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Literaturforum: Gendern - die Sexualisierung unserer Sprache


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Forum > Medienkritik & Kommunikation > Gendern - die Sexualisierung unserer Sprache
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 Autor
 Thema: Gendern - die Sexualisierung unserer Sprache
ArnoAbendschoen
Mitglied

579 Forenbeiträge
seit dem 02.05.2010

Das ist ArnoAbendschoen

     
10. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.04.2021 um 17:58 Uhr

Was dich interessieren könnte, Kenon, falls noch nicht bekannt: Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat am 26.3.21 weitere Empfehlungen veröffentlicht. Sie stärken zunächst unsere Position und bemängeln manches von uns hier auch schon Kritisierte. Kostprobe aus Anlage 1:

Zitat:

Bei der Umsetzung geschlechtergerechter Sprache und Schreibung in Unternehmen oder Verwaltungen bleiben grammatische Fragen zumindest partiell unberücksichtigt. Daraus ergeben sich für die geschriebene Sprache Folgeprobleme, die im Sprachsystem des Deutschen zu grammatisch nicht korrekten, die Verständlichkeit beeinträchtigenden Lösungen führen (s. Liste Orthografisch nicht normgerechte Wortbildungen).

Gerade diese Liste (Anlage 2) hat es in sich.

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Kenon
Mitglied

1094 Forenbeiträge
seit dem 02.07.2001

Das ist Kenon

     
11. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 02.04.2021 um 00:03 Uhr

Danke, Arno. Die Nachricht selbst hatte mich schon erreicht, die große Suchmaschine kennt ja meine Interessen und hält mir entsprechende Artikel unter die Nase. Die Quelle hatte ich mir allerdings nicht angeschaut, was ich jetzt gern nachgeholt habe:

Geschlechtergerechte Schreibung (Rat für deutsche Rechtschreibung)

1) Es ist natürlich begrüßenswert, wenn eigentlich anerkannte Experten einmal festhalten, wie sie aktuell praktiziertes Gendern in der deutschen Sprache einordnen und dabei zu einer ablehnenden Einschätzung kommen.

2) Allerdings übernehmen sie bei dieser Einschätzung das Framing, dass die Gendersprache “geschlechtergerecht” wäre, was ja bereits Teil des Problems ist.

3) Meine eigene Einschätzung: In der Praxis wird die Empfehlung des Rechtschreibrates kaum Auswirkungen haben, da Gendern eine Ideologie ist, die sich nur an ihren eigenen Wertmaßstäben orientiert. Wer gendert, bringt die Sprache als Opfer dar, weil er / sie / es / xier / dier / xies (ich habe bestimmt noch mindestens 70 verschiedene neuartige Pronomen vergessen) “Geschlechtergerechtigkeit” als höheres Ziel ansieht. Was kümmern da Regelwidrigkeiten, formale Fehler und alles andere, was dagegen spricht?

Zitat:

Ziel ist es zudem, die Einheitlichkeit der Rechtschreibung in allen deutschsprachigen Ländern zu erhalten.

Die Gendersprache hat bereits zu einer Spaltung der Kommunikation in der deutschen Sprache geführt. Aus meiner parteiischen Sicht ist überall dort, wo die Gendersprache praktiziert wird, verlorenes Territorium. Ich habe dazu keinen Zugang mehr; es könnte genauso gut ein anderer Planet sein, auf dem da gesprochen und geschrieben wird. Das mag von Befürwortern beabsichtigt sein, widerspricht aber krass ihrer vorgeblichen “Inklusionsabsicht”.

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