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Waldgaenger - 08.11.2007 um 13:03 Uhr

Da wir ja schon Romananfänge hatten: welche Gedichtanfänge inspirieren zum Weiterlesen?

Für mich ist es immer noch der Anfang von ´Fern Hill´ von Dylan Thomas:

[QUOTE]Now as I was young and easy under the apple boughs
About the lilting house and happy as the grass was green,
The night above the dingle starry,
Time let me hail and climb
Golden in the heydays of his eyes,
And honoured among wagons I was prince of the apple towns
And once below a time I lordly had the trees and leaves
Trail with daisies and barley
Down the rivers of the windfall light.[/QUOTE]

Warum?
Diese Apfelzweige kenne ich. Sowohl das ´trällernde Haus´ als auch das Bild, so glücklich zu sein, wie das Gras grün ist.
Überhaupt: diese Bildgewalt, die in den ´Flüssen des Lichts wie aus Fallobst´ (ich mag da die übliche Übersetzung ´windabgeworfenes Licht´ nicht so sehr, weil es die Sinnlichkeit des Fallobstes außen vor lässt) kulminiert...
Nachdem ich diese ersten Worte gelesen hatte, war ich diesem Gedicht verfallen.




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