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Matze - 28.07.2006 um 09:54 Uhr

Wir sind im zweiten Teil des Themenparks „Pirates of the Caribbean “ mitten in einer semiotischen Diskussion, die zu den Surrealisten führt. Das bekannteste Bild von René Magritte lautet: "Verrat der Bilder" von 1929, es zeigt eine Pfeife und darunter in Schönschrift, die Worte: „Ceci n´est pas une pipe.“ Die Einheit von Wort und Bild ist zerstört, die Sehgewohnheit aufgebrochen. Teil zwo spielt den Erwartungshaltungen des Genres, nach 150 Minuten Achterbahnfahrt wird man aus der Geisterbahn gespuckt und muß nun ein Jahr warten. Der Cliffhanger ist der gemeinste seit „The empire strikes back“ und erinnert nicht von ungefähr an diesen. Im dritten Teil des Themenparks „Pirates of the Caribbean“ soll Keith Richards einer kurzen Cameo–Szene den Vater von Captain Sparrow spielen. Richards hat karibische Südseekompetenz: Im April fiel er während eines Urlaubs auf den Fidschiinseln von einer Palme. Mann muß schon sehr auf den Kopf gefallen sein, um noch an den Klabautermann zu glauben.

Grüßken, Matze




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