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Literaturforum: Das Wort des Jahres


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Forum > Aktuelles > Das Wort des Jahres
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 Thema: Das Wort des Jahres
Jasmin
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10. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 22:47 Uhr

Zitat:

... Auch Schauspieler haben ein Mitspracherecht, heutzutage;)

Ja, das stimmt vielleicht. Aber ich glaube, der Regisseur hat doch noch das letzte Wort. Und am wichtigsten ist das Buch. Wenn der Schauspieler in seiner Rolle an gebrochenem Herzen sterben muss, dann fuehrt da kein Weg dran vorbei.

Aber es ist ja eh nur eine Rolle.;)

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bodhi
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11. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 22:51 Uhr

Es gibt keinen Regisseur, und es gibt kein Drehbuch, und der Schauspieler kann sagen: Diese Rolle spiele ich nicht! Ich verlasse den Drehort und suche mir eine andere Baustelle. Dafür gibt es Türen.

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Jasmin
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12. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 22:56 Uhr

Ja, das sagen die positiven Denker. Und vielleicht haben sie auch Recht bis zu einem gewissen Punkt.

Ich hingegen vertrete die Meinung, dass aus einem Apfelkern kein Tannenbaum werden kann.

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bodhi
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13. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:06 Uhr

Zitat:

Ich hingegen vertrete die Meinung, dass aus einem Apfelkern kein Tannenbaum werden kann.

Klar. Das sehe ich auch so.

Dennoch: Ich atme, und ich werde geatmet.

Manches kann man, manches nicht. Und keiner kann einem erzählen, was man können sollte.

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Jasmin
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14. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:12 Uhr

Epiktet wollte ja auch nur mit dieser Aussage zeigen, dass der Einfluss des Menschen auf sein eigenes Schicksal sehr begrenzt ist. Sein Handbüchlein der Moral kann einem dabei helfen, eine stoische Gelassenheit zu entwickeln.

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bodhi
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15. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:16 Uhr

Zitat:

Epiktet wollte ja auch nur mit dieser Aussage zeigen, dass der Einfluss des Menschen auf sein eigenes Schicksal sehr begrenzt ist.

Wenn er Kontrollillusionen meinte, gebe ich ihm Recht (wenngleich ich ihn persönlich nicht kannte).

Wenn er den Freien Willen meinte, nicht.

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Jasmin
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16. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:25 Uhr

Nach der Lehre Epiktets sollte der Mensch erkennen, welche Dinge in seiner Macht stehen und welche nicht. Nur wenn diese Unterscheidung gelingt, dann kann der Mensch glücklich werden. Die Dinge, die er nicht beeinflussen kann, sollte er in stoischer Ruhe akzeptieren.

Epiktets Motto:

"Ertrage und entsage", "sustine et abstine".

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bodhi
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17. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:28 Uhr

Na gut, dann sind wir ja wieder beim Mitspracherecht des Schauspielers;)

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Jasmin
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18. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:44 Uhr

Dem Recht zu ertragen und zu entsagen.;)

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bodhi
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19. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.12.2005 um 23:46 Uhr

...und dem Recht eine Rolle nicht weiter zu spielen...

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