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Literaturforum: Literaturnobelpreis 2004


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Forum > Sonstiges > Literaturnobelpreis 2004
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 Autor
 Thema: Literaturnobelpreis 2004
Gast
     
10. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 09.12.2004 um 20:03 Uhr

@ Uve:

Meine volle Zustimmung!

Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
Es geht hier wirklich primär um Aufmerksamkeitslenkung, die dann als "Kunst" bezeichnet wird.
Freue mich auf eine spannende Diskussion.

Zitat
Gast
     
11. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.12.2004 um 09:48 Uhr

Thomas Steinfeld hat in einem Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 08.12.2004 andere Akzente gesetzt in seiner Wiedergabe der Videorede. Er geht dabei äußerst ungnädig mit Elfriede Jelinek ins Gericht, stellt sie als einen psychisch schwer gestörten Menschen dar, der mit seiner Umwelt nicht mehr direkt kommunizieren kann, dem es eigentlich gar nicht mehr um echte Kommunikation geht. Aber nicht nur Steinfeld muss das so empfunden haben, sondern auch Horace Engdahl, der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie. Im Gegensatz zur Preisträgerin durchaus um Höflichkeit bemüht, kommentierte er ihre Rede folgendermaßen:

„Wir müssen uns vorstellen, dies sei eine Szene aus ,Star Wars, und eine Prinzessin spricht zu uns von einem anderen Planeten.“

Steinfeld meint, das sei noch freundlich ausgefallen, denn die Schriftstellerin wolle oder könne nicht mehr wahrnehmen, dass da noch ein Gegenüber existiere:

“Elfriede Jelinek hingegen will nicht mehr wahrnehmen, ob willentlich oder nicht, dass sie überhaupt noch ein Gegenüber hat.“

[…]

“Von einer „Rede“ mag man bei diesem Vortrag nicht sprechen: Ganz und gar fehlte ihm die Hinwendung zu einem anderen, zum Publikum, der Gestus des „du“. Der verlesene Text blieb Text, kam daher ohne Ansprache, ohne Dramaturgie und ohne Abschluss, ein gleichförmiges Tableau von prinzipiell gleichartigen Sätzen, in denen die Autorin wie ein klaustrophobischer Hamster um sich selbst rotierte.“

Nach dem Abschluss der Rede soll es Applaus gegeben haben und Steinfeld nimmt an, dass manch einer im Publikum sich deswegen gewundert haben muss:

“Für wen, mochte sich manch einer im Publikum gefragt haben, und warum?“

Wen wundert es, wenn Elfriede Jelinek die Zuhörerschaft mit nihilistischen Aussagen wie dieser konfrontiert:

„Mir sagt meine Sprache nichts, wie soll sie dann anderen etwas sagen?“

Steinfeld assoziiert dann auch Psychopathisches mit dieser Art von Selbstzweifeln:

“Diese Art von selbstreferentieller Skepsis neigt nicht zufällig zur verschärften Koketterie. Oder zum Wahn.“

Aber das wäre ja nichts Neues in Bezug auf Elfriede Jelinek, man weiß um ihren nervenkranken Vater, man kennt ihre Geschichte. Wenn ihr aber sogar kitschige Sentimentalität vorgeworfen wird, dann ist endgültig der Ofen aus und eine legendäre Kultur-Ikone von ihrem hohen Podest gestürzt:

“Bald schon verliert sich der Reiz und weicht einer gleichförmigen Sprache mit einigen schon fast unerträglich kitschigen Passagen:

„Das Leere ist der Weg. Ich bin sogar abseits der Leere. Ich habe den Weg verlassen.“

Oder auch: „Ich bin übernächtig davon, meiner Sprache nachzuschauen wie ein Leuchtturm aufs Meer, der jemandem heimleuchten soll und daher selbst erhellt worden ist, der im sich Drehen immer etwas anderes aus dem Dunkel herausschält, das aber ohnehin da ist, ob man es nun erhellt oder nicht.“

Wenn diese Sentimentalität dann übermächtig wird, wenn die Sprache sich auch noch in einen Hund verwandelt, der nach seiner Herrin schnappt, in eine Mutter, die ihr Kind verlässt, oder in ein Kind, das seiner Mutter entwächst und riesengroß wird, dann bemerkt der Leser, dass es sich innerhalb dieser so genannten Sprachkritik zuweilen sehr gemütlich leben lässt: Sie kostet nichts, kann aber jederzeit und überall als unendliche Forderung eingesetzt werden.“


Weiter geht es dann mit Vorwürfen in Bezug auf ihre „fatale Witzelsucht“ und ihren „manischen Zwang“, Worte zu entfremden:

“Es ist, als triebe eine fatale Witzelsucht diese Maschine an, ein manischer Zwang, keine Silbe stehen zu lassen, ohne zugleich nach ihrer Verwertbarkeit für einen fremden Sinn zu suchen.“

Abschließend wird gesagt, dass manche diese Rede als Provokation aufgefasst haben:

“Manche, und dazu zählen in den jüngsten Tagen nicht zuletzt einige schwedische Kritiker wie Maria Schottenius von Dagens Nyheter, halten solche Litaneien der Selbstbezogenheit, der Selbstqual und der Selbstgefälligkeit für eine „Provokation“.“

Steinfeld meint hingegen, dass Elfriede Jelinek ihr Publikum vor den Kopf gestoßen und es sich dabei selber "sehr gemütlich" gemacht habe:

“Sagen wir lieber: Elfriede Jelinek ist mit ihrem Publikum äußerst ungnädig umgegangen. Und hat es sich dabei sehr gemütlich gemacht.“

Immerhin hat sie aber den Nobelpreis bekommen. Das kann ihr keiner mehr nehmen…

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/374/44330/

Zitat
Gast
     
12. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.12.2004 um 10:04 Uhr

Wer hat Angst vor Elfriede J.?

Die Überraschung war groß als Horace Engdahl, Präsident der Stockholmer
Nobelpreisjury, am 7. Oktober 2004 vor die Kameras trat und den Namen
der neuen Nobelpreisträgerin verkündete: Elfriede Jelinek. Seit ihren
Anfängen als experimentelle Popautorin ("Wir sind Lockvögel, Baby") hat
die österreichische Autorin Hass und Bewunderung gleichermaßen auf sich
gezogen. Zwischen feministischer Militanz und höhnischem Pessimismus
war Elfriede Jelinek stets eine Polarisierungskünstlerin, eine Autorin,
die hitzige Reaktionen hervorgerufen hat. Der Film zeichnet ein
kritisches Porträt der Schriftstellerin.

+++ Samstag, 11.12., 22.00 Uhr



Mehr Informationen:
http://www.3sat.de/3sat.php?specials/73766/index.html


Zitat
Gast
     
13. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.12.2004 um 17:01 Uhr

Zitat:

Zwischen feministischer Militanz und höhnischem Pessimismus
war Elfriede Jelinek stets eine Polarisierungskünstlerin

Der extreme Feminismus hat schon lange ausgespielt. Nur die Frauen, die lieber Männer wären, haben das noch nicht so ganz mitbekommen.

Zitat
Jasmin
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Das ist Jasmin

     
14. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 11:44 Uhr

Habe eben die Rede der Elfriede Jelinek gelesen und bin tief erschüttert. Es ist das Fieber-Delirium einer Wahnsinnigen, einer tief verzweifelten Wahnsinnigen, einer außergewöhnlich genialen Wahnsinnigen. Ich bin vor allem auch erschüttert über das Unverständnis, dem sie begegnet. Aber was will man erwarten. Die Gesellschaft hatte noch nie Sympathien für das Andersartige, das aus der Art Geschlagene...Ich habe keine Spur von Kitsch oder Sentimentalität in dieser Rede entdecken können. Nur abgrundtiefe Verzweiflung, über die Grenze hinausgegangenen Schmerz, grenzenlose Einsamkeit.

„Etwas stimmt jetzt noch weniger. Das Geschriebene, das vom Geschehen handelt, läuft einem unter der Hand davon wie die Zeit, und nicht nur die Zeit, während der es geschrieben wurde, während der nicht gelebt wurde. Niemand hat etwas versäumt, wenn nicht gelebt worden ist. Nicht der Lebende und nicht die getötete Zeit, und der Tote schon gar nicht. Die Zeit ist, als man noch geschrieben hat, in die Werke andrer Dichter eingedrungen.“

Da ist so viel Bitterkeit zu spüren. Das Schreiben als Hindernis am wirklichen Leben, am Leben da draußen, das ohne einen weiter geht, während man einsam schreibt und schreibt. Aber es macht nichts. Niemand hat etwas verpasst. Denn das Leben, das wirklich Leben, erscheint nicht Glück verheißender als das andere, einsame Leben.

“Wie soll der Dichter die Wirklichkeit kennen, wenn sie es ist, die in ihn fährt und ihn davon reißt, immer ins Abseits. Von dort sieht er einerseits besser, andrerseits kann er selbst auf dem Weg der Wirklichkeit nicht bleiben. Er hat dort keinen Platz. Sein Platz ist immer außerhalb.

Hier sagt sie ganz deutlich, warum sie im Abseits, in der Einsamkeit bleiben muss. Sie hat keinen Platz in der Wirklichkeit, in der materiellen, nicht-geistigen Welt. Deshalb muss sie dieser Preisverleihung auch fernbleiben. Sie kann nicht anders. Sie kann sich nicht plötzlich aus der Scheinwelt, in der sie lebt, lösen und in die materielle Welt der Wirklichkeit eintreten, um den Preis entgegen zu nehmen. Das hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun, sondern mit einer inneren Not, die Elfriede Jelinek mehrfach in dieser Rede andeutet. Es ist ein Ringen um Verständnis, aber da die Botschaften gut verschlüsselt werden, kann sie fast niemand verstehen und fühlt sich so vor den Kopf gestoßen.

Das Außerhalb dient dem Leben, das genau dort nicht stattfindet, sonst wären wir alle ja nicht mitten drinnen, im Vollen, im vollen Menschenleben, und es dient der Beobachtung des Lebens, das immer woanders stattfindet. Dort, wo man nicht ist. Warum jemanden beschimpfen, weil er auf den Weg des Reisens, des Lebens, des Lebensreisens nicht zurückfindet, wenn es ihn vertragen hat - und dieses Vertragen ist kein sich mit jemand anderem Vertragen, aber auch kein Weitertragen -, einfach zufällig vertragen hat wie den Staub an den Schuhen, der von der Hausfrau unerbittlich verfolgt wird… .“

Hier findet man einen weiteren verschlüsselten Hinweis auf ihre Not, die sie daran hindert dabei zu sein, teilzunehmen, zusammen zu sein mit „den anderen“, an der Gesellschaft teilzuhaben, denn sie ist eine, die auf ihrem Lebensweg davongetragen wurde. Sie hat sich verirrt, ist vom Weg abgekommen. Zufällig. Willenlos. Ohne etwas dagegen unternehmen zu können, wie ein Staubkorn vom Winde verweht…

“Wenn man im Abseits ist, muss man immer bereit sein, noch ein Stück und noch ein Stück zur Seite zu springen, ins Nichts, das gleich neben dem Abseits liegt. Und das Abseits hat seine Abseitsfalle auch gleich mitgebracht, die ist jederzeit bereit, sie klafft auf, um einen noch weiter fortzulocken. Das Fortlocken ist ein Hereinlocken. Bitte, ich möchte jetzt den Weg nicht aus den Augen verlieren, auf dem ich nicht bin. Ich möchte ihn doch ordentlich und vor allem richtig und genau beschreiben. Wenn ich ihn schon anschaue, soll es auch etwas bringen. Aber dieser Weg erspart mir nichts. Er lässt mir nichts. Was bleibt mir also übrig? Auch das Unterwegs ist mir versperrt, ich kann mich ja kaum fortbewegen. Ich bin fort, indem ich nicht fortgehe. Und auch dort möchte ich zur Sicherheit Schutz haben vor meiner eigenen Unsicherheit, aber auch vor der Unsicherheit des Bodens, auf dem ich stehe.“

Hier ist vielleicht ein weiterer Hinweis darauf, warum sie nicht dabei sein kann. Das „Unterwegs“, also das Reisen ist ihr „versperrt“, denn sie kann sich ja nicht „fortbewegen“. Eine eigentlich offene Erklärung. Sie leidet an Klaustrophobie. Sie ist „fort“, also nicht anwesend, indem sie nicht fortgeht. Aber auch da braucht sie noch Schutz vor ihrer eigenen „Unsicherheit“.

Und diesen Schutz hat sie in der Sprache gesucht, aber diese hat sie nun verraten, denn nun steht sie durch die Preisverleihung im Rampenlicht. Das Versteck ist aufgeflogen:

Weil ich im Schreiben Schutz gesucht habe, kehrt sich dieses Unterwegssein, die Sprache, die in der Bewegung, im Sprechen, mir ein sicherer Unterstand zu sein schien, gegen mich. Kein Wunder. Ich habe ihr doch sofort misstraut. Was ist das für eine Tarnung, die dazu da ist, dass man nicht unsichtbar wird, sondern immer deutlicher?

Und dann die bittere Erklärung ihrer Einsamkeit. Es hat sogar keinen Sinn, sich einem „lieben Menschen“ anzuvertrauen, einem Menschen, der einen versteht, weil er selber „gefallen“ ist, ein gefallener Engel, so wie sie, nicht einmal das hat Sinn:

…[…]“denn noch weniger Sinn hätte es, sich einmal auszusprechen mit einem lieben Menschen, der der Fall ist und dem man vertrauen kann, weil er gefallen ist und nicht so schnell wieder aufstehen kann, um einen zu verfolgen und ein wenig, ja, zu plaudern. Es hat keinen Sinn.“

Ja, und dann verirrt sie sich immer mehr in ihrer Rede, wird immer wirrer und unverständlicher:

“Ich werde gehört, obwohl mir meine Sprache nicht gehört, obwohl ich sie kaum noch sehen kann. Man sagt ihr vieles nach. So muss sie selber nicht mehr viel sagen, auch gut. Man hört ihr nach, wie sie langsam nachspricht, während irgendwo ein roter Knopf gedrückt wird, der eine schreckliche Explosion auslöst. Es bleibt nur noch übrig zu sagen: Vater unser, der du bist.“

Und dann erklärt sie einerseits, dass ihre Sprache ihr nichts zu sagen hat, andererseits nicht nichts sagend ist. Widersprüche über Widersprüche. Die ganze Rede ist voller Widersprüche. Plus Eins minus Eins gleich Null…Funktioniert so Nihilismus?

“Wie erreiche ich, dass all diese Worte von mir etwas sagen, das uns etwas sagen könnte? Nicht, indem ich spreche. Ich kann ja gar nicht sprechen, meine Sprache ist derzeit nämlich leider nicht zu Hause. Dort drüben sagt sie was andres, das ich ihr auch nicht aufgetragen habe, aber meinen Befehl an sie hat sie von Beginn an schon vergessen. Mir sagt sie es nicht, obwohl sie doch mir gehört. Mir sagt meine Sprache nichts, wie soll sie dann anderen etwas sagen? Sie ist aber auch nicht nichts sagend, das müssen Sie zugeben! Sie sagt umso mehr, je ferner sie mir ist, ja, erst dann traut sie sich, etwas zu sagen, das sie selber sagen will, dann traut sie sich, mir nicht zu gehorchen, sich mir zu widersetzen. Wenn man schaut, entfernt man sich von seinem Gegenstand, je länger man ihn ansieht.“

Immer wieder spricht sie von „dort drüben“ und meint damit die wirkliche Welt im Allgemeinen und die den Ort der Preisverleihung im Einzelnen:

“Je mehr die Sprache sich dort drüben davonmacht, umso lauter hört man sie. Sie ist in aller Munde, nur in meinem Mund ist sie nicht. Ich bin umnachtet. Ich bin nicht ohnmächtig, aber ich bin umnachtet.“


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Jasmin
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15. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 11:46 Uhr

Und hier der Rest. Mein Text beträgt 9.370 Zeichen.

Und die Sprache, ein Teil von ihr, ein abgespaltener Teil, der nun sein Eigenleben führt, fern von ihr, diese Sprache hält sie gefangen:

“Ich bin die Gefangene meiner Sprache, die mein Gefängniswärter ist. Komisch - sie passt ja gar nicht auf mich auf! Weil sie meiner so sicher ist? Weil sie so sicher ist, dass ich nicht wegrenne, glaubt sie deshalb, sie kann selber von mir fort?“

Eine Gefangene, die aber sowieso nicht wegrennen kann…Eine Gefangene, die festgenagelt ist in ihrem Wahn und die stattdessen ihr Alter Ego, ihre Sprache in die Welt der Wirklichkeit schickt:

“Ich bin ihr [der Sprache] zu Handen, aber dafür ist sie mir abhanden gekommen. Ich aber bleibe. Was aber bleibt, stiften nicht die Dichter. Was bleibt, ist fort. Der Höhenflug wurde gestrichen. Es ist nichts und niemand eingetroffen. Und wenn doch, wider jede Vernunft, etwas, das gar nicht angekommen ist, doch ein wenig bleiben möchte, dann ist dafür das, was bleibt, das Flüchtigste, die Sprache, verschwunden. Sie hat auf ein neues Stellenangebot geantwortet. Was bleiben soll, ist immer fort. Es ist jedenfalls nicht da. Was bleibt einem also übrig.“

Das ist für mich der bitterste Satz in der ganzen Rede: “Der Höhenflug wurde gestrichen“. Sie musste sich dieses Gefühl, von dem viele Schriftsteller ein ganzes Leben lang träumen, versagen. Sie durfte es sich nicht gönnen. Weil sie ein „nichts“ ist. Ein „niemand“. „Nichts und niemand ist eingetroffen.“ Und nun ist sie noch einsamer als vorher. Vor der Preisverkündung. Davor hatte sie noch ihre Sprache. Ihre Sprache, die ihre Einsamkeit bevölkerte. Aber nun wurde ihr auch das genommen.

“Was bleiben soll, ist immer fort.“

http://www.3sat.de/3sat.php?specials/73766/index.html



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Uve Eichler
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16. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 12:04 Uhr

Hallo lieber Gast,

irgendwie komme ich bei diesen Ausführungen immer wieder auf den gleichen Ausgangspunkt.
Ich nehme an, dass Jasminmeer nicht mit mir sprechen möchte und deshalb melde ich mich aus dieser (für mich eigentlich informativen und freundlichen Diskussion) ab.

Bis bald

Uve



Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden.
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Jasmin
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Das ist Jasmin

     
17. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 12:16 Uhr

Zitat:

Hallo lieber Gast,

irgendwie komme ich bei diesen Ausführungen immer wieder auf den gleichen Ausgangspunkt.
Ich nehme an, dass Jasminmeer nicht mit mir sprechen möchte und deshalb melde ich mich aus dieser (für mich eigentlich informativen und freundlichen Diskussion) ab.

Bis bald

Uve

Hallo Uve,

wie kommst du denn darauf, dass ich nicht mit dir sprechen moechte? Bitte, zieh dich nicht zurueck. Was ist denn jetzt los?

Verwirrte Gruesse
Jasminmeer

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Uve Eichler
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18. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 16:29 Uhr

@ Jasminmeer

Entschuldigung, da habe ich ganz falsch gepostet.

%-)

Uve


Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden.
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Jasmin
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Das ist Jasmin

     
19. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.12.2004 um 19:02 Uhr

Zitat:

@ Jasminmeer

Entschuldigung, da habe ich ganz falsch gepostet.

%-)

Uve

Wie muss es denn richtig heissen?

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