschaft. Welches das sein soll, weiß hingegen niemand so genau. Gewiß gibt es Meinungen und Ansichten, aber Stringenz fehlt.

Dies sind die Zeiten, in denen der Nährboden für den Ruf nach starken Männern gut gedeihen kann.

Profil Nachricht senden Zitat
bodhi
Mitglied

741 Forenbeiträge
seit dem 08.12.2004

Das ist bodhi

     
28. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 08.09.2005 um 06:14 Uhr

Zitat:

Dies sind die Zeiten, in denen der Nährboden für den Ruf nach starken Männern gut gedeihen kann.

Gut gebrüllt, Löwe. Wenn ich Deinen Absatz den Menschen in meiner Nachbarschaft vorlesen würde, würden sie sagen: "Hä?"

Die Zeiten waren schon immer nährboden-präpariert für starke Männer (oder deren noch stärkere Frauen im Hintergrund), weil wir als Masse träge sind. Das ist einfach so. Solange alle fett und faul vor der Glotze liegen können, genug Bier im Kühlschrank ist und die Schwenkbraten zahlreich auf den Grillen brutzeln, weil Fleisch so billig ist, ist alles in Ordnung. Wenn aber das Bier teurer wird und die GEZ-Gebühren steigen und sich die Fleischpreise verdoppeln, dann schreien wir alle: "So geht´s doch nicht! Da muss doch einer was machen!"

Und dann kommt einer und sagt: "Wenn Ihr mich wählt, dann zahlt Ihr weniger Steuern, das Fleisch kostet nur noch die Hälfte, und es gibt Freibier für alle! Ich verspreche es Euch bei der Ehre meiner Mama! Ich bin der starke Mann/die starke Frau!", dann denken wir: Hm, Grillen für 50 Euro anstatt für 100 Euro", das macht mal 52 Wochen eine Ersparnis von...hm...wo war doch gleich der Taschenrechner... ich glaube beim Sperrmüll...

So geht das mit den Starken. Sie sprechen in einer einfachen Sprache den Pans an, wedeln mit den Armen, und schon haben wir eine Gefahr.

Profil Nachricht senden Zitat
Jakob
Mitglied

5 Forenbeiträge
seit dem 18.05.2005

Das ist Jakob

     
29. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 08.09.2005 um 16:47 Uhr

Es gibt für jeden Geschmack etwas

Profil Nachricht senden Zitat
Seite: 1 2 3 4 5 6
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
Forum > Sonstiges > Die Kunst, Recht zu behalten


  Ähnliche Beiträge
Gestartet von
Antworten Letzter Beitrag
André Téchiné und die Kunst des Selbstzitats
ArnoAbendschoen
1 08.11.2017 um 22:00 Uhr
von ArnoAbendschoen
Viel Kunst in Leipzig
ArnoAbendschoen
0 15.02.2017 um 22:18 Uhr
von ArnoAbendschoen
Harry Graf Kessler - recht einsam ohne Dungern
ArnoAbendschoen
0 02.09.2016 um 23:15 Uhr
von ArnoAbendschoen
(un)recht
Nannophilius
0 06.06.2016 um 06:04 Uhr
von Nannophilius
Die Kunst der Lobhudelei
ArnoAbendschoen
0 22.01.2015 um 21:24 Uhr
von ArnoAbendschoen


Sie möchten hier mitdiskutieren? Dann registrieren Sie sich bitte.



Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> New Eastern Europe
> Free Tibet
> Naturschutzbund





Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Datenschutz | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2021 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.41 erstellte diese Seite in 0.023064 sek.